Wissen (ab 2015/2016)

Pfingsten – die Entsendung des Heiligen Geistes

(Oder: Warum die Pfingsttaube jedes Jahr an einem anderen Datum eintrifft.)

Das alljährliche Pfingstfest steht nun wieder vor der Tür. Wir (bzw. Gläubige) feiern es am fünfzigsten Tag nach Ostern als sogenannte Geistsendung und freuen uns über zusätzliche freie Tage. Aber welche genaue Bedeutung es hat, warum es jedes Jahr auf ein anderes Datum fällt und welche markanten regionalen Traditionen stattfinden, wissen die Wenigsten.

  • von Clemens T. Kral/9b
  • Bilder/Fotos: [Quellen siehe unten]

Einer konkreten Erklärung für Pfingsten kann man sich auf unterschiedliche Art und Weise annähern.

Für alle, die es kurz haben möchten: Pfingsten, abgeleitet von „pentecoste“ („der Fünfzigste“) aus dem Griechischen, ist ein christliches Fest jüdischen Ursprungs. Es geht auf das jüdische Wochenfest Schawuot zurück und wird am fünfzigsten Tag nach Ostern bzw. Pessach als Entsendung des Heiligen Geistes und Geburtstag der Kirche gefeiert.

Hier die ausführliche Form: Der Name stammt vom griechischen Wort „pentecoste“, entwickelte sich über das Mittelhochdeutsche „pfingesten“ zum heutigen Begriff und bedeutet nichts Anderes als „der Fünfzigste“. Er bezeichnet das Fest am fünfzigsten Tag nach Ostern – dem Tag, an dem Jesus nach christlichem Glauben auferstanden ist. Zugleich ist es der 10. Tag nach Christi Himmelfahrt. Das Fest verläuft über zwei Tage, dem Pfingstsonntag und Pfingstmontag, die ebenso als gesetzliche Feiertage in Deutschland gelten. Insbesondere dem Pfingstsonntag kommt im christlichen Glauben seit der Spätantike und dem Frühmittelalter schon eine recht große Bedeutung zu. Eine Erklärung oder Information über die Entstehung und den Inhalt des Festes liefert das Wort also nicht. Theologische Eckpfeiler sind die Entsendung des Heiligen Geistes an die Apostel, wie sie in der Apostelgeschichte (Kapitel 2) des Neuen Testaments beschrieben ist („… und sie wurden alle erfüllt von dem heiligen Geist und fingen an, zu predigen in anderen Sprachen…“), und die offizielle Gründung der Kirche.

Möchte man sich an den Ursprung begeben, sollte man die Bibel nicht außer Acht lassen. Mit dem Pfingstfest, auch bekannt als „Geburtstag der Kirche“ und geprägt durch besondere religiöse Feiern, endet die österliche Festzeit. Nach dem Kreuzestod Jesu sahen sich die Jünger zunächst all ihrer Hoffnung beraubt. Durch die Auferstehung Christi zu Ostern schöpften sie bald neuen Mut, trafen sich regelmäßig und konnten sich mehrmals der Gegenwart des Auferstandenen freuen. Die Erscheinungen wurden jedoch mit der Himmelfahrt Christi beendet. Doch dann erfuhren sie über die Nähe Gottes durch ein Ereignis, das sie aus einer ängstlichen Masse plötzlich in mutige Männer verwandelte, die von ihrem Glauben in aller Öffentlichkeit redeten. Nach seinem Tod und seiner Auferstehung spürten sie im Grunde den Heiligen Geist auf sich herabkommen. Zum Pfingstfest erinnert heute die Kirche an dieses Ereignis. Da sie von diesem Tag an die Taten Jesu verkündeten, gilt Pfingsten auch als Geburtstag der Kirche. Das Geschehen wurde oft in Bildern dargestellt, weil es sich schwer in Worte fassen ließ. Die christliche Kunst stellt die Geistsendung meist in der Weise dar, wie sie der Apostel Lukas in der Apostelgeschichte bildhaft beschreibt, nämlich mit Feuerzungen und heftigem Sturm. Außerdem waren Pfingstsymbole wie z.B. die Pfingsttaube zu sehen, worauf wir aber später im Artikel eingehen möchten. Als „Pfingstwunder“ bezeichnet man die wunderbare Fähigkeit der Jünger, in allen Sprachen zu sprechen und alle Sprachen zu verstehen. Damit wurde aus christlicher Sicht die „Babylonische Sprachverwirrung“ aufgehoben, mit der Gott die Menschen für die Hybris des Turmbaus zu Babel bestraft hatte. Die Jünger konnten zwar in den verschiedenen Sprachen reden, wurden trotzdem nicht von allen klar verstanden. Wer für das Gesagte empfänglich war, lauschte und ließ sich überzeugen; wobei andere hingegen die Jünger Jesu für betrunken und „voll des süßen Weines“ (Apg 2,13) hielten.

