Schule

Die Zeiten ändern sich

Vor nicht allzu langer Zeit fand erstmals das Sommerkonzert unserer Schule statt. Der Oberstufenchor trat ebenfalls zu diesem Konzert auf, aber auch zu vielen anderen Veranstaltungen wie dem Schulfest 2013. Ein kurzer Rückblick.

  • von Theodor Wolf/7c
  • Fotos: Theodor Wolf/7c; Jakob Kehlen; Lukas Hackel

Vor nicht allzu langer Zeit, am 19.6.2017, trat der Oberstufenchor zum Sommerkonzert unserer Schule in der Passendorfer Kirche (Wolffs Ruf berichtete) mit einigen einstudierten Liedern auf. Beim Durchstöbern unserer USB-Sticks und Datei-Ansammlungen sind uns ein paar Fotos vom Schulfest im Juli 2013 aufgefallen. Zu diesem Schulfest ist auch ein Chor mit fast denselben Mitgliedern vom jetzigen Oberstufenchor aufgetreten!  In den vier Jahren hat sich natürlich einiges am Christian-Wolff-Gymnasium verändert, indem z.B. die Schule als solches ihr 25-jähriges Bestehen im September 2016 gefeiert hat (Wolffs Ruf berichtete). Die Sängerinnen des Oberstufenchores sind mitunter gar nicht mehr an unserer Schule, weil sie schon ihr Abitur absolviert haben. Aber zwei Dinge sind bestehen geblieben: Die Freude am Singen und die überwiegend rote Kleidung unseres Oberstufenchores. Wie im Bericht zum Sommerkonzert erwähnt, freut sich Schulleiter Herr Slowig immer wieder, wenn SchülerInnen nach dem Abitur weiterhin gerne zur Schule durch Besuche zurückkehren.

Weitere lustige Eindrücke

Gerade jüngere SchülerInnen können sich mit Chören, mögen sie auch Unter- oder Oberstufenchöre heißen, nicht all zu sehr anfreunden. Deswegen möchten wir hier auch andere Fotos vom Schulfest 2013 zeigen und wieder in Erinnerung rufen. Zu sehen sind natürlich lustige Motive vom damaligen Unterstufenchor und von einigen Lehreraktionen, die beim Schulfest 2016 vermisst wurden.

Hoffentlich entstehen beim nächsten Schulfest wieder interessante Aufnahmen, die man auch einige Jahre später noch veröffentlichen kann.


„Mein kleiner grüner Kaktus…“

Am 19.6.2017 fand in der Passendorfer Kirche erstmals ein Sommerkonzert des Christian-Wolff-Gymnasiums statt. Eingeladen hatten dazu der Lehrerchor und die kleine Theatergruppe, doch es gab noch weitere Höhepunkte.

  • von Theodor Wolf/7c
  • Fotos: Theodor Wolf/7c

Großes Publikum am Montag, dem 19.6.2017, um 18:00 Uhr in der Passendorfer Kirche in Halle-Neustadt: Denn der musikalisch-literarische Abend fand, wahrscheinlich als Ersatz zum Weihnachtskonzert, statt. Frau Umbreit (Musiklehrerin am CWG) eröffnete den Abend und freute sich über das zahlreiche Erscheinen von LehrerInnen, SchülerInnen und Eltern. Den Anfang machte die Klasse 8b, die im Musikunterricht die Lieder „O, when the saints“ und „O, happy day“ einstudiert hatte und vortrug. Anschließend spielte das Gitarrenensemble das Stück „Henkersbaum“. Das frühere Gitarrentrio wurde umbenannt und heißt jetzt Gitarrenensemble, die Besetzung ist aber die gleiche. Die Klasse 8d hinterlegte den Song „Mad world“ mit Gesang und Instrumenten. Danach sangen die Musikkurse aus der Klassenstufe 10 einige Lieder, u.a. „Dust in the wind“, unterstützt von einem Klavier, einem Cello und zwei Violinen. Alle Instrumente wurden von SchülerInnen und Frau Marggraf (Musiklehrerin am CWG) gespielt. Nach den Zehntklässlern folgten drei Ausschnitte aus Musicals, z.B. „A whole world“ aus Aladdin, gesungen von insgesamt vier ElftklässlerInnnen, und ein Solostück mit Klavierbegleitung.

Nach dem Musikalischem kam das Literarische: Die kleine Theatergruppe des CWG, geleitet von Frau Feldmeier, präsentierte ein neuzeitliches Stück mit dem Titel „Alle Hähnchen fliegen hoch“. Ein schöner Satz daraus war: »Natürlich kann ein Lieferwagen fliegen, wenn man ihn mit Red Bull betankt.«. Anschließend sang der Oberstufenchor, bei dem auch manche Sängerinnen einige Jahre nicht mehr am CWG lernen, sondern schon ihr Abitur geschafft haben. Darüber freute sich Schulleiter Herr Slowig ganz besonders. Sie sangen u.a. „Sky Boat Song“, wieder mit Violinen- und Cellobegleitung. Daraufhin trat noch einmal das Gitarrenensemble unter der Leitung von Frau Umbreit auf. Zum Höhepunkt und Abschluss des Sommerkonzerts zeigte der Lehrerchor unserer Schule sein Können: Unter der Leitung von Frau Marggraf sangen einige unserer LehrerInnen und Schulleiter Herr Slowig einige Lieder, die sie schon seit Langem üben, z.B. „Drei schöne Dinge“ und „Belle qui tiens“. Zum Abschluss sang der Lehrerchor wieder mit Klavierbegleitung „Mein kleiner grüner Kaktus“. Dieses Lied machte den LehrerInnen viel Spaß zu singen und trug sehr zur Belustigung der SchülerInnen bei. Am Ende bedankte sich Herr Slowig bei Frau Umbreit für die Organisation, bei Frau Marggraf für die Leitung des Lehrerchors und bei Frau Feldmeier für die Leitung der kleinen Theatergruppe.

Schülerzeitung AG - Wolffs Ruf-Logo [T-Shirt] (2.3.2)>> Songtext von „Mein kleiner grüner Kaktus“:

>> Textquellen:

Die Informationen (u.a. über die Titel die Lieder) stammen von dem Ablaufplan des Konzerts.

Es war ein sehr schöner und abwechslungsreicher Abend und alle freuen sich schon auf das (hoffentlich) nächste Konzert, das die einzelnen Chöre und Gruppen unserer Schule geben werden.


Engagiert in Feierlaune

Die Beteiligten des Wahlpflichtkurses „Lebenswelt“ veranstalteten ihre jährliche Abschlussfeier mit einem unterhaltenden Programm und zahlreichen Gästen in der Aula unserer Schule, welches ihr Einsatzjahr angemessen abrundete. Unsere Redaktion war zu Besuch und hat vielerlei Eindrücke festgehalten.

  • von Clemens T. Kral/10b
  • Fotos: Clemens T. Kral/10b

Für die engagierten SchülerInnen des Wahlpflichtkurses „Lebenswelt“ bzw. „Lernen durch Engagement“ (LDE) am Christian-Wolff-Gymnasium ist das Schuljahr fast geschafft. Ihren Abschluss begingen sie mit den Kurslehrerinnen Solveig Feldmeier, Astrid Willmann und Susanne Würfel am Dienstag, dem 30.5.2017, ab 17:00 Uhr, feierlich. Im Schuljahr 2016/2017 waren die Neunt- und ZehntklässlerInnen an diversen Einsatzstellen tätig (später dazu mehr). Bei der Feier stand vor allem die Reflexion auf Erreichtes und eventuelle Schwierigkeiten im Lauf des Jahres, die Auszeichnung ihrer ehrenvollen Aufgabe sowie der gemeinsame Ausklang im Mittelpunkt.

Bevor der offizielle Teil begann, trafen sich alle SchülerInnen und Kurslehrerinnen bei schwülheißem Wetter um 15:00 Uhr in der Aula, um sich auf den Abend vorzubereiten. Nach der Prüfung der Anwesenheit folgte die Aufteilung in vier Arbeitsgruppen, die sich für knapp 1,5 Stunden mit der Bedeutung des Engagements für jede einzelne Person auseinandersetzten und diese Aspekte in je einer Aufgabe mit unterschiedlichen kleinen Vorgaben vereinen sollten. So wurden ein Rollenspiel erarbeitet sowie eine Kurzgeschichte und ein Gedicht geschrieben – währenddessen blieb auch genügend Zeit zur Ideenfindung. Eine weitere Gruppe führte ein Gedankenexperiment durch, indem sie sich die Frage stellte: „Was wäre mit unserem Engagement erreichbar, wenn wir eine Million Euro zur Verfügung hätten?“. Ihre Einfälle dazu brachten sie zu Papier.

SchülerInnen der 9. Klassen, die in der Grundschule Kastanienallee tätig waren, bereiteten die „Sea of emotions“ vor. Hier ging es für jeden darum, ein kleines Schiff auf ein Meer (eine blaue Plane) in Richtung einiger Inseln, wie z.B. Stress, Enttäuschung, Motivation etc., zu setzen und so für mehrere Phasen des Schuljahres (Beginn, Mitte, Ende) seine eigenen Erfahrungen zu reflektieren.

Drei SchülerInnen studierten die Moderation der Veranstaltung ein.

Zünftige Abschlussfeier

Die offizielle Veranstaltung fand von 17:00 bis ca. 19:00 Uhr in der aufgeheizten Aula im obersten Stockwerk statt. Neben allen interessierten SchülerInnen des CWG waren wichtige Gäste, darunter der Bildungsminister Sachsen-Anhalts, Marco Tullner, Olaf Ebert, Geschäftsführer der Freiwilligen-Agentur, und Sandra Zentner von der Freudenberg-Stiftung, eingeladen. Eingeläutet wurde der besondere Abend mit einer umfangreichen Aufführung der „kleinen“ Theater-AG unter der Leitung von Frau Feldmeier, die nicht nur von arabischem Essen, sondern natürlich auch von Freundschaft und Engagement handelte. Es folgten Grußworte von Marco Tullner, Olaf Ebert und Sandra Zentner, bei denen vor allem die enge Zusammenarbeit mit der Freiwilligen-Agentur und seit Neuem zudem mit der Freudenberg-Stiftung, die „LDE“ in Schulen unterstützt und u.a. Lehrer fortbildet, betont sowie unsere Schule als Vorreiter für „Lernen durch Engagement“ landes- und bundesweit gelobt wurde. Hierbei sei erwähnt, dass unsere Schule erst vor etwa einem Monat einen Preis in Höhe von 750 € innerhalb des Netzwerks „Lernen durch Engagement“ gewinnen konnte. Wenig später unterschrieben alle drei besonderen Gäste die Kooperationsvereinbarung zwischen dem CWG und der Freudenberg-Stiftung.

Im zweiten Teil waren die TeilnehmerInnen von „Lebenswelt“ gefragt. Zu Anfang stellte die Gruppe der „Sea of emotions“ ihre Eindrücke aus diesem Einsatzjahr an der GS Kastanienallee mit ihren Schiffchen dar und begründete ihre Entscheidung kurz. Leider war es für manche SchülerInnen sehr schade, dass der Sport-Förderkurs zum Ende hin wegen Lehrermangelns ausfallen musste. Als Ersatz haben sie aber gemeinsam mit Frau Feldmeier das Schulsportfest der GS Kastanienallee am 1. Juni unterstützt. Die Gruppen mit einer Kurzgeschichte, einem Rollenspiel oder einem Gedicht als Ergebnis haben ihre Ideen genauso prima umgesetzt und präsentiert. Die Kurzgeschichte wurde besonders gut geschrieben, weshalb Ihr sie unterhalb des Berichts lesen könnt. Und da wäre noch die Gruppe, die über den Einsatz von einer Million Euro – wenn sie zur Verfügung stünden – zugunsten eines Kindergartens nachgedacht hat. Hier ein paar Beispiele: gute Essensmöglichkeiten, medizinische Untersuchungen der Kinder, Sanierung des Gebäudes, Außenanlagen mit Beschäftigungsmöglichkeiten. Alle Jugendlichen wurden abschließend mit einem Zertifikat ausgezeichnet und von Frau Feldmeier, Frau Willmann, Frau Würfel und Schulleiter Herrn Slowig beglückwünscht. Mit einem reichhaltigen Buffet von den 11. Klassen im nicht kühleren Musikraum 209, in dem noch die Portfolios der Engagierten zum Anschauen auslagen und Zeit zum gemeinsamen Austausch blieb, beendeten alle SchülerInnen, Kurslehrerinnen und Gäste langsam den Abend.