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Schon gewusst?
  • Der Ursprung liegt im jüdischen Fest „Schawuot, welches die Offenbarung der Tora an das Volk Israel feiert und zu den Hauptfesten des Judentums gehört.
  • Als christliches Fest wird Pfingsten erstmals im Jahr 130 n. Chr. erwähnt.
  • Im übertragenen Sinn kann es als Erntedankfest bezeichnet werden.
  • Nicht in allen christlich geprägten Ländern ist der Pfingstmontag ein Feiertag. In Frankreich scheiterte im Jahr 2005 der Versuch der Regierung Jean-Pierre Raffarin, diesen zum unbezahlten Feiertag zu machen, am Widerstand der Bevölkerung. Trotz Abschaffung ergab sich, dass rund 52 Prozent der Erwerbstätigen an diesem Tag nicht gearbeitet hätten und Schulen sowie öffentliche Dienststellen meist geschlossen blieben. Der Pfingstmontag ist seit 2008 wieder Feiertag.

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Wann der Heilige Geist entsendet wird

Wie bereits erwähnt, findet das Pfingstfest am fünfzigsten Tag nach Ostern bzw. Pessach statt.

Auf welchen Tag Pfingsten fällt, ist vom Osterdatum abhängig. Dieses ist nicht wie Weihnachten oder Neujahr immer am selben Datum in einem Kalenderjahr. Mal kann man Ostereier im März suchen, mal ist es im April der Fall, was ein munteres Hin- und Herwandern des Termins von Pfingsten hervorruft. Einen Grund für das Herumeiern findet man in rund 1700 Jahre alter Geschichte: Auf dem Konzil von Nicäa im Jahr 325 (4. Jahrhundert) wurde von den versammelten Bischöfen und Kirchenfunktionären festgelegt, Ostern fortan immer am Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond zu feiern. Den Sonntag wählten sie auch deshalb, weil in den vier Evangelien des Neuen Testaments übereinstimmend von der Auferstehung am „ersten Tag der Woche“, also einem Sonntag, berichtet wird. Die Lage nach dem Vollmond orientiert sich am jüdischen Pessach-Fest. Nach christlicher Überlegung wurde Jesus von Nazareth am Vorabend dieses Festes gekreuzigt. Dieser Bezug wurde so übernommen, da sich das Fest nach einem Mondkalender richtet. Daher wird Ostern bis heute immer am ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond gefeiert. Die Bischöfe von Nicäa handelten allerdings genau die Wanderung der Feiertage ein, die uns heute noch begleitet. Der Frühlingsanfang ist eindeutig auf den 21. März festgelegt, der Zeitpunkt des ersten Vollmonds nach diesem Datum schwankt allerdings, da sich der Mondzyklus gegenüber unserem Kalenderjahr immer ein wenig verschiebt. Im Jahr 2008 lag der erste Frühlingsvollmond beispielsweise auf dem frühestmöglichen Termin, dem 21. März – entsprechend früh war damals Ostern.

Gemäß antiker Praxis wird bei der Zählung der fünfzig Tage der Ostersonntag als erster Tag berücksichtigt. Der Pfingstsonntag fällt damit stets auf die Zeit zwischen dem 10. Mai und dem 13. Juni. Seit der Einführung des gregorianischen Kalenders kam der 10. Mai als Pfingsttermin erst viermal vor: 1598, 1693, 1761 und 1818. Das nächste Mal werden wir im Jahr 2285 nicht mehr erleben. Den 13. Juni als spätester möglicher Termin erlebten die Menschen in den Jahren 1666, 1734, 1886 und 1943. Das nächste Mal wird Pfingsten 2038 so spät sein. Am seltensten fiel das Fest bislang auf einen 12. Mai: 1799 und 1940 – das nächste Mal wird es 2391 sein.

Neben dem Pfingstsonntag ist der Pfingstmontag ein weiterer Feiertag in Deutschland, Österreich, Liechtenstein, Luxemburg, Südtirol und großen Teilen der Schweiz. Weitere europäische Länder sind beispielsweise Ungarn, Frankreich, die Niederlande und Finnland.

Schülerzeitung AG - Wolffs Ruf-Logo [T-Shirt] (2.3.2)>> Diese Seite hilft Euch beim Errechnen zukünftiger Pfingstsonntage:

Symbole für Pfingsten

Zu Weihnachten bringt der Weihnachtsmann Geschenke, der Osterhase versteckt zu Ostern bunte Eier – aber was ist mit Pfingstsymbolen? Vielerorts werden zu Pfingsten Symbole wie Tauben, Ochsen, Rosen und Feuer verwendet. Trotz der hohen Wichtigkeit des Festes bei den meisten Christen wissen Wenige davon um die Bedeutung der Symbole.

Die Taube bildet das wichtigste und bekannteste Pfingstsymbol. Rund um das christliche Fest schmückt in vielen Kirchen eine hölzerne Pfingsttaube das Kirchenschiff, das Taufbecken oder die Kanzel. Seit dem 6. Jahrhundert verkörpert die Pfingsttaube den Heiligen Geist, der laut dem Johannesevangelium bei der Taufe Jesu wie eine Taube über
ihm geschwebt sei und dann sichtbar auf ihn herabstieg. Neben dem biblischen Ursprung steht die weiße Taube in vielen Kulturen für Reinheit und Frieden sowie für Hoffnung und Neuanfang.

Bis ins 19. Jahrhundert war es in ländlichen Gebieten ein weitverbreiteter Brauch,
einen Pfingstochsen, mancherorts auch einen Pfingsthammel, durch das Dorf zu treiben. Ursprünglich galt die Darbringung eines Tieropfers als Hintergrund, denn lange Zeit war das Tier als Schlachtvieh für das festliche Pfingstessen vorgesehen. Den Pfingstochsen schmückte man festlich mit Blumen, Stroh und Kränzen und begleitete ihn in einem feierlichen Zug bzw. einer Pfingstprozession (später mehr dazu) durch die Gassen oder über die Felder. Nur in ganz wenigen Gegenden blieb der Brauch um den Pfingstochsen bis heute erhalten.Rosen stellen in der Kirche hingegen häufig Reichtum, Heilung und Schönheit des weiblichen Geschlechts dar. Eine tragende Rolle spielen sie ebenso als Pfingstsymbole. Laut einer Legende weinte eine Frau über die Kreuzigung Jesu in ihrem Garten, bis sie bemerkte, dass die Rosen plötzlich keine Dornen mehr besaßen. Ihre Tränen versiegten und sie rief: „Gott hat die Dornen fortgenommen, das Leid hat sich in Freude verwandelt“, so die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde in Kiel Gaarden auf ihrer Website.

Das Feuer gehört außerdem zu den Pfingstsymbolen. Auf vielen Gemälden werden die Jünger Jesu mit Feuerzungen über den Köpfen abgebildet; sie sollen unter anderem die Erleuchtung durch den Heiligen Geist verdeutlichen. Eine weitere Bedeutung ist die Verbreitung des Evangeliums in der Welt durch die Jünger mit „Feuer und Flamme“, also großer Begeisterung. Es symbolisiert damit den Beginn der christlichen Missionierung, die als Geburtstag der Kirche gilt.