Rückblick auf das diesjährige Engagement

Der heutige Wahlpflichtkurs „Lebenswelt – Lernen durch Engagement“ ist seit dem Schuljahr 2008/2009 fester Bestandteil des Schulprogramms, hat aber bereits einige Jahre zuvor seinen Ursprung. „Lernen durch Engagement“ wurde 2003 erstmals als Idee gemeinsam mit der Freiwilligenagentur als AG umgesetzt. Sowohl SchülerInnen als auch die begleitenden Lehrkräfte bekamen durch das Engagement für Kinder, alte und beeinträchtigte Menschen mit Freude, Motivation und Begeisterung mehr als nur einen Blick in andere Lebenswelten. Sie gewannen schnell die Schulleitung und weitere Kollegen für das Projekt. Belegen kann man den Kurs in der 9. und 10. Klassenstufe entweder für ein oder zwei Jahre. Dafür erhält man eine Zeugnisnote, die sich je zur Hälfte aus Praxisleistung und Kursmitarbeit zusammensetzt, sowie eine hohe Anerkennung der Schule und den zu Betreuenden. Verschiedene Themenbereiche, deren Inhalte mit einzelnen Schulfächern eng zusammenhängen, sind bei der Wissensvermittlung relevant.

In diesem Schuljahr engagierten sich statt der einst 20 nun 56 SchülerInnen der 9. und 10. Klassen einmal pro Woche für zwei Unterrichtsstunden. Mittlerweile erschließt der Wahlpflichtkurs „Lebenswelt“ zudem eine hohe Bedeutung für das Vorhaben „Campus Kastanienallee“, denn seit dem Start im August 2016 arbeiten die Grundschule Kastanienallee und das Christian-Wolff-Gymnasium für das „Lernen durch Engagement“-Projekt zusammen. Dies geschah, indem 14 NeuntklässlerInnen unter der Regie von Frau Feldmeier jeden Dienstag die Nachbarschule besuchten und mit drei ersten Klassen das Deutschlernen, Lesen, Schreiben und Rechnen übten. Für die nächsten Jahre sind weiterhin solche Pläne vorgesehen, damit „Lebenswelt“ sich als Campus-Projekt etablieren kann. Neben dem Begleitseminar führten die anderen TeilnehmerInnen des Wahlpflichtkurses selbstverständlich vielfältige Einsätze durch; dabei begleitete Frau Würfel die Engagierten in den 9. Klassen und Frau Willmann wirkte – wie im Vorjahr bereits – bei den ZehntklässlerInnen mit. Nachfolgend eine kleine Auswahl an Einsatzstellen:

  • Grundschule Kastanienallee
  • Seniorenzentrum AGO Halle-Neustadt
  • Hort der Ersten Kreativitätsschule Halle (Saale); Integrative Kita „Onkel Uhu“
  • Hort der Lilien-Grundschule
  • Movie e.V. (Betreuung jugendlicher Flüchtlinge)
  • Kita „Am Zanderweg“ Heide-Nord
  • KindElternZentrum Lieskau
  • Sport-AG in der Helen-Keller-Schule
  • usw.

Schülerzeitung AG - Wolffs Ruf-Logo [T-Shirt] (2.3.2)>> Weitere Informationen zum Projekt „Lebenswelt“ erfahrt Ihr auf unserer Schulwebsite:
Schülerzeitung AG - Wolffs Ruf-Logo [T-Shirt] (2.3.2)>> Interessantes zu LDE seitens der Freudenberg-Stiftung:


Für noch mehr Wissenswertes sei Euch unsere 7. Printausgabe vom 28.9.2016 empfohlen, in der Gabriele Bräunig auf Seite 10 über das Projekt berichtet.

Wir hoffen, alle beteiligten SchülerInnen konnten im Lauf des nun abgeschlossenen Jahres einige Erfahrungen während ihrer ehrenamtlichen Aufgabenbereiche sammeln und vor allem etwas für das Leben und sich selbst lernen. Herzlichen Glückwünsch für diese Leistung und weiterhin viel Erfolg in der Ausübung des überaus nützlichen Projekts!

Anhang

Kurzgeschichte über Engagement als Ergebnis der Gruppenarbeit. Dabei sollten folgende Wörter verwendet werden: bunte Blumen, Sommersprossen, Einrichtungspartner, Erfahrung, Luftballons, Engagement.

  • von LDE-Teilnehmerinnen aus Klassenstufe 9 und 10

[urheberrechtlich geschützter Inhalt]

Heute war ich, wie jeden Dienstag, im Kindergarten und habe mit den Kindern aus Krepppapier bunte Blumen gebastelt. Alle haben mitgemacht, außer einem kleinen, blonden Mädchen. Keiner schien mit ihr reden oder spielen zu wollen, was mich sehr wunderte. Ich versuchte mit ihr zu reden, aber sie schaute mich nur traurig mit ihren großen blauen Augen an – dabei rollte eine Träne über ihr Gesicht, welches mit Sommersprossen bedeckt war. Ich machte mir Tage später immer noch Gedanken über sie und darüber, was ich für sie tun könnte. Deshalb beschloss ich, mit dem Einrichtungspartner zu reden. An dem darauffolgenden Dienstag sprach ich mit dem Leiter, um ihm die Situation zu schildern. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung konnte er mir Tipps geben, um das Problem zu lösen. Nach dem Gespräch ging ich zu den Kindern, um sie zu fragen, wieso sie das Mädchen ausgrenzten; daraufhin antworteten sie: »Sie ist komisch… sie malt sich braune Punkte ins Gesicht.“ Ich musste schmunzeln. Daraufhin erklärte ich ihnen, was es mit diesen „komischen Punkten“ auf sich hatte. Die Kinder verstanden schnell, dass es nichts Schlimmes ist. Um sich bei dem Mädchen zu entschuldigen, wollten sich die Kinder Sommersprossen ins Gesicht malen, um zu zeigen, dass es nicht schlimm ist, „anders“ zu sein. Zusammen mit den Kindern ging ich Farbe suchen; dabei entdeckten wir Luftballons. Ein Junge schlug vor, ihr die Luftballons zu schenken.

Wir malten uns an, pusteten die Luftballons auf und machten uns auf den Weg zu dem Mädchen. Alle Kinder zeigten Engagement und versuchten alles, um sie aufzumuntern. Wir öffneten die Tür, und ich sage Euch, diesen Blick werde ich nie vergessen.


3. Frühjahrsputz mit Teilnehmerrekord

Zum dritten Mal hieß es am 21. April für unsere Redaktion, sich für ein schöneres Schulgelände einzusetzen und den jährlichen Frühjahrsputz in Angriff zu nehmen. Doch wir blieben nicht allein: Unzählige UnterstützerInnen folgten unserer Einladung und konnten bei mildem und trockenem Wetter etliches bewirken.

  • von Clemens T. Kral/10b
  • Fotos: Theodor Wolf/7c; Clemens T. Kral/10b

Das Schülerbüro füllt sich am 21.4.2017 zunehmend: Normalerweise hätte an diesem Freitag der letzte Unterrichtstag der 12. Klassen stattgefunden, aber in diesem Jahr werden keine Abiturprüfungen am Christian-Wolff-Gymnasium geschrieben. Ein guter Grund für die Redaktion unserer Online-Schülerzeitung, stattdessen die dritte Frühjahrsputz-Aktion zu starten. Bei dieser Aktion standen zum einen das obligatorische Beseitigen von nicht ordnungsgemäß entsorgtem Müll (glücklicherweise nicht derer von Zwölftklässlern wink) auf den Schulhöfen inkl. der Wiese vor der Sporthalle auf dem Programm, zum anderen wurden die Reinigung der Treppengeländer im Schulgebäude und die Pflege der Pflanzenbeete auf dem Nord- und Westhof übernommen. Ausgerüstet mit von uns organisierten Einmalhandschuhen, Lappen und Eimern sowie Besen, Spaten, Harken, Greifzangen und Müllsacken, die uns freundlicherweise vom Hausmeister, von den Reinigungskräften und Herrn Renner zur Verfügung gestellt wurden, teilten wir uns an unserem Treffpunkt gegen 13:30 Uhr in vier Gruppen ein und machten uns nach einem Gruppenfoto mit Eifer an die Arbeit.

Dabei folgten einige freiwillige HelferInnen aus dem Kollegium (Frau Bär, Frau Saretzki, Frau Meinhardt, Frau Wiesener, Frau Hubert, Frau Kohlrusch, Frau Willmann, Herr Berger, Herr Heuser, Herr Schwabe, Herr Renner) unserer Bekanntmachung und wirkten zusätzlich mit. Weiterhin gesellten sich tatkräftige SchülerInnen aus den Klassen 6 bis 10 und sogar Schulleiter Herr Slowig dazu. Mit insgesamt 30 externen TeilnehmerInnen fällt das Interesse also deutlich höher aus als im Vorjahr, worüber wir sehr froh sind. Alle erhalten außerdem je ein Zertifikat, das ihre Teilnahme noch einmal würdigt. Um noch mehr LehrerInnen und ggf. SchülerInnen für unsere nächste Aktion zu gewinnen, werden wir künftig – von den Plakaten im Schulhaus abgesehen – die Bekanntgabe nicht nur auf die KlassenlehrerInnen beschränken, sondern alle Lehrer inkl. der Schulleitung in Kenntnis setzen.

Ziel der Aktion war es unter anderem zu zeigen, wie viel Müll unsere SchülerInnen produzieren, unser Schulgelände aufzuwerten sowie es so sauber wie möglich zu machen und zu erhalten.

Die Ergebnisse können sich sehen lassen: Nun sind die Treppenhäuser wieder ein Stück sauberer, und die Grünflächen wurden von lästigem Unkraut befreit sowie teilweise umgegraben und neu bepflanzt. Um weitere Arbeiten an den Beeten wird sich demnächst noch die AG „Kleine Gärtner“ inkl. Herrn Renner kümmern (AG-Vorstellung folgt in Kürze). Auch die Gruppen, welche die Entsorgung von Müll vornahmen, konnten wie in den vergangenen zwei Jahren erstaunt gut gefüllte Müllsäcke am Ende betrachten. Unter den Funden befanden sich zum einen alltäglicher Unrat wie Plastiktüten, Verpackungen und Glas, jedoch war laut Frau Saretzki vereinzelt außergewöhnlicher und seltsamer Abfall in Form einer Farbtube für den Kunstunterricht (nahe der Fenster des Kunstraums gefunden laugh), einer Zahnbürste und der Hälfte einer Brille zu verzeichnen. Es ist zugegebenermaßen wirklich erschreckend, dass so viel Abfall in der Umwelt landet und dies viel zu oft geschieht! Leider eher Alltag bei uns: Schüler werfen ohne Weiteres ihren Müll auf den Schulhof oder ins Schulhaus und machen sich nicht die Mühe, den nächsten Papierkorb aufzusuchen. Einfach aus Bequemlichkeit und ohne große Bedenken. (Ein ähnlicher Artikel zur Problematik folgt in Kürze.)

Unser Aufruf an Euch

Verhaltet Euch bitte vernünftig und werft Euren anfallenden Müll in Mülleimer, nicht in die Umgebung! Zu Hause macht Ihr das doch auch nicht! Jeder von uns kann dazu beitragen, die Umwelt ein bisschen besser zu machen, indem er seine Abfallprodukte ordnungsgemäß entsorgt. Der Frühjahrsputz ist für verschiedene Zwecke zwar wichtiger Bestandteil an unserer Schule, dennoch muss es nicht dazu kommen, dass wir zusätzlich Gruppen einteilen, die den herumliegenden Müll aufsammeln. Und außerdem wollt Ihr Euch doch alle in der Schule und ihrer Umgebung wohlfühlen!

Abschließend können wir auf einen erfolgreichen gemeinnützigen Frühjahrsputz zurückblicken, der hauptsächlich den zahllosen UnterstützerInnen zu verdanken ist. Im nächsten Jahr würden wir uns daher wieder über Engagierte für den guten Zweck freuen. Es kommt uns doch allen zugute!


Die Projektwoche – ein jährliches Highlight

Vom 23.1.-27.1.2017 fand am Christian-Wolff-Gymnasium die alljährliche Projektwoche statt. SchülerInnen aus den Klassen 6-11 hatten die Wahl, sich in ein Projekt einzutragen, in denen dann über die ganze Woche über gemalt, gebastelt oder gerappt wurde. Am heutigen Tag der offenen Tür, dem 28.1.2017, stellen sie ihre Ergebnisse in den Räumlichkeiten des CWG vor.

  • von Amelie Maja Walter/6a; Philipp Kubenz/6d
  • Foto: Philipp Kubenz/6d
[Hinweis: Dieser Artikel kam mit der Veröffentlichung der achten Printausgabe im Januar 2017 heraus und wird nun nachträglich auf unserer Website in ungekürzter Form veröffentlicht.]