Besondere Traditionen

Kirchliche Gemeinden und Gemeinschaften feiern Pfingsten am Pfingstsonntag und Pfingstmontag mit Pfingstprozessionen. Dazu gehört das Pfingstreiten mit Pfingstbraut und -bräutigam, für das immer auf gutes Wetter gehofft wird. Des Weiteren werden verschiedene Gottesdienstformen veranstaltet. Eröffnet wird der Gottesdienst mit einem Lied oder Eingangsgebet. Im Christentum entstanden im Laufe der Zeit einige Pfingstgebete und -lieder. Manches Gotteshaus nennt sich Heilig-Geist-Kirche und feiert somit jedes Jahr zu Pfingsten „Namenstag“.

In vielen Regionen herrschen Pfingstbräuche vor, die dem Maibrauchtum ähneln oder Elemente eines Hirtenfestes zum Weideauftrieb des Viehs enthalten – wobei nicht jeder Brauch automatisch eine religiöse Bedeutung hat. Kirchliche und weltliche Pfingstbräuche gehen ineinander über, wenn z. B. Kinder Papiertauben aus Tonpapier nach einer Bastelanleitung basteln, wenn per Grußkarte Pfingstgrüße versendet oder Birkenzweige an Häusern bzw. Brunnen angebracht werden, um sich zu Pfingsten zu einem Brunnenfest zu versammeln. Kirmes-Veranstaltungen zählen beispielhaft zu den eher rein weltlichen Bräuchen. Während es zu anderen großen Festen wie Weihnachten und Ostern Schulferien gibt, dürfen sich auf längere Pfingstferien nur Schüler in wenigen Bundesländern freuen.

Ein regionaler Brauch zu Pfingsten in den Gegenden Norddeutschlands ist das Pfingstbaumpflanzen, bei dem zum Schutz vor bösen Geistern Birken vor die Häuser gestellt werden. Woanders drückt man mit einem Pfingstbaum die Zuneigung zu einem Mädchen aus – ähnlich wie beim Maibaumsetzen in anderen Gebieten. Weitere Bräuche bestehen z.B. aus dem Schmücken des Pfingstochsen, dem Frankfurter Wäldchestag sowie der Deidesheimer Geißbockversteigerung. Speziell in unserer Saalestadt feiert man nach Pfingsten den Knoblauchsmittwoch auf der Würfelwiese, an dem man sich nur von Knoblauch ernährt, um sich von den anstrengenden Pfingstfeierlichkeiten zu erholen. Das Volksfest wurde 1870 polizeilich verboten; die neugegründete Knoblauchsmittwoch-Gesellschaft ließ es 2002 wieder aufleben. Die Durchführung war in den letzten Jahren dennoch in Gefahr, da es vor allem an der Unterstützung durch die Stadt mangelte und das Fest dadurch bereits mehrfach „ins Wasser fiel“ bzw. im kleinen Rahmen veranstaltet wurde.

Schülerzeitung AG - Wolffs Ruf-Logo [T-Shirt] (2.3.2)>> Kurzer Video-Ausschnitt vom Knoblauchsmittwoch im Jahr 2015:

Ebenso im alten Nietleben, heute ein Stadtteil von Halle (Saale), gab es in der Vergangenheit Pfingstbräuche, die im letzten Neuen Nietlebener Heideboten, der im Übrigen vom Nietlebener Heimatverein e.V. kostenfrei an umliegende Haushalte verteilt wird, aufgegriffen wurden:

Der Bekannteste ist wohl das Setzen des Pfingst- oder Maibaumes, vor dem Bau unserer Kirche am heutigen Platz der Einheit, aber auch vor Gasthöfen. Ursprünglich mit Fahnen, Bildern, Kränzen und Figuren geschmückt sollten sie mit Tanz und Musik den lang ersehnten Frühling einläuten. Auch Häuser und Ställe wurden mit frischem Grün, v.a. mit Birkenzweigen, dekoriert. Später wandelte sich das Aussehen des Maibaumes: An einer hohen Stange wurden Birken-äste befestigt. Diese wurden von den Mädels mit allerlei Stoffstreifen geschmückt, welche dann die Burschen in wagehalsigen Kletteraktionen herunterholten.

Wie in vielen Gegenden Deutschlands pflegte man auch den Brauch des „Knoblauchmittwochs“. Demnach brachten die Einheimischen am Mittwoch nach Pfingsten den Jungverheirateten sowie denjenigen, die bald heiraten wollten, ein Ständchen. Die Frauen mussten daraufhin ein Glas Schnaps austrinken und sich anschließend mit einem Geldbetrag auslösen. Nur dann durften sie am Abend mittanzen, in Nietleben meist im Gasthaus „Goldene Sonne“ (Eislebener Straße 73). Beim sogenannten „Altweiber-tanz“ hatten die Frauen das Sagen, bis sie die Männer durch das Ritual des Stauchens einlösten. Fröhlich ging das Fest dann bei Musik, Tanz und Bier weiter.

Der Ursprung dieses Brauches lag wohl in alten Ritualen zur Begrüßung des Frühlings sowie dem Kampf gegen die Nachwirkungen des Winters. Knoblauch als Heilpflanze spielte dabei eine bedeutende Rolle. Ausführlich beschrieb Dr. S. Baron v. Schultze-Galléra die alten Traditionen im „Heideboten“ (Hefte Nr.35 – 38/1929).

Besondere Traditionen pflegten die „52er“ in Nietleben: Als der Abraum des Tagebaus Nietleben zum Kirschberg (heute Sandberg) wurde, setzten die Mitglieder des 52-er-Vereins um ca. 1905 -1910 zahlreiche Kirschbäume. Grundsätzlich wurde der Vorstand des 52-er-Vereins am Mittwoch nach Pfingsten zusammengerufen. So wurde die voraussichtliche Kirschernte mit der Begehung des Kirschberges geschätzt. Am Abend stellte ein Großbauer einen Hammel für das leibliche Wohl zur Verfügung. Es wurde „gegrillt“, getanzt und gefeiert.

Heute treffen sich traditionell viele Bewohner aus Nietleben und Umgegend beim Ringreiten auf dem Nietlebener Sportplatz.

Quelle: Nietlebener Heimatverein, Neuer Nietlebener Heidebote Nr. 1/2016
Bemerkung: Die „52er“ waren alteingesessene Nietlebener Gemeindemitglieder, die besondere Privilegien hatten bezüglich des Erhaltes von Anteilen aus dem Gewinn der Braunkohlegrube „Neuglücker Verein“. Dies begründete sich vorwiegend durch die Tatsache, dass der Bergbauverein von ihnen Ländereien bekam, auf denen dann später Gruben bzw. Betriebsanlagen entstanden.

Es existieren darüber hinaus Abschriften aus den Leitartikeln des originalen Heideboten, der von 1927 bis 1941 in Nietleben und den umliegenden Heidedörfern herausgegeben wurde und auch die Funktion eines Amtsblattes hatte. Da wir diese auf Anfrage nicht wortwörtlich veröffentlichen dürfen und wir es kurz erklären möchten, stellen die Schilderungen von Dr. S. Baron v. Schultze-Galléra bekannte ehemalige Pfingstbräuche in Nietleben dar, die sich wie in der obigen Quelle auf das Feiern des Pfingstfestes mitsamt einem Pfingstbaum und den Knoblauchsmittwoch beziehen.

Schülerzeitung AG - Wolffs Ruf-Logo [T-Shirt] (2.3.2)>> Weitere ausführliche Informationen zu Pfingsten und dem Brauchtum:

>> Inhalts- und Bildquellen:

► Ines Menzel, Nietlebener Heimatverein e.V.
    Datum/Uhrzeit: 5.5.2016 22:18:37
    Datum/Uhrzeit: 5.5.2016 22:20:33
    Datum/Uhrzeit: 5.5.2016 22:21:48
    Datum/Uhrzeit: 5.5.2016 22:22:35
    Datum/Uhrzeit: 5.5.2016 22:23:37
    Datum/Uhrzeit: 5.5.2016 22:24:35
    Datum/Uhrzeit: 5.5.2016 22:25:45
    Datum/Uhrzeit: 5.5.2016 22:27:06
    Datum/Uhrzeit: 5.5.2016 22:29:25

Wir hoffen, alles zu Pfingsten für Euch geklärt zu haben. Habt Ihr Fragen oder Anregungen, dann kontaktiert uns gern.