In diesem Jahr kommen wir auf 38 Projekte, die die SchülerInnen wählen konnten. Zum Vergleich: Letztes Jahr wurden ungefähr 45, also etwas vielfältigere Projektmöglichkeiten zur Auswahl angeboten. Da ist es natürlich schwierig gewesen, sich für eines zu entscheiden. Mit Kamera, Papier und Stift ausgerüstet, haben wir ein paar Beispiele für Euch ausgesucht, um sie Euch vorzustellen.

Vielseitige Umsetzungen

Bereits bekannte Projekte wie etwa der Skikurs mit Herrn Hey und Herrn Körnig, „Streng geheim“ mit Frau Vetter, „Tatort Halle-Neustadt“ mit Frau Kunja und Frau Wolf, „Schüleraustausch St. Petersburg“ mit Frau Billeb und Frau Kloß sowie interne Projekte von Schülerrat und Schülerfirma wurden in diesem Jahr fortgeführt. Die Mitglieder der Schülerfirma versorgten die SchülerInnen zudem immer vormittags mit Kuchen oder Waffeln an einem aus einer Sitzecke gebauten Stand. Das wohl am längsten bestehende Projekt ist „Experimente für Grundschüler“, das von Frau Berndt und Herrn Ruder betreut wird. Dort erarbeiteten die Schüler selbst Experimente aus allen Bereichen der Naturwissenschaften mit Hilfe der Lehrer sowie erklärten und präsentierten diese am vergangenen Donnerstag wissbegierigen SchülerInnen der Grundschule in Kröllwitz. Zusätzlich stehen sie Euch heute mit ihren vorbereiteten Experimenten zur Verfügung. Dennoch sind in diesem Jahr sehr viele neuartige Projekte hinzugekommen, von denen ein großer Teil von SchülerInnen oder externen Personen geleitet wurde. Diese wurden als Projektleiter im Voraus speziell befähigt.

Ein gutes Beispiel dafür ist das Projekt „Heiße Nadel“. Dort haben die Schülerinnen viele unterschiedliche Stoffe zur Auswahl, mit denen sie nähen und gestalten können, was sie als schön, nützlich oder gut zu gebrauchen empfinden. Es stehen den fleißigen Näherinnen auch Nähmaschinen und ein Bügeleisen zur Fertigstellung ihrer Arbeiten zur Verfügung.

„Do it yourself“ (DIY) ist ein Projekt, in dem den SchülerInnen zuerst etwas gezeigt, dann auf Papier geschrieben (Anleitung) und schließlich der Ablauf Stück für Stück erklärt wird, wie man z.B. einen Wochenplaner, eine Schreibtischunterlage oder eine Beautybox anfertigt.

Eine weitere Möglichkeit für die Projektfindung ergab sich „Im Reich der Sinne“. Die Schüler, die dieses Projekt besuchten, haben herausgefunden, dass es fünf Sinnesorgane und acht Sinne des Menschen gibt, mit denen er fühlen, sehen, hören, schmecken und riechen kann. Aber es gibt auch andere Sinne, wie der Gleichgewichtssinn, das Körper- und Schmerzempfinden sowie die Temperaturempfindung. Die SchülerInnen betrachteten jedes Organ einzeln und lernen, dessen Fähigkeiten zu schätzen. Sie fuhren am Donnerstag, dem 26.1.2017, in ein Museum, in dem sie mehr lernen konnten als sie eigentlich wissen.

Außerdem wurde wieder das Rap-Projekt namens „Feel the beat“ angeboten. Die SchülerInnen lernten den Ursprung des Raps kennen und bekamen Unterricht darin, wie man rappt und den Rap anwendet. Die kleinen Nachwuchs-Rapper wurden am Mittwoch, dem 25.1.2017, von echten Rappern besucht. Sie machten am 24.1.2017 eine Tour auf den Hallmarkt zum MDR.

Das Schülerzeitungsprojekt „Von der Idee zum Print“, dessen Ziel es war, eine gedruckte Zeitung zum Tag der offenen Tür herauszugeben, war ebenfalls wieder mit dabei und wurde mit Frau Siebert, Gabriele Bräunig (freiberufliche Dipl.-Journalistin) sowie den Projektleitern Theodor Wolf und Clemens T. Kral umgesetzt. Hier haben unsere Redakteure besonders fleißig gearbeitet, um ihre Artikel in dieser Printausgabe abdrucken zu lassen.

Man sieht: Die Projekte sind sehr vielfältig und umfangreich. Vielleicht konntet Ihr Euch schon ein paar Ergebnisse im Schulhaus ansehen oder habt jetzt die eine oder andere Anregung erhalten. Ein Rundgang lohnt sich!


Einmal Halle und zurück

ADVENTSKALENDER 2016 – TÜRCHEN #14

Im Zeitraum vom 3. bis zum 9. Dezember 2016 waren einige SchülerInnen des Horsens-Gymnasiums aus Dänemark im Rahmen des ersten Schüleraustauschs in dieser Form zu Gast an unserer Schule. Erfahrt mehr über das weihnachtliche Programm der vergangenen Woche und den Hintergrund der neuen Schulpartnerschaft.

  • von Clemens T. Kral/10b
  • Fotos: S. Körnig/Koll.
[Die aufgeführten Einzelheiten beziehen sich teilweise auf direkte Angaben der beteiligten LehrerInnen. Besonderen Dank an S. Würfel/Koll. und S. Körnig/Koll., auch für die Bereitstellung des Programmplans.]

Im Rahmen einer neuen schulischen Kooperation waren vom 3. bis zum 9. Dezember 2016 rund 15 SchülerInnen des Horsens-Gymnasiums der gleichnamigen dänischen Stadt Horsens in unserer Saalestadt und besuchten das Christian-Wolff-Gymnasium. Mit dabei waren außerdem Steen Laursen, Deutsch- und Englischlehrer am Horsens-Gymnasium, seine Frau, die Lehrerin an einer anderen dänischen Schule ist, sowie Susanne Würfel und Sebastian Körnig vom CWG, die den Austausch betreuten. In einer spannenden Woche setzten sich die SchülerInnen – passend zur Adventszeit – vor allem mit den Traditionen, Bräuchen, dem Essen und Kunstgewerbe zu Weihnachten in Deutschland und Dänemark auseinander, lernten ebenso Interessantes über die jeweilige andere Sprache und die Unterrichtsformen kennen und kamen sich im gemeinsamen Beisammensein näher. Natürlich haben alle auch viel von der Stadt Halle (Saale) gesehen, die für die dänischen SchülerInnen interessant wirkt und eine zentralere Lage im Gegensatz zur 57.000 Einwohner (ca. ¼ von Halle) zählenden Stadt Horsens besitzt. Ob berühmte Sehenswürdigkeiten, gemeinschaftliche Ausflüge, die Halloren Schokoladenfabrik oder der hallesche Weihnachtsmarkt – alles war dabei.

Es war sehr interessant zu sehen, wie groß doch die Unterschiede zwischen beiden Schulen sind, die während des Austauschs aber nicht besonders relevant waren: So treten SchülerInnen des Horsens-Gymnasiums erst mit ca. 16-17 Jahren dieser Schulform und somit der 1. Klasse bei und lernen Englisch als 1. und Deutsch als 2. Fremdsprache. Die Begegnung der SchülerInnen erfolgte im Zeitraum des Austauschs jedoch immer auf Englisch. Zudem existieren dort (zumindest in dieser Schule) keine üblichen Hefte und Schreibgeräte mehr, sondern alle SchülerInnen arbeiten mit ihren eigenen Laptops. Daran wird sowohl während des Unterrichts als auch außerhalb davon gearbeitet. Darüber hinaus schlussfolgert sich logischerweise, dass es nur noch interaktive Tafeln gibt und die übliche Tafel mit Kreide und Schwamm sozusagen ‚ausgestorben‘ ist. Was den dänischen SchülerInnen an unserem Schulhaus sofort ungewöhnlich vorkam, waren Treppenhäuser! Diese existieren an ihrem Gymnasium durch die flache Bebauung der Gegend mit maximal drei Stockwerken im Durchschnitt fast überhaupt nicht.

Programm des Austauschs

Der Austausch begann am Samstag, dem 3. Dezember 2016, mit der Abholung der AustauschschülerInnen und Begleitpersonen am Hauptbahnhof in Halle (Saale) durch Frau Würfel und Herrn Körnig gegen 18:00 Uhr. (An dieser Stelle sei erwähnt, dass die Bahnverbindung zwischen Horsens und Halle (Saale) mit meist nur zwei Umstiegen optimal ist.) Sie wurden zunächst freundlich in Empfang genommen und im Anschluss auf die Gastfamilien verteilt, d.h., die teilhabenden deutschen SchülerInnen nahmen die dänischen in ihren Familien für die Dauer des Austauschs auf. Die LehrerInnen hingegen trafen sich um ca. 19:00 Uhr in Herrn Körnigs Wohnung und ließen den Tag dort mit einem Abendessen ausklingen.

Während die teilnehmenden SchülerInnen am darauffolgenden Sonntag ihre Freizeit individuell entsprechend des Weihnachtsthemas in ihren Gastfamilien gestalten konnten, besuchte die Lehrergruppe am Vormittag das Beatles-Museum am Alten Markt in Halle (Saale), gefolgt vom Mittagessen um 13:00 Uhr bei Frau Würfel. Am Nachmittag begaben sie sich zur Merseburger Schlossweihnacht in Merseburg und im Anschluss zum Schloss Goseck.

Der Start der neuen Schulwoche wurde am Montag, dem 5. Dezember 2016, um 8:00 Uhr in der Aula des CWG (Raum 403) mit einer offiziellen Begrüßung und kurzen Absprachen zum Programm in den nächsten Tagen eingeläutet. Gegen 8:15 Uhr fand eine etwa 45-minütige Führung durch das Schulgebäude mit Frau Würfel und Herrn Körnig in kleineren Gruppen statt. Daraufhin gestalteten ein paar deutsche SchülerInnen eine weihnachtliche Deutsch-Stunde für die GastschülerInnen und erläuterten dabei die hiesigen  Traditionen zu Weihnachten. Natürlich kamen auch die Dänen mit einer Unterrichtsstunde zum Zuge, in der sie vor allem die dänische Sprache näher behandelten. Zwischendurch empfing ebenso die Schulleitung des CWG alle TeilnehmerInnnen des ersten Austauschs. Von 11:30 bis 13:00 Uhr wohnten die SchülerInnen dem Kursunterricht der 10. und 11. Klassen, wie z.B. Geschichte, bei und trafen sich um 14:00 Uhr an der Touristinformation im Marktschlösschen Halle (Saale) zu einer zweistündigen Stadtrallye, bei der unter anderem die Hausmannstürme der Marktkirche, die einen großartigen Ausblick auf die Stadt und den Marktplatz bieten, zeitversetzt in drei Gruppen bestiegen wurden. Anschließend konnten sie sich nach Lust und Laune in der Stadt aufhalten und den Abend in ihren Gastfamilien verbringen. Die Lehrkräfte trafen sich zum Abendessen im Restaurant „Strieses Biertunnel“ in der Stadtmitte.

Nachdem man am Montag die Stadt Halle (Saale) und sich untereinander besser kennengelernt hatte, bildeten sich am 6. Dezember 2016 um 8:30 Uhr vier Gruppen (Plätzchen-, Deko-, Spiele- und Wichtel- sowie Musik-Gruppe) für die Projektarbeit zur Vorbereitung der Weihnachtsfeier am Donnerstag, die bis 12:30 Uhr in verschiedenen Räumen der Schule an ihrem Thema arbeiteten. Da nach der Arbeit bekanntlich das Vergnügen kommt, waren alle von 13:30 bis 15:00 Uhr zum „Bouldern“ – also dem Klettern in geringer Höhe ohne Sicherung, bei dem die Gruppendynamik vordergründig gefördert werden soll – mit Frau Lippmann im neuen Boulderkombinat in der Delitzscher Straße eingeladen. Dort hatten sie verschiedenste Aufgaben bzw. „Challenges“ zu meistern. Im Anschluss durfte selbstverständlich der Besuch des Werksverkaufs der gegenüberliegenden Halloren Schokoladenfabrik nicht fehlen, um ein paar süße Geschenke für die Gäste zu kaufen. Am dunklen Abend konnte die Austauschgruppe nochmals über den halleschen Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz bummeln und ein Abendessen der „leichteren Art“ genießen. Einige Spontanentschlossene gingen zudem noch in den Sparkassen Eisdom nahe des Gimritzer Damms selbstständig eislaufen, da in Horsens die Möglichkeit dazu nicht besteht.