Wären wir vielleicht selbst islamistisch geworden?

Hätten wir dann so viel Hass? Aber wer hat es verhindert?

  • von Marek S./6c
  • Foto: [Quelle siehe unten]
Die Geschichte beginnt im 8. Jahrhundert. Islamische Krieger waren auf dem Vormarsch in Europa. Hier gab es das berühmte Frankenreich, in dem der Mann wohnte, der die Eroberung verhinderte.

Es geht um keinen anderen als Karl Martell. Karl Martell arbeitete als Hausmeier für einen Frankenkönig, der eine „Flasche“ war. Karl kümmerte sich um alles, was ihm eigentlich egal war, doch seinem Sohn nicht. Karl wurde zwischen 688 und 691 geboren, er starb am 15. Oktober oder 22. Oktober 741 in der Königspfalz Quierzy. Karl hatte einen Sohn, Pippin der Jüngere. Karl stieg in sein Amt unter Pippin dem Mittleren auf.

Nun aber zum eigentlichen Thema, der Schlacht um Tours und Poitiers: Im Oktober 732 standen sich muslimische Araber und Frankenritter unter Karl Martell gegenüber, die nach Gallien vorgestoßen waren. Langobardische, sächsische und friesische Truppen unterstützten Karl Martell. In einem wilden Gefecht fiel der Anführer der Araber, daraufhin zogen sich die Araber und Franken in ihre Lager zurück. Als die Franken später in das Lager der Araber einzogen, waren diese schon längst über alle Berge.

>> Bildquelle:

    Datum/Uhrzeit: 29.1.2016 15:07:23


Über bedrohte Tierarten

KURZE VORINFORMATION: Dieser Artikel kam mit der Veröffentlichung der vierten Printausgabe im Juli 2015 heraus. Er wird nun nachträglich auf unserer Website veröffentlicht!

Insgesamt stehen 22413 Arten auf der roten Liste der bedrohten Tierarten. Jedes Jahr werden es mehr. Allein im Jahr 2014 gab es schon 1125 bedrohte Arten mehr als 2013. Wir Menschen tragen einen großen Teil der Schuld, da wir beispielsweise Wälder abholzen, Meere verschmutzen und die Tiere jagen, um sie als Trophäen zu nutzen.

  • von Natalie Kawka/6e; Michelle T. Trümper/8b
  • Fotos: [Quellen siehe unten]

Die Hawaii-Mönchsrobbe

Die Hawaii-Mönchsrobbe ist vom Aussterben bedroht, sie kommt nur im tropischen Nordpazifik bei Hawaii vor.

Mit ihrem langgestreckten Körper, dem langen Hals, dem kurzen, breiten Kopf und den kurzen Flippern (Flosse) ähneln die Hawaii-Mönchsrobben äußerlich allen anderen Hundsrobben. Auf der Oberseite des Körpers sind sie silbern bis grau, die Bauchseite ist cremefarben. Mit dem Alter werden sie auf der Oberseite bräunlich und auf der Unterseite gelblicher. Oft tragen alte Männchen tiefe Narben, die ihnen beim Streit um Weibchen von Rivalen zugefügt wurden. Jungtiere werden mit einem schwarzen, wolligen Fell geboren.

Es kommen nur noch bis zu 600 Tiere auf der Erde vor.

Der Bengal-Tiger

Der Bengal-Tiger (auch Königstiger genannt) ist auf dem Indischen Subkontinent verbreitet.