Der Mittwoch stand ganz im Zeichen der erzgebirgischen Volkskunst zu Weihnachten: Ein ganztägiger Busausflug zum Kurort Seiffen/Erzgeb. stand ab 8:00 Uhr an. Dabei schauten sich unsere Gäste sowohl den Ort mit seiner hohen Zahl an weihnachtlichen Ständen und Geschäften als auch das Spielzeugmuseum, in dem sie einen englischsprachigen Film sahen, an. Weiterhin hatten sie die Möglichkeit, eine Schauwerkstatt zu besuchen, in der zahlreiche Dekorations- und Spielzeugartikel gefertigt werden. Die Gemeinde trägt den Beinamen „Spielzeugdorf“ aufgrund der überregionalen Bekanntheit für ihre Spielzeugmacher und deren Schauwerkstätten. An diesem Abend lud Katja Baumgarten – eine ehemalige Referendarin am CWG, auf die wir später noch zu sprechen kommen – die LehrerInnen zu sich nach Hause zum Abendessen ein.

Der vorletzte Tag wurde mit einer Weihnachtsfeier im Umweltzentrum Franzigmark in der Gemeinde Petersberg begangen. Nachdem sich die vier Projektgruppen ab 10:30 Uhr noch einmal berieten und alle wichtigen Vorbereitungen trafen, konnten alle Personen einen kleinen Mittagssnack in Form von Knüppelkuchen am warmen Lagerfeuer einnehmen. Gegen 14:30 Uhr konnte dann die Weihnachtsfeier im Veranstaltungsraum mit frisch gebackenen Plätzchen der Plätzchen-Gruppe beginnen. Nachfolgend wurden die Projektergebnisse der jeweiligen Gruppen präsentiert, die sich beispielsweise mit dem Essen, Baumschmuck, den Weihnachtssymbolen usw. in beiden Ländern beschäftigten. Auch der Gesang kam nicht zu kurz: So sangen alle gemeinsam mit der Musik-Gruppe diverse Weihnachtslieder in bis zu drei Sprachen (Englisch, Deutsch und Dänisch), wie z.B. „Stille Nacht, heilige Nacht“, das weltweit bekannteste Weihnachtslied. Alle stärkten sich um etwa 17:30 Uhr mit Bratwürsten, die Herr Körnig auf den Grill legte. Langsam aber sicher hieß es danach, die Feierlichkeiten zu beenden und sich ans Aufräumen zu machen. Dennoch blieb noch etwas Zeit, um unter sich zu sein, miteinander ins Gespräch zu kommen und somit den Abend in der Franzigmark gemütlich ausklingen zu lassen, bevor es für die dänischen SchülerInnen am Freitagmorgen per Zug zurück in ihre Heimat ging. Sie hatten viele tolle Erlebnisse und konnten alle mit Sicherheit sehr viele Erfahrungen mitnehmen.

Was steckt hinter der Kooperation?

Nachdem der Kontakt zu unserer schwedischen Partnerschule „Lerums Gymnasieskola“ vor wenigen Jahren abbrach, weil das dazugehörige internationale Programm eingestellt wurde, suchte die Lehrerschaft des CWG nach einer neuen Partnerschule. Frau Baumgarten, die damals eine Referendarin an unserer Schule war und ebenfalls an einem Schweden-Austausch teilnahm, befand sich für ein halbes Jahr am Horsens-Gymnasium im dänischen Horsens, wo es ihr auch sehr gut gefiel. Deshalb bemühte sie sich, mit dieser Schule Kontakt aufzunehmen, und kümmerte sich um alles Weitere. Mit dem Ziel, eine neue Schulpartnerschaft ins Leben zu rufen, kamen im Februar 2015 zwei LehrerInnen des Horsens-Gymnasiums ans Christian-Wolff-Gymnasium zu Besuch, um sich einen Überblick zu verschaffen, was unsere Schule wissenswert macht und wie ein normaler Tages- und Unterrichtsablauf vonstatten geht (Wolffs Ruf berichtete). Infolgedessen waren Frau Würfel, Frau Baumgarten und Herr Körnig vom 29. September bis zum 2. Oktober 2015 in Horsens und kehrten mit sehr vielen Eindrücken und Plänen für den bevorstehenden Austausch nach Halle zurück. Nachdem Gespräche mit den beiden Schulleitungen erfolgten, konnten ab Januar 2016 schon die ersten Vorbereitungen für den Austausch im Dezember getroffen werden; im September folgte eine Infoveranstaltung am CWG, der etwa 30 interessierte SchülerInnen beiwohnten.

Im September 2017 werden dann die deutschen TeilnehmerInnen (die bisherige Gruppe bleibt bestehen) nach Dänemark fahren. Ein Austauschprogramm dauert zwei Jahre an. Ob danach weitere Austausche stattfinden werden, ist noch nicht vorhersehbar und hängt von der Zahl der BewerberInnen ab. Solltet Ihr Lust haben, Euch am nächsten Schüleraustausch ab 2018 zu beteiligen, gibt es hier wichtige Informationen dazu: Zum einen ist das Beherrschen der englischen Sprache, etwa durch die Teilnahme am Englisch-Unterricht an unserer Schule, Voraussetzung. Ihr solltet Euch in der 10. oder 11. Klassenstufe befinden und überdies dazu bereit sein, einen Gastschüler während des Austausches in Eurer Familie aufzunehmen und bei bestimmten Problemen Hilfe zu leisten. Erfüllt Ihr diese Kriterien, müsst Ihr Euch dafür bewerben, also einen Motivationsbrief verfassen, in dem deutlich wird, warum Ihr am Austausch teilnehmen möchtet. Anschließend wird eine bestimmte Zahl an BewerberInnen ausgewählt, die später nach Dänemark mitfahren kann. Beim ersten Austausch konnten von den anfangs 30 Interessenten, die anfangs keine Bewerbung schrieben, jedoch alle daran teilhaben, die später etwas einreichten.

Schülerzeitung AG - Wolffs Ruf-Logo [T-Shirt] (2.3.2)>> Mehr zur neuen Schulpartnerschaft und ein dazugehöriger Blog auf unserer Schulwebsite:
Schülerzeitung AG - Wolffs Ruf-Logo [T-Shirt] (2.3.2)>> Weitere aktuelle und interessante Informationen zum Horsens-Gymnasium:

Die dänischen GastlehrerInnen und -schülerInnen sowie alle deutschen Organisatoren empfanden den allerersten Austausch zwischen dem CWG und dem Horsens-Gymnasium als angenehm und erfolgreich, obwohl natürlich ein paar wenige Dinge mit der Zeit verbessert werden können. Es herrschte stets ein sehr gutes Verhältnis zueinander und alle freuen sich schon auf die Reise nach Dänemark im September 2017.


Unsere Zeit in Sankt Petersburg

Im Zeitraum vom 9. bis zum 17. September 2016 waren einige Schülerinnen des Christian-Wolff-Gymnasiums an der Peterschule im russischen St. Petersburg zu Gast. Sie nahmen am diesjährigen Schüleraustausch, der bereits seit einigen Jahren zwischen den beiden Schulen durchgeführt wird, teil. Eine Redakteurin unserer Schülerzeitung konnte dabei sein und hat für Euch ein paar Einblicke zusammengestellt.

  • von Lisa Wagner/9a
  • Fotos: Lisa Wagner/9a; G. Dietz/Koll. (2015)
[Hinweis: Dieser Artikel war ursprünglich für unsere 7. Printausgabe am 28.9.2016 angedacht, konnte jedoch aus planungstechnischen Gründen dort nicht mehr veröffentlicht werden.]

Vom 9. bis zum 17. September 2016 waren acht Schülerinnen des CWG in Russland, genauer gesagt in Sankt Petersburg. Die Stadt an der Newa hat eine lange Geschichte. Zuerst hieß sie, nach Peter I. benannt, Petrograd. Dann wurde sie nach dem Sozialisten Lenin benannt (Leningrad). Jetzt hat sie wieder den ganz alten Namen, Sankt Petersburg. In dieser einen Woche haben die Schüler viel von der Stadt gesehen. Ob Kunstmuseum, Zarenpalast oder Shoppingcenter – alles war dabei. Es war sehr interessant zu sehen, wie der Tagesablauf einer russischen Familie aussehen kann und dass russische Elftklässler wie bei uns bis um 17:00 Uhr Unterricht haben.

Programm unseres Austauschs

Nachdem wir beinahe den Flug ab Berlin-Schönefeld nach Sankt Petersburg verpassten, waren wir gespannt, als wir dort ankamen. Ich wurde nett von meiner Austauschschülerin und ihrer Mutter empfangen. Wir holten zunächst die Schwester der russischen Schülerin, dann ging es zu der Familie nach Hause. Nachdem ich mich dort eingerichtet hatte, gab es etwas zu Essen und wir fuhren in einen Park. Anna erklärte mir, dass dieser Park umbenannt wurde in „Park des 300. Jubiläums“.

Am nächsten Tag fuhren wir nach Peterhof („Петергоф“). Dies ist ein kleiner Ort, dreißig Kilometer von Sankt Petersburg entfernt. Dort gibt es sehr viele Parks mit Fontänen und Brunnen. Doch leider regnete es später und so fuhren wir nach dem Besuch eines anderen Parks nach Hause.

Am Sonntag fuhr ich gemeinsam mit Anna mit der Metro in die Stadt, wo wir das Museum für moderne Kunst „Erarta“ besichtigten. Danach liefen wir am „Newski Prospekt“ entlang. Dieser ist eine extrem lange Einkaufsstraße. Wir trafen uns noch mit anderen Austauschschülern, um zusammen den restlichen Tag zu verbringen.

Am Montagmorgen fuhr uns Annas Mutter mit dem Auto in die Schule, wo wir prompt zu spät kamen, da es einen Stau gegeben hatte. In der Schule gab es für uns deutsche Schülerinnen eine Empfangsrunde. Wir wurden von der Schulleiterin der Peterschule sowie deren Stellvertreterin willkommen geheißen. Danach durften wir in den Unterricht. Ich hatte je eine Stunde Russisch und Deutsch. Nach dem Mittagessen fuhren wir zum Blockademuseum, welches davon erzählt, wie die Deutschen unter Hitler das damalige Leningrad belagert hatten. Wir fanden heraus, dass die Russen in dieser Zeit von 125 Gramm Brot pro Tag leben mussten. Danach ging es auch schon wieder zurück zur Schule.

Am nächsten Tag besichtigten wir die Peter- & Paul-Festung. Von dort aus ging es dann zur Isaak-Kathedrale, von deren Aussichtsplattform man einen wundervollen Blick über die Skyline Sankt Petersburgs hat.

Am Mittwoch trafen wir uns in der Schule, um zur Hermitage (es wird französisch ausgesprochen) zu fahren. Dieses alte Zarenschloss beherbergt sehr viele Gemälde. Nachdem wir eine Führung mit Dimitrij hatten, nutzen wir die Möglichkeit, eine Schifffahrt auf der Newa zu machen. Diese dauerte anderthalb Stunden und gefiel uns allen sehr gut. Am Abend gingen wir ins Theater. Wir schauten uns das Ballett „Dornröschen“ an, das uns allen sehr gut gefiel.

Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Bus in das Zarendorf „царское Село“ (zarskoje selo). Dort sahen wir das Lyzeum an, in dem Alexander Puschkin gelernt und gewohnt hatte. Danach ging es gleich hinüber zum Katharinenpalast. Dieser verfügt über das bekannte „Bernsteinzimmer“, das man aber leider nicht fotografieren darf.

Am nächsten Tag erfuhren wir mehr über Alexander Puschkin. Wir besuchten das Haus, in dem er die letzten Jahre seines Lebens verbrachte. Danach hatten wir Freizeit, die ich zusammen mit meinen Freunden genoss. Am letzten Abend unternahm ich etwas mit ‚meiner‘ Austauschschülerin und zwei anderen Austauschschülern. Wir waren alle sehr traurig, dass die Tage schon vorbei waren. Als wir uns alle verabschiedet hatten, fuhr ich mit Anna nach Hause. Früh um eins ging es dann nochmal mit dem Auto los, da wir uns das Öffnen der Brücken ansehen wollten. Die Newa-Brücken öffnen in Sankt Petersburg nämlich jede Nacht, um große Schiffe darunter durchfahren zu lassen. Mit dem Rückflug in die Heimat war unser Austausch nun vorüber und wir konnten einige Erlebnisse mitnehmen.

Interview mit Anna

Um mehr über meine Austauschschülerin Anna zu erfahren, habe für Euch ein kleines Interview mit ihr geführt.

1. Seit welcher Klassenstufe nimmst Du am deutsch-russischen Schüleraustausch teil?

»Seit der 9. Klasse.«

2. Seit wann lernst Du Deutsch?

»Seit der ersten Klasse.«

3. Wo warst Du mit dem Schüleraustausch schon in Deutschland?

»Ich war zwei Mal in Göttingen, zwei Mal in Böblingen und natürlich bei euch in Halle.«

4. Welche deutsche Stadt gefällt dir am besten?

»Mal überlegen… (überlegt)… Heidelberg, aber ich mag die kleinen deutschen Städte wegen der Fachwerkhäuser.«

5. Gab es schon mal einen Schüleraustausch, der Dir nicht so gut gefallen hat?

»Ja. Da habe ich zwei Gastschüler aufgenommen, weil ein anderer russischer Schüler niemanden mehr aufnehmen konnte.«

6. Wird Deine Schwester auch mal am Schüleraustausch teilnehmen?

»Das weiß ich nicht, aber wenn sie gut Deutsch lernen wird, kann sie mitmachen. Das Programm ist ja erst ab der achten Klasse.« (Anmerkung der Redaktion: Ihre Schwester ist in der zweiten Klasse.)

Über die Peterschule

Die Peterschule im russischen St. Petersburg umfasst eine Vorbereitungsschule, zwei Grundschulen, ein Gymnasium, ein pädagogisches Forschungszentrum und ein Testzentrum der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (BRD). Hier lernen die Schüler bereits ab der 1. Klasse die deutsche Sprache. Seit mittlerweile 12 Jahren finden Schüleraustausche zwischen beiden Schulen statt. Diese werden, von Jahr zu Jahr im Wechsel, von den jeweiligen Austauschschülern genutzt.

Schülerzeitung AG - Wolffs Ruf-Logo [T-Shirt] (2.3.2)>> Mehr aktuelle und interessante Informationen auf der Schul-Homepage:

Wenn Ihr Interesse gewonnen habt, auch an dem Austausch teilzunehmen, dann meldet Euch doch einfach in der kommenden Projektwoche beim dazu passenden Projekt an!


Das CWG zu Gast in St. Petersburg

Der Austausch zwischen SchülerInnen des Christian-Wolff-Gymnasiums und der Peterschule im russischen St. Petersburg besteht bereits seit über 10 Jahren und wird regelmäßig veranstaltet, wodurch sich im Laufe der Zeit eine gute Zusammenarbeit mit Lehrern und der Schulleitung entwickelte. Demnächst ist es wieder soweit: Es geht in die russische Millionenstadt, in der Kultur und viel Interessantes auf der Tagesordnung stehen werden.

  • von Lisa Wagner/9a
  • Foto: G. Dietz/Koll. (2015)

Am Freitag, dem 9. September 2016, fliegen acht im letzten Jahr ausgewählte Schülerinnen der Klassenstufen 9 bis 11 am CWG, zu denen auch ich gehöre, im Rahmen des immer jeweils zwei Jahre andauernden Austauschprogramms für ungefähr eine Woche nach Sankt Petersburg. Begleitet werden wir von den Russisch-Lehrerinnen Frau Billeb und Frau Kloß. (Im letzten Schuljahr hatten wir schon Besuch von den russischen Schülerinnen und ihren Lehrerinnen – Wolffs Ruf berichtete.) Eine Woche lang werden wir uns dort befinden und das volle Kulturprogramm erleben: Geplant ist unter anderem der Besuch des Bolschoi-Theaters, in dem wir uns das Ballett „Dornröschen“ anschauen werden.

Zupfkuchen & Co. – Kuchenbasar für Spenden

Wir freuen uns schon sehr darauf, aber bis es soweit ist, würden wir uns über Eure Unterstützung freuen, da wir noch ein Gastgeschenk für die Peterschule, welche unsere Partnerschule in Sankt Petersburg ist, finanzieren möchten. Deshalb findet am Dienstag, dem 23. August, ein Kuchenbasar statt. Also, bringt Hunger mit, kommt doch in der 1. und/oder 2. Hofpause mal vorbei und nascht ein wenig! Es wird leckeren Zupfkuchen, Brownies und Muffins geben.

Teilnahme am Austausch

Solltet Ihr Lust haben, Euch am nächsten Schüleraustausch zu beteiligen, gibt es hier wichtige Informationen dazu: Zum einen ist das Beherrschen der russischen Sprache, etwa durch die Teilnahme am Russisch-Unterricht an unserer Schule, Voraussetzung. Aber auch Muttersprachler sind herzlich willkommen. Ihr solltet die 8. Klassenstufe erreicht haben und überdies dazu bereit sein, einen Gastschüler während des Austausches in Eurer Familie aufzunehmen und bei bestimmten Problemen Hilfe zu leisten. Um mitmachen zu können, müsst Ihr euch in der Projektwoche für das Schüleraustausch-Projekt anmelden. Die nächste Möglichkeit dazu gibt es vom 23. bis 27.1.2017.

Die Peterschule im russischen St. Petersburg umfasst eine Vorbereitungsschule, zwei Grundschulen, ein Gymnasium, ein pädagogisches Forschungszentrum und ein Testzentrum der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (BRD). Hier lernen die Schüler bereits ab der 1. Klasse die deutsche Sprache. Seit mittlerweile 12 Jahren finden Schüleraustausche zwischen beiden Schulen statt. Diese werden, von Jahr zu Jahr im Wechsel, von den jeweiligen Austauschschülern genutzt.

Schülerzeitung AG - Wolffs Ruf-Logo [T-Shirt] (2.3.2)>> Mehr aktuelle und interessante Informationen auf der Schul-Homepage:

Natürlich werde ich Euch über die Zeit in Sankt Petersburg in unserer neuen Printausgabe zum 28.9.2016 berichten.


Die Reise auf der Lahn

Von einem Abenteuer mit Zelt, Kanu und Gaskocher: Unsere diesjährige Kanutour erwies sich als halbes Überlebenstraining.

  • von Lars Ruckhardt/6c
  • Fotos: [Quellen siehe unten – Selbst angefertigte Exemplare von Betreuern und Schülern werden ggf. demnächst als Collage im CWG ausgestellt.]

Wie am Ende jedes Schuljahres, fand auch Mitte Juni 2016 wieder die allseits bekannte und beliebte Kanutour unserer Schule mit einwöchiger Dauer statt. Die Reise wurde umfangreich geplant und vorbereitet, bis der große Tag der Abreise kam. Schüler der 6., 7. und 8. Klassen waren angemeldet. Die neunten Klassen konnten – trotz hohen Interesses – aufgrund ihres in dieser Zeit ausgeführten Betriebspraktikums nicht teilnehmen. Laut unserem Schulleiter Herrn Slowig war es vom Altersdurchschnitt die jüngste Kanutour-Gruppe seither!

Ein spannender Reiseverlauf

Gemeinsam mit Herrn Hey, Herrn Pötschke, Frau Hübner und der FSJ-lerin Lydia sind wir mit dem Bus von der Schule in Richtung des Flusses Lahn gestartet. Er bildet einen Nebenfluss des Rheins und verläuft größtenteils im Bundesland Hessen. Gleich am ersten Tag mussten wir unsere mitgebrachten Sachen komplett auspacken und in wasserdichte Tonnen für den leichteren Transport im Kanu verstauen. Dies war schon abenteuerlich, da teilweise nicht alles hineingepasst hat.  Zeit zum Ausruhen gab es nicht, denn wir sind mit dem Guide gleich die ersten Kilometer gepaddelt. Bereits auf dieser Strecke sind zwei Boote leider gekentert, sodass alle Tonnen aus dem Wasser ‚gefischt‘ werden mussten. Nach Ankunft am Rastplatz schlugen wir unser Nachtlager auf und kochten mithilfe von Gaskochern. Die Zelte mussten dabei selbstständig aufgebaut werden. Abends saß unsere Gruppe noch beisammen, schaute Fußball anlässlich der Europameisterschaft oder spielte etwas.

Am Morgen nach dem Frühstück ging es in den nächsten Tagen stets ans Zelte abbauen, alles in die Tonnen und Boote packen. Nach der ersten Hälfte der zu paddelnden Strecke des Tages wurde eine Pause gemacht. Dann ging es weiter bis zum nächsten Zeltplatz. Wieder mussten die Boote aus dem Wasser geholt, Zelte aufgebaut, eingekauft und Abendbrot gemacht werden.

Insgesamt haben wir eine Strecke von 90 Kilometern zurückgelegt. Auf dem Flussverlauf befanden sich Schleusen und Wasserrutschen, die wir elegant gemeistert haben. Leider hatten wir zu unserer Kanuwoche sehr durchwachsenes und regnerisches Wetter. (Nass von oben, nass von unten.) Wir ließen uns jedoch den Spaß nicht verderben: Es wurde auf der Fahrt gesungen, und gut gelaunt wurden Wettrennen auf dem Wasser gemacht. Am Ende sind alle wieder unbeschadet an Land gekommen.

Uns allen hat die Kanutour sehr gut gefallen und wir hoffen, dass sie auch im nächsten Jahr auf einem Gewässer in Deutschland wieder veranstaltet wird.


Spaß und Einsatz zum 2. Frühjahrsputz

Am 1. April war es nun wieder soweit: Bei Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen veranstalteten unsere Redakteure erneut eine Müllsammelaktion auf dem Schulhof des Christian-Wolff-Gymnasiums sowie dessen Umgebung und bekamen dabei zahlreiche Unterstützer.

  • von Mai Linh Dinh/6e; Natalie Kawka/6e; Heidi Voigt/6e
  • Fotos: Lara Kuck/5b; Philipp Kubenz/5d; Clemens T. Kral/9b

Bewaffnet mit Handschuhen, Besen, Greifzangen und Müllsacken, die uns freundlicherweise vom Hausmeister zur Verfügung gestellt wurden, teilten wir uns in mehrere überschaubare Gruppen an unserem Treffpunkt im Schülerbüro um 13:30 Uhr ein und durchliefen die verschiedensten Orte des CWG, darunter die Schulhöfe mit der Wiese vor der Sporthalle und das Schulhaus zu einem großen Teil.  Dabei folgten freiwillige Helferinnen und Helfer wie zum Beispiel Frau Rafler, Herr Berger sowie die Schulsozialarbeiterin Frau Stehr, unserer Bekanntmachung und wirkten zusätzlich mit. Weiterhin gesellten sich zwei Schüler aus der Klasse 6c dazu, unter anderem unser freier Redakteur Marek Slowig. Wir haben nicht nur auf dem Schulgelände Müll beseitigt, sondern auch die Region um die Schulhöfe fleißig gesäubert. Eine Gruppe übernahm das Gebiet rund um die Südseite der Bushaltestelle „Kastanienallee“, wo zwei freundliche Jungs ihnen ohne Aufforderung halfen. Ziel der Aktion war es zu sehen, wie viel Müll unsere Schüler produzieren, unser Schulgelände aufzubessern sowie es so sauber wie möglich zu machen und zu erhalten. Im nächsten Jahr, so schlug Schulleiter Herr Slowig vor, werden wir uns auf die Reinigung der äußeren Fensterbretter der Unterrichtsräume konzentrieren.

Wie im vergangenen Jahr konnten wir gut gefüllte Müllsäcke am Ende betrachten und staunten deshalb nicht schlecht. Unter den Funden befanden sich zum einen alltäglicher Unrat wie Plastiktüten, Stiele von gegessenen Äpfeln und Frischhaltefolien, jedoch war sehr außergewöhnlicher und seltsamer Abfall in Form einer Duschhaube, eines Kugelschreibers und sogar eines toten Vogels zu verzeichnen. Es ist zugegebenermaßen wirklich erschreckend, dass so viel Abfall in der Umwelt landet und dies viel zu oft geschieht! Leider purer Alltag bei uns: Schüler werfen ohne Weiteres ihren Müll auf den Schulhof oder ins Schulhaus und machen sich nicht die Mühe, den nächsten Papierkorb aufzusuchen. Einfach aus Bequemlichkeit und ohne große Bedenken.

Unser Aufruf an Euch

Verhaltet Euch bitte vernünftig und werft Euren anfallenden Müll in Mülleimer, nicht in die Umgebung! Zu Hause macht ihr das doch auch nicht! Jeder von uns kann dazu beitragen, die Umwelt ein bisschen besser zu machen, indem er seine Abfallprodukte ordnungsgemäß entsorgt. Denn dann muss es nicht dazu kommen, dass sich Leute finden, die den herumliegenden Müll aufsammeln. Und außerdem wollt ihr euch doch alle in der Schule und ihrer Umgebung wohlfühlen!

Wir hoffen, dass wir den Schülern verdeutlichen konnten, wie wichtig es ist, den Müll besser in den Mülleimer zu werfen, anstatt der Umwelt noch mehr zu schaden. Wenn wir unseren nächsten Frühjahrsputz durchführen, würden wir uns über weitere Engagierte für den guten Zweck freuen. Es kommt uns doch allen zugute!


Unterricht mal anders

Die Projektwoche am Christian-Wolff-Gymnasium hielt vom 18.1.-22.1.2016 zahlreiche praktische Angebote und somit eine Menge Abwechslung vom gewöhnlichen Schulalltag für Schülerinnen und Schüler von Klasse 6 bis 10 bereit. Mit Kamera, Papier und Stift ausgerüstet, haben wir ein paar Projekte genauer unter die Lupe genommen, die wir Euch kurz präsentieren möchten.

  • von Leon N./7e; Clemens T. Kral/9b
  • Fotos: Clemens T. Kral/9b
(Hinweis: Dieser Artikel kam mit der Veröffentlichung der fünften Printausgabe im Januar 2016 heraus. Er wird nun zugleich auf unserer Website veröffentlicht!)

Das Schulhaus wirkt belebter: Türen stehen offen, Schüler und Lehrer sind unterwegs, arbeiten und recherchieren im Computerkabinett. Ungefähr 45 vielfältige Projektmöglichkeiten wurden zur Auswahl angeboten.

Bereits bekannte Projekte wie etwa der Skikurs mit Herrn Hey und Herrn Körnig, „Streng geheim“ mit Frau Vetter, „Indianer“ mit Frau Thorwirth, das Gestalten von Mosaiken bei Frau Andrae, „Schulpartnerschaft“ mit Frau Billeb und Frau Kloß, „Schulsketche“ mit Herrn Peter sowie interne Projekte von Schülerrat und Schülerfirma werden in diesem Jahr fortgeführt. Erneut dabei ist das Projekt „Experimente für Grundschüler“, das von Frau Berndt und Herrn Ruder betreut wird. Dort erarbeiteten die Schüler selbst Experimente aus allen Bereichen der Naturwissenschaften mit Hilfe der Lehrer sowie erklärten und präsentierten diese am vergangenen Donnerstag wissbegierigen Schülern der Grundschule in Kröllwitz. Zusätzlich stehen sie Euch heute mit ihren vorbereiteten Experimenten zur Verfügung. Das Schülerzeitungsprojekt, dessen Ziel es ist, eine gedruckte Zeitung zum Tag der offenen Tür herauszugeben, griff man nach zwei Jahren wieder auf und setzte es mit Frau Siebert, Gabriele Bräunig (freie Dipl.-Journalistin) und dem Chefredakteur Clemens T. Kral auch in die Tat um.

Weitere Möglichkeiten für die Projektfindung ergaben sich bei Angeboten, die in den Jahren zuvor noch nicht zur Auswahl standen. So behandelte beispielsweise Herr Schweitzer (Fotograf) das Fotografieren, während sich Frau Spier mit der richtigen Berufsfindung, Herr Berger mit Geocaching, Frau Marggraf mit der italienischen Sprache und Frau Plote mit ungewöhnlichen Köpfen auseinandersetzten. Herr Kicinski setzte außerdem ein Projekt zur Schulbibliothek um.

Darüber hinaus reihen sich einige Projekte, die von Schülerinnen und Schülern, geleitet und organisiert wurden, in die umfangreiche Auflistung mit hinein. Sie behandelten unter anderem Schokolade, „Alltag verschiedener Einrichtungen“, Videospiele, „Do it yourself“, gesunde Ernährung, Mangas, das Tanzen, Selbstverteidigung und sogar „Shashi – Lehrer in Indien“ als Themen.

Man sieht: Die Projekte sind sehr vielfältig und umfangreich. Vielleicht habt Ihr jetzt die eine oder andere Anregung erhalten, was Ihr besichtigen möchtet.

Näheres zu interessanten Projekten haben wir nachfolgend für Euch zusammengestellt:

Projekt „Schulchronik“

In diesem Projekt brachten Frau Becker, Frau Dubiel und Moritz Hüppe, momentaner FSJ-ler an unserer Schule, die Inhalte der Schulchronik auf den neuesten Stand, um so die Entwicklung des Christian-Wolff-Gymnasiums verstehen zu können. „Es ist unsere Aufgabe, diverse Materialien, die sich in der letzten Zeit angesammelt haben, zu ordnen und vervollständigen.“, so Frau Becker. Ein Großteil der Dokumente setzt sich aus verschiedenen Printmedien zusammen. Ziel war es, zum Tag der offenen Tür eine PowerPoint-Präsentation mit allen wesentlichen Ereignissen der Schule zu erstellen.

Leider erhielt das Projekt, um das im Übrigen unser Schulleiter Herr Slowig bat, von Seiten der Schüler keinen Zuspruch, was den Erwartungen des Teams nicht entsprach.

Projekt „Die Simpsons“

Frau Pisch und ihre Schüler beschäftigten sich im Laufe der Projektwoche mit der Serie „Die Simpsons“ – mit den dazugehörigen Figuren, die sie selbst bastelten und mit denen sie eine ausgedachte Handlung spielen, die mithilfe von einzelnen Fotos zu einem Film zusammengefügt wird. Dieser soll ebenfalls zum Tag der offenen Tür vorgestellt werden. Den Abschluss des Projektes bildete das Essen von US-amerikanischen Snacks und Süßigkeiten, da diese Serie aus den USA stammt.

Planspiel „Wir gründen ein Dorf“

Frau Hubert durchlief in der vergangenen Woche mit Schülerinnen und Schülern der 9. Klassenstufe ein Sozialkunde-Projekt, in dem es um die Vorstellung geht, dass die Jugendlichen ein neues Leben anfangen und in ein verlassenes Dorf in den französischen Pyrenäen, das umgeben von zahlreichen veralteten Dörfern ist und fernab der Zivilisation liegt, auswandern möchten. Dort angekommen, sind sie auf sich gestellt und müssen ihren kompletten Alltag selbst organisieren. Die Lage des Dorfes erwies sich als kompliziert: Bis zum nächsten Ort bzw. zur nächsten Stadt müssten sie einem schwer durchquerbaren Eselspfad etliche Kilometer folgen, wozu sie einen Esel zum Passieren benötigten.

Zuvor führten sie am ersten Tag eine Fantasiereise durch und trugen zusammen, was ihnen an Deutschland gefiel und welche Dinge sie zu beanstanden hatten. Sie schrieben in ihrem Tagebuch ein, welche Vorhaben ihnen für ihr neues Leben in den Sinn kommen. Für ein halbes Jahr bekamen die Jugendlichen noch finanzielle Unterstützung durch die Eltern als Startkapital, die aber für jede Person unterschiedlich hoch ausfiel. Anschließend wurde mit einer Auslosung entschieden, wer in welche Häuser, die vollkommen verschieden eingerichtet sind, einziehen wird. Zur Auswahl standen beispielsweise die Werkstatt, Schlachterei, Schule, der Stall sowie das ehemalige Haus des Bürgermeisters.

Am zweiten Tag überlegten sie sich genau, wie sie ihr Leben gestalten sollen, bauten dabei eine Geschäftsordnung auf, dachten sich Themenbereiche für das Dorf aus (Dorf, Recht, Arbeit, Finanzen, Handel/Verkehr, Tiere/Pflanzen, Gemeindehaus…), recherchierten die Höhe der Lebenshaltungskosten und zogen letztlich das dafür beanspruchte Geld ab. Sie gründeten eine Gemeinschaftskasse, spekulierten über mögliche Berufe, um die Kasse aufzufüllen, und versuchten ein Konzept für den Handel mit anderen Dörfern zu erstellen, damit ihnen unter anderem Lebensmittel zur Verfügung stehen.

Der weitere Verlauf des Planspiels konnte sich für die nächsten drei Tage auf verschiedene Weise auswirken. Den Besuchern wird zum Tag der offenen Tür erklärt, was die Schülerinnen und Schüler in ihrem Dorf erreicht haben.

Projekt „Herzkissen nähen“ – Kleines Herz mit großer Wirkung

Ungefähr 15 Mitglieder der 6. bis 10. Klasse nahmen am Herzkissen-Projekt bei Frau Kral teil. An verschiedenen Stationen wurde mit viel Fleiß und Handarbeit zugeschnitten, gebügelt, gelegt, gesteckt, genäht, mit Füllwatte gestopft und in Folie mit je einer Tasche für Taschentücher sowie persönlichen Glückwünschen verpackt, was das Zeug hält. Unterstützt wird dieses Vorhaben von der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft, die freundlicherweise einen Großteil der Materialien zur Verfügung stellte. Die genähten Herzkissen helfen Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind, und spenden ihnen Trost. Durch ihre Form können sie bei Schmerzen sehr gut unter den Arm geklemmt werden.

Des Weiteren besuchte Herr Weise, Chef der Krebsgesellschaft, am 20.1.2016 unser Gymnasium und hielt einen 45-minütigen Vortrag über das Krankheitsbild Krebs.

Laut Schätzungen sind bis Freitag, den 22.1.2016, ca. 50 Herzkissen fertiggestellt worden, die danach an bedürftige Personen verteilt werden.

Projekt „Jugend forscht/Informatik“ (Jufo)

In diesem Jahr programmierte und designte der bereits aus der gleichnamigen AG feststehende Teilnehmerkreis weiterhin ihre seine App zur Bestimmung wirbelloser Tiere im Gewässer – im Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) am Weinberg Campus, das dem Team zweckgebunden Computerarbeitsplätze zur Verfügung stellte. Da der nächste Jugend-forscht-Wettbewerb am 1. März ansteht, wird die voraussichtlich fertiggestellte App dann vorgestellt. Infolgedessen planen die Jugendlichen, diese auch zu veröffentlichen. Sie wird im Google Play Store für Smartphones und Tablets, die Android als Betriebssystem besitzen, sowie als HTML-Version für alle Endgeräte zugänglich sein.

Wir drücken ihnen für den Wettbewerb die Daumen und hoffen, dass sie dabei erfolgreich sein werden!

Schülerzeitung AG - Wolffs Ruf-Logo [T-Shirt] (2.3.2)>> Weitere Berichte zu verschiedenen Projekten auf unserer Schulwebsite:

Zum Tag der offenen Tür könnt Ihr Euch eine Vielzahl spannender Projekte, die ihre Ergebnisse vorzeigen, ansehen. Ein Rundgang durch das Schulhaus lohnt sich!


Lehrerchor feierte Premiere

Am 16. Dezember erklang die Passendorfer Kirche nun schon zum zweiten Mal in weihnachtlichem Schall, getragen von Stimmen des Christian-Wolff-Gymnasiums.

  • von Jenny Emrich/12c
  • Fotos: Jenny Emrich/12c

Nachdem zusätzliche Stühle für die vielen Besucher herangeschafft werden mussten, konnte das bunte Programm des Weihnachtskonzerts beginnen. Nach der Eröffnung durch den Unterstufenchor führte der Religionskurs von Frau Hübner erstmalig ein Krippenspiel auf. Es ging dramaturgisch mit dem Stück „Die Weihnachtsgans Auguste“ der Theatergruppe von Frau Feldmeier weiter und ich kann euch sagen: Fürchtet euch nicht!… Die Weihnachtsgans hat das Fest nackt, aber glücklich überlebt.

Weitere Höhepunkte waren ein Klavierstück von Finn Zimmermann aus der 5a und das Cello-Duett „Somewhere over the Rainbow“, welches von Wolf Armin Stock aus der 5b und seiner Cello-Lehrerin gespielt wurde. Weiter ging es mit dem Oberstufenchor unter der Klavierbegleitung Stefanie Pohls aus der 12b, der das Publikum mit Liedern aus Deutschland, aber auch England und Schweden beglückte.

Und endlich kam der Moment, auf den alle gewartet hatten: Der Auftritt des neuen Lehrerchors des Christian-Wolff-Gymnasiums. Ich denke, wir können alle sehr stolz auf unsere Lehrer und Lehrerinnen sein, die diesen Abend mit „The Starry Christmas Night und „Joy to the World“ unvergesslich machten. Der Oberstufenchorklassiker „This Little Light“ erlebte eine musikalische Wiedergeburt, da es zum ersten Mal in einem großen Chor aus Lehrern und Schülern gesungen wurde. Halleluja!

Den Abschluss bildeten Schüler und Schülerinnen der 10. und 12. Klasse sowie der Oberstufenchor unter der Leitung der ehemaligen Schülerin Nadine. Am Ende sangen alle gemeinsam „O du fröhliche“.

In diesem Sinne auch von mir besinnliche Weihnachten und einen guten Rutsch!
Eure Jenny

AUTORENKOMMENTAR

Ich habe eine Bitte an die Teilnehmer, speziell an Schüler/innen der 10. und 12. Klasse: Wenn ihr nur mitmacht, um eine Eins in Musik zu bekommen, lasst es bitte bleiben. Das bringt Unruhe und Unmut. So verderbt ihr euch selbst, den Zuschauern und den anderen Teilnehmern, die sich wirklich Mühe geben, den Abend. Danke.


Benefizkonzert am CWG

Aus einem ursprünglich geplanten Herbstkonzert wurde aus aktuellem Anlass ein Benefizevent.

  • von Theodor Wolf/6c
  • Fotos: Theodor Wolf/6c; S. Körnig/Koll. (Schulwebsite)

Am 4. November 2015 füllte sich um 17:30 Uhr der Theaterraum (424/425) unserer Schule mit vielen Eltern, Schülern und Lehrern. Insgesamt waren es über 60 Zuschauer. Der Anlass für diese Veranstaltung war, den geflüchteten Menschen, die zu uns kommen, zu helfen. Frau Umbreit, die an unserer Schule Musik und Deutsch unterrichtet, eröffnete das Konzert und erläuterte den Grund dafür – mit der Bitte um zahlreiche Spenden. Danach stimmten sie und Frau Marggraf das Lied „Warum kleiden die Bäume sich wohl aus, wenn es kalt wird?“ an und alle durften mitsingen. Anschließend wechselten sich die Theatergruppe und die Gitarren-AG ab. Die Theater-AG stellte Gedichte szenisch dar, zum Beispiel „Der Herbst steht auf der Leiter“ und viele andere. Schüler der Gitarren-AG spielten zum Beispiel „Malaguena“, „Stevie Rock“ und „Earth-Song“. Auch die Zumba-AG  und der Oberstufenchor des CWG sind aufgetreten. Einige Schüler trugen Gedichte vor, unter anderem „Legende“ und „Ermunterung“ oder spielten etwas am Klavier vor, z.B. „Manhattan Skyline“. Auch eine Redakteurin der Schülerzeitung machte mit: Jenny Emrich aus der 12c spielte das Lied „Lass die Leute reden“ und sang dazu. Zum Schluss wurde noch einmal ein gemeinsames Lied gesungen.

Benefiz bedeutet, dass kein Eintritt gezahlt werden muss, jedoch sind Spenden erwünscht. Diese Spende darf aber nur  für etwas Bestimmtes genutzt werden. Im wandernden „Geigenkasten“ befanden sich am Ende des Konzertabends 210 €, die für Flüchtlinge gespendet wurden.

Es war für alle Akteure und Zuschauer eine schöne Veranstaltung.


Gastschüler aus St. Petersburg am CWG

Im Zeitraum vom 18. September bis zum 26. September 2015 befanden sich einige Schüler sowie die Schulleitung der Peterschule aus dem russischen St. Petersburg in Halle an unserer Schule. Sie nahmen am diesjährigen Schüleraustausch, der bereits seit einigen Jahren zwischen den beiden Schulen durchgeführt wird, teil. Ein paar Einblicke haben wir hier für Euch zusammengestellt…

  • von Clemens T. Kral/9b
  • Fotos: Clemens T. Kral/9b; G. Dietz

Der Austausch begann am Freitag, dem 18.September 2015, mit der Abholung der Austauschschüler am Flughafen in Berlin durch Frau Billeb und ausnahmsweise, statt Frau Kloß, unsere stellvertretende Schulleiterin Frau Dietz. Mit dabei waren außerdem Frau Elena Iupatova, die Schulleiterin der Peterschule und Galina Plotnikova als stellvertretende Schulleiterin. Sie fuhren anschließend nach Halle und wurden auf die Gastfamilien verteilt, d.h., die teilhabenden deutschen Schüler nahmen die russischen in ihren Familien für die Dauer des Austauschs auf.

Unter dem diesjährigen besonderen Thema „Ich bin ein Hallenser. Ich bin ein St. Petersburger. – Was verbindet uns?“ recherchierten und erstellten die russischen Schüler ein Plakat über deutsche Musik und Literatur, die Stadt Halle sowie das CWG mit allen relevanten Informationen. Bereits am 20. September führte die Austauschgruppe zusammen einen interessanten Stadtrundgang in Halle durch. Für die Schulwoche vom 21.9.-25.9.2015 standen weiterhin einige Vorhaben auf dem Programm. So trafen sich unter anderem am Montag, dem 21.September, in der 4. Unterrichtsstunde Vertreter des Schülerrats, der Streitschlichter, von Schülerzeitung, Schülerpaten und Schülerfirma im Theaterraum mit allen Teilnehmern des Austauschs zu einer gemeinsamen Vorstellungs- und Gesprächsrunde. Dabei legten die Mitglieder der verschiedenen „Parteien“ wichtige Informationen zu ihren Tätigkeiten dar und regten die anderen mit ihren Angeboten und Ideen an.

Aber auch einige Schüler und die Schulleitung der Peterschule kamen zu Wort. Darüber hinaus setzten sich die Gastschüler am Dienstag, dem 22. September, mit der Projektarbeit zu Deutschland auseinander und unternahmen an den beiden darauffolgenden Tagen einen Ausflug nach Weimar, insbesondere ins ehemalige Konzentrationslager Buchenwald und ins Goethe-Museum sowie nach Dresden mit allen bekannten Sehenswürdigkeiten. Den Abschluss bildete am Freitag, dem 25. September, um 17:00, eine Abschlussveranstaltung in der Caféteria unserer Schule mit allen Beteiligten des Schüleraustausches, darunter auch die Schulleitung des CWG, der Peterschule sowie Frau Billeb und Frau Kloß, um die vergangene Woche Revue passieren und ausklingen zu lassen. Nach Vorstellung der Projektarbeiten zu den verschiedenen Themen hielten Frau Iupatova, Herr Slowig und Schüler kurze Ansprachen, bei denen deutlich wurde, wie sehr ihnen der Austausch gefallen hat. Die Gastschüler erhielten darüber hinaus kleine Präsente, die sie in ihre Heimat mitnahmen. Für das leibliche Wohl wurde ebenfalls bestens mit Würstchen und Steaks vom Grill gesorgt. Auch mit Nudeln, Brötchen, Kuchen und verschiedenen Salaten haben Eltern die Tische des Buffets gefüllt.

Im Anschluss folgten ein paar sehr eindrucksvolle Aufführungen, darunter russiche Sketche und ein lustiges Lied. Zum Schluss wurden besondere Tänze, darunter „Macarena“ und ein irischer Tanz, von den Austauschschülern inszeniert. Anschließend blieb weiterhin Zeit, um unter sich zu sein, miteinander ins Gespräch zu kommen und somit den Abend in der Schule ausklingen zu lassen, bevor es für die russischen Schüler früh am Samstagmorgen per Flugzeug zurück in ihre Heimat ging.

Sie hatten viele tolle Erlebnisse und konnten alle mit Sicherheit sehr viele Erfahrungen mitnehmen.

Im nächsten Schuljahr geht es dann im Rahmen des immer jeweils zwei Jahre andauernden Austauschprogramms für bereits ausgewählte Schüler des Christian-Wolff-Gymnasiums für ungefähr eine Woche in die Peterschule nach St. Petersburg. Voraussetzungen für die Beteiligung an einem solchen Austausch sind das Erreichen der Klassenstufe 8 und die Teilnahme am Russisch-Unterricht an unserer Schule. Überdies sollte man dazu bereit sein, einen Gastschüler während des Austausches in seiner Familie aufzunehmen und bei bestimmten Problemen Hilfe zu leisten.

Über die Peterschule

Die Peterschule im russischen St. Petersburg umfasst eine Vorbereitungsschule, zwei Grundschulen, ein Gymnasium, ein pädagogisches Forschungszentrum und ein Testzentrum der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (BRD). Hier lernen die Schüler bereits seit der 1.Klasse die deutsche Sprache. Seit mittlerweile 11 Jahren finden bislang Schüleraustausche zwischen beiden Schulen statt. Diese werden, von Jahr zu Jahr im Wechsel, von den jeweiligen Austauschschülern besucht.

Schülerzeitung AG - Wolffs Ruf-Logo [T-Shirt] (2.3.2)>> Mehr aktuelle und interessante Informationen auf der Schul-Homepage:


Großes Engagement beim Schulfest

Das diesjährige Schulfest unserer Schule, welches am Donnerstag vor der Zeugnisausgabe (9.7.2015) stattfand, widmete sich dem großen Thema „Einmal um die Welt“. Wir möchten euch nun von unserer Weltreise berichten, ein kleines Feedback geben und einige Impressionen zeigen.

  • von Clemens T. Kral/8b
  • Fotos: Clemens T. Kral/8b; T. Berger

(Ich bezog außerdem in diesen Artikel unsere Chefredakteurin Jenny Emrich, der Hauptorganisatorin der Veranstaltung, ein, die ich nach einer Auswertung fragte; unter anderem welchen Personen ein Dank ausgesprochen werden soll, wie sie persönlich das Schulfest empfand und was noch zu verbessern wäre.)

Trotz der zunächst schlechten Wetterlage am Donnerstagmorgen konnten dennoch, nachdem es aufhörte zu regnen, die Stände der Klassen nach einiger Zeit aufgebaut werden. Das Bühnenprogramm und alles andere verschoben sich dadurch um eine halbe Stunde.

Obwohl viele Klassen bei Beginn der Organisation in diesem Jahr Probleme in Sachen Ideenfindung hatten, konnten sie überraschend an diesem Tag mit vielen interessanten Themen überzeugen, zeigten weitgehend großes Engagement, insbesondere bei den eindrucksvollen Bühnenbeiträgen, und setzten ihr Thema gut in die Tat um. Zusätzlich fand auf dem Osthof ein von Frau Borkowskis Klasse (9d) organisierter Spendenlauf statt, an dem man auf freiwilliger Basis teilnehmen konnte. Das eingenommene Geld wird voraussichtlich in neue Sportgeräte auf unserem Schulgelände investiert. Auch viele Mitglieder von „Wolffs Ruf“ waren wieder engagiert an unserem eigenen Stand aktiv, an dem wir Mitglieder von der Redaktion druckfrische Printausgaben speziell zum Schulfest verkauften.

Die Grills sowie der Grillzug, die von der Firma Dietzel bereitgestellt wurden, boten neben Würstchen und Steaks sogar vegane Kost in Form von gegrillten Maiskolben an. Sie befanden sich gleich neben der Bühne, auf der die Auftritte zu sehen waren (so gab es zudem immer genug Zuschauer J). Hier haben einige Elftklässler sehr aktiv mitgewirkt; darüber hinaus Michelle, Lukas Hackel, Nicole und Max. Die Ausgabe erfolgte dort gegen Essensmarken, die einige Wochen zuvor zu kaufen waren. Dies ermöglichte einen reibungsloseren Ablauf am Grill. Trotzdem waren es aus der Sicht der meisten Schüler immer noch wenig Grills, sodass sie lange Wartezeiten in Kauf nehmen mussten.

Den Abschluss bildete das gemeinsame Singen des Liedes „We Are The World“ an der Bühne mit dem Unterstufenchor.

Kritikpunkte

· Beim Abtransport der Bühne bzw. der Bühnenplatten nach dem Schulfest gab es leider große Schwierigkeiten.
· Oft engagierten sich immer „nur“ die gleichen Schüler und Lehrer.
· Absprachen und Termine, zum Beispiel zu Treffen der Ständeverantwortlichen sowie Verantwortlichkeiten von Mitgliedern des Organisationsteams (Orga-Teams), oder Bekanntgaben von Informationen an die Schüler durch die Klassenlehrer wurden teilweise nicht eingehalten.
· Aus Sicht des Orga-Teams war die Bühne zu klein und die Technik funktionierte vereinzelt nicht sachgemäß.
· Viele Schüler, die wenig zum Fest beigetragen haben, beschwerten sich am meisten.
· Fast alle haben ihre Stände bereits ab 12:30 abgebaut, obwohl offiziell bekannt gegeben wurde, dass sich aufgrund des anfänglichen Regens Sämtliches um eine halbe Stunde verzögert. Außerdem haben manche Schüler trotz Verbot die Schule eher verlassen.
· Die Unruhe am Ende des Schulfests war groß.

Was ist verbesserungswürdig?

Zu verbessern wäre in Zukunft, laut Jenny Emrich, dass mehr Grills, eine größere Bühne und bessere Technik bereitgestellt, Absprachen (u.a. bezüglich des Bühnenprogramms) und Verbindlichkeiten mehr eingehalten werden und man sich nicht dauerhaft beschwert, sondern es besser machen sollte.

Wir danken besonders:

· Lia Großmann und Antonia Trümpler (8b) für die komplette Moderation auf der Bühne und Beteiligung an der Theateraufführung.
-> Dies beinhaltete stundenlange Vorbereitungen. Sie waren bis zum Schulfest wochenlang beschäftigt.
· dem Orga-Team, vor allem Violetta Schmidt (7c), Lisa Wagner (8b), Elisabeth Friedemann (9a) für das Erstellen des Ständeplans und der Ständeliste, Anna Jasenini und Jenny Emrich (11c).
· zahlreichen tatkräftigen Lehrern, vor allem Frau Lotze für „Splash Balls“, Frau Hübner für Bühnenbeiträge, Frau Umbreit für das Einstudieren von „We Are The World“, Frau Rafler für die Finanzierung und Herrn Heuser für Grill, Essensmarken usw..
·  außerdem:
-> Joshua Paul Frymark, Charlotte Poppe, Alina Ebert
-> Violetta Schmidt für das kontinuierliche Anschreiben der Akteure an die Tafel – während des gesamten Schulfests, ohne sich zu beschweren.

Wieder ein Schulfest?

Es hängt lediglich davon ab, ob ein Schüler die Initiative ergreift, in die Fußstapfen des zukünftigen Organisators zu treten. Jenny Emrich ist nächstes Schuljahr in der 12.Klasse und kann sich wegen ihres Abiturs nicht in diesem Maße engagieren.

Wir hoffen sehr, dass das Schulfest euch gefallen hat, ihr Spaß dabei hattet und es in absehbarer Zeit wieder mit einem anderen Motto erfolgen kann.


In 4,5 Stunden einmal um die Welt?

KURZE VORINFORMATION: Dieser Artikel kam mit der Veröffentlichung der vierten Printausgabe im Juli 2015 heraus. Er wird nun zusätzlich auf unserer Website veröffentlicht!

Mutti, Mutti. Da ist was richtig Cooles! – Was denn, mein Kind? Jetzt mal ganz langsam.

Wir reisen am 9.7.2015 von 9:00-12:30 einmal um die Welt! – Aber, was erzählst du da denn schon wieder?

Mensch Mutti, ich rede doch von unserem Schulfest. Das Thema ist „Einmal um die Welt“. Es gibt viele Stände; jeder widmet sich einem anderen Land. Außerdem gibt es eine Bühne mit einem super Programm, etwas Gegrilltes und noch viele andere ganz tolle Sachen!

– Das klingt aber spannend. Kann ich auch mitkommen?

…Na klar! Gerne doch!

  • von Elisabeth Friedemann/9a

Ihr merkt, die meisten sind bereits im Schulfestfieber. Am 9.7.2015 wollen wir mit euch einmal um die Welt reisen. Jede Klasse hat ihren ganz individuellen Stand. Wir, die Klasse 9a, organisieren zum Beispiel Früchteraten in Afrika. Andere Klassen bieten außerdem Hula Tanzen (Hawaii) oder Gummistiefelweitwurf (Europa) an. Alle weiteren Beiträge sind unten im Lageplan aufgeführt.

Falls ihr müde werden solltet, haben wir außerdem eine Chill-Zone, in der ihr während der Reise neue Kraft tanken könnt. Genießt dabei einfach einen erfrischenden Cocktail vom Stand der 11c oder knabbert euren gegrillten Maiskolben.

Natürlich dürft ihr auch eure Eltern mit auf die Reise nehmen. Zwischendurch haben wir ein paar Auftritte auf unserer Weltenbummlerbühne geplant. Dort könnt ihr beispielsweise tolle Akrobatiknummern bestaunen.

Wir haben für euch auch etwas zu gewinnen. Strengt euch einfach bei folgenden Ständen richtig an: Habt ihr eine gute Leistung erbracht, kommt euer Name in die Lostrommel. Bis 12:00 habt ihr dazu die Möglichkeit. Am Ende des Schulfestes werden auf unserer Bühne die Gewinner gezogen, und je öfter euer Name enthalten ist, desto höher sind demnach eure Gewinnchancen. Es warten tolle Preise auf euch!

Also, packt euren Rucksack, schlüpft in eure Wanderschuhe, und am 9.7.2015 ab 9:00 heißt es dann: Wir reisen einmal um die Welt.


Erster Frühjahrsputz – und Spaß dabei!

Steigende Temperaturen, Sonnenschein und sprießende Pflanzen halten momentan Einzug in unsere Gegend. Zeit für einen Frühjahrsputz, dachten wir uns. Ein Großteil unserer Redaktionsmitglieder engagierte sich am 30. April für eine Müllsammelaktion auf dem Schulhof des Christian-Wolff-Gymnasiums und dessen Umgebung.

  • von Clemens T.Kral/8b

In mehreren kleinen Gruppen durchliefen wir die verschiedenen Orte unserer Schule, darunter die Schulhöfe, das Schulhaus und den großen Schulweg zwischen Frauenbrunnen (nahe Magistrale) und CWG. Wir staunten nicht schlecht und waren relativ fassungslos, als wir am Ende unsere sehr gut befüllten Müllsäcke betrachten konnten. Es ist zugegebenermaßen wirklich erschreckend, dass so viel Abfall in der Umwelt landet und dies viel zu oft geschieht! Leider purer Alltag bei uns: Schüler werfen ohne weiteres ihren Müll auf den Schulhof oder ins Schulhaus und machen sich nicht die Mühe, den nächsten Papierkorb aufzusuchen. Einfach aus Bequemlichkeit und ohne große Bedenken. Wirklich eine Schande, muss man sagen. Von Verpackungen, zerbrochenen Glasflaschen, Taschentüchern und sogar kaputten Gegenständen wie beispielsweise einem Regenschirm war alles während unseres Frühjahrsputzes dabei.

Deshalb der Aufruf an euch alle: Verhaltet euch bitte vernünftig und werft euren anfallenden Müll in Mülleimer, nicht in die Umgebung! Jeder von uns kann dazu beitragen, die Umwelt ein bisschen besser zu machen seine Abfallprodukte ordnungsgemäß zu entsorgen. Denn dann muss es nicht dazu kommen, dass sich Leute finden, die den herumliegenden Müll aufsammeln. Und außerdem wollt ihr euch doch alle in der Schule und ihrer Umgebung wohlfühlen!

Trotz rechtzeitiger Ankündigung haben leider keine weiteren interessierten Lehrer/innen und Schüler/innen den Termin zum Müllsammeln wahrgenommen. Hoffentlich können wir bei unserer nächsten Aktion mehr Engagierte für einen guten Zweck gewinnen. Es kommt uns doch allen zugute!


Dänische Gastlehrer zu Besuch

In der letzten Februarwoche besuchten zwei aus Dänemark kommende Lehrer namens Ole und Vibeke unsere Schule. Ihr fragt Euch sicherlich warum? Voraussichtlich möchten wir ab nächstem Jahr eine Schulpartnerschaft mit einer dänischen Schule aufnehmen. Aus diesem Grund schauten sich die angereisten Lehrer das CWG an und wurden, v.a. durch Schüler, reichhaltig informiert…

  • von Clemens T.Kral/8b

Los ging es offiziell am Mittwoch, dem 25.2.2015 mit einer ca. 45-minütigen Schulrundführung mit den Schülern Niklas Hackel (Schülersprecher), Clemens Kral (auch SZ-Mitglied) und der Lehrerin Frau Würfel. Dort ging es unter anderem um unser Schulgebäude selbst, um die Unterrichtsräume, die Geschichte der Schule sowie die sehenswerten Plätze und markante Merkmale unserer Schule. So konnten sich die beiden auswärtigen Lehrer einen groben Überblick darüber verschaffen, was das CWG wissenswert macht und wie ein normaler Tages- und Unterrichtsablauf von Statten geht. Ihnen scheint die Führung sehr gut gefallen zu haben.

Am darauf folgenden Donnerstag, dem 26.2.2015, trafen sich Vertreter des Schülerrates, der Streitschlichter, der Schülerzeitung, der Website-AG sowie Schülerpaten im Raum 202 zu einer Vorstellungs- und Gesprächsrunde, in der sowohl die jeweiligen anwesenden Mitglieder der „Parteien“ zu

Wort kamen, als auch die zwei dänischen Lehrer Ole und Vibeke. Letztere stellten sich erst einmal näher vor. Dabei wurden außerdem Unterschiede zwischen unserer und der Schule in Dänemark, in der sie unterrichteten, angesprochen. Darunter fällt zum Beispiel, dass Schüler des Gymnasiums in Dänemark erst mit ca. 16/17 Jahren dieser Schulform beitreten. Zudem existieren dort (zumindest in dieser Schule) keine üblichen Hefte und Schreibgeräte mehr, sondern es steht jedem Schüler ein eigener Laptop zu. Daran wird sowohl während des Unterrichts als auch außerhalb davon gearbeitet. Darüber hinaus schlussfolgert sich logischerweise, dass alle Tafeln auch alle elektronisch funktionieren und die übliche Tafel mit Kreide und Schwamm sozusagen ‚ausgestorben‘ ist. (Es hat alles seine Vor- und Nachteile…)

Die dänischen Gastlehrer (und sicherlich der Großteil der teilnehmenden Schüler und Lehrer) empfanden den Besuch als sehr angenehm und wir würden uns freuen, diese Partnerschaft mit der dänischen Schule ins Rollen zu bringen und nach und nach aufzubauen. Gerade bei Austauschen sammelt man schon die eine oder andere neue Erfahrung. Zum Schluss bedankten sie sich noch einmal recht herzlich bei uns für die mit auf den Weg gegebenen Informationen und unser großes Engagement. laugh


Kurzer Artikel anlässlich des Weihnachtssingens in der Passendorfer Kirche und des Weihnachtsnachmittages der Lehrer vom 17.12.2014.

Alle Jahre wieder steht Weihnachten vor der Tür und man bewegt sich mittlerweile mit großen Schritten auf das Fest zu. Seien es Basteleien, Weihnachtsdekorationen oder typisches Weihnachtsgebäck…  Einige musikalische Schüler des Christian-Wolff-Gymnasiums stimmten sich mit Weihnachtsliedern auf das Fest ein, und somit veranstalteten die Musiklehrerinnen Frau Treu und Frau Marggraf, zusammen mit dem Ober- und Unterstufenchor und zahlreichen weiteren Mitwirkenden ein Weihnachtssingen.

  • von Clemens T.Kral/8b

Aber auch die Lehrer wussten, wie man feiert und ließen mit einer kleinen, anschließenden Weihnachtsfeier im gemeinsamen Kreis den Tag ausklingen…

Zum Weihnachtssingen am Mittwoch, dem 17.12.2014 um 16:00 waren die Zuschauer sehr zahlreich erschienen. In diesem Jahr fand diese Veranstaltung jedoch in der Passendorfer Kirche, unweit entfernt vom Christian Wolff-Gymnasium statt, nicht wie in den letzten Jahren im Theaterraum an unserer Schule. Dieses Konzert wurde hauptsächlich von dem Ober- (Frau Treu) und Unterstufenchor (Frau Marggraf) begleitet, aber auch ein paar Solostimmen sowie das Musiklehrerinnenterzett und die Musikkurse der Klassenstufe 12 fanden hier ihre Aufmerksamkeit. Zum Anfang sangen der Ober- und Unterstufenchor das Lied „Ding Dong Bells“ im Kanon, anschließend folgte eine kurze Einleitung von Frau Treu und Frau Marggraf. Darüber hinaus konnte man während des Weihnachtssingens verschiedene Musikinstrumente, wie beispielsweise Klavier, Gitarre, Violine oder Cajón wahrnehmen. Die gesungenen Weihnachtslieder hatten sowohl ihre Herkunft aus Deutschland, als auch aus dem englischen, schwedischen und russischen Sprachbereich. Den krönenden Abschluss bildete das gemeinsame Singen mit dem Publikum des bekannten Weihnachtsliedes „O du fröhliche“.

Insgesamt lässt sich sagen, dass dem Publikum das Konzert sehr gut gefallen hat, welches sich auch durch großen Beifall für die sehr gute Leistung bedankte.

Hier nun noch ein kleiner Bericht von der anschließenden Lehrer-Weihnachtsfeier:

Nachdem sich einige Lehrer des CWG’s das Weihnachtskonzert anschauten, wurde die Weihnachtsfeier im Waldhotel in Halle-Dölau veranstaltet und fortgesetzt, in der unter anderem Wichtelgeschenke mit dem Anfangsbuchstaben ‚G‘ verteilt wurden, dicht