Er ist das Nationaltier Indiens und Bangladeschs. Die Grundfarbe des Fells ist rot-gold bis braun. Die Bauchseite und die Beininnenseiten sind beim Bengal-Tiger weiß. Die ziemlich breiten, schwarzen Querstreifen ziehen sich vom Kopf über den ganzen Körper bis zur Schwanzspitze, und auch die Hinterbeine sind so gestreift. Oft sind die Streifen verdoppelt und an den Seiten und Schenkeln besonders lang. Die Ringe am Schwanz des Bengal-Tigers sind recht breit und ebenfalls oft verdoppelt.

Auf der ganzen Welt leben nur noch ca. 2500 Tiere.

Der Eisbär

Der Eisbär ist ein Raubtier, welches überwiegend Robben frisst. Er bewohnt die nördlichen Polarregionen und ist ein Verwandter der Braunbären. Er wird durch sein gelblich-weißes Fell im eisigen Umfeld gut getarnt. Das Fell ist sehr dicht, ölig und wasserabweisend. Die äußeren Fellhaare des Eisbären sind hohl, und zusätzlich zur dicken Fettschicht bieten sie eine hervorragende Wärmedämmung. Wie die meisten Bären besitzen auch sie 42 Zähne.

Weltweit leben nur noch ca. 20.000-25.000 Tiere.

Der weiße Hai

Der Name bezieht sich auf die helle Bauchfärbung der Haie. Die Art kommt fast weltweit vor und man findet sie überwiegend an gemäßigten Küstengewässern. Es ist die größte Hai-Art, die sich nicht von Plankton ernährt und somit ist er der größte Raubfisch der Welt. Er kann auch Menschen gefährlich werden. Im gesamten Verbreitungsgebiet kommt er selten vor.

Seine durchschnittliche Länge liegt bei etwa vier Metern und bei einer maximalen Länge von über sieben Metern.

Genaue Bestandszahlen sind derzeit nicht bekannt.


Die gefährlichste Spinne der Welt

Es gibt viele verschiedene Spinnenarten auf unserer Erde. Ein großer Teil davon sind die Giftspinnen. Die giftigste und gefährlichste von ihnen ist die Brasilianische Wanderspinne. Sie wird auch Kammspinne, Bananenspinne oder Armadeira genannt.

  • von Heidi Voigt/6e; Natalie Kawka/6e
  • Fotos: [Quellen siehe unten]

Man findet sie vor allem in Süd- und Mittelamerika. Sie baut kein Netz, sondern nistet sich oft in Bananenkisten ein und gelangt dadurch auch in andere Länder, weshalb sie auch oft als Bananenspinne bezeichnet wird.

Aussehen

Sie wird oft mit einer anderen Spinnenart, der Tarantel, verwechselt, wegen ihrer Behaarung und der Größe. Dabei gibt es jedoch einen Unterschied: Die Tarantel bewegt sich ruhig, langsam und sanftmütig. Die brasilianische Wanderspinne hingegen bewegt sich schnell und aggressiv. Sie hat eine Körperlänge von 2,5 cm und eine Beinlänge von 12,7 cm. Sie ist hochgiftig und frisst hauptsächlich Grillen, Echsen, Insekten und Mäuse. Sie besitzt einen Farbton von gelb-braun mit schwarzen Streifen. Sie weist zwei bis drei Klauen an jedem Bein auf.

Verstecke

Die Brasilianische Wanderspinne versteckt sich oft in Falten von Bettwäsche oder Kleidung, in Schachteln, Schuhen und Stiefeln, Autos, Stapeln aus Feuerholz, Außenregalen, Garagen und Schränken. Man kann sie außerdem in anderen dunklen, abgeschiedenen Stellen im Haus finden. Sie bevorzugt es, am Boden zu wandern, deshalb sollte man in der Gegend, in der sie lebt, immer feste Schuhe tragen.

Wichtige Fakten

Die Brasilianische Wanderspinne lebt üblicherweise 1-2 Jahre. Ihre Feinde sind Vögel, Reptilien und Amphibien.

>> Text- und Bildquellen:

    Datum/Uhrzeit: 20.11.2015 8:11:33

Und nicht vergessen: Solltet Ihr gebissen werden, müsst Ihr sofort einen Arzt aufsuchen! Denn der Biss der Spinne kann tödlich sein.
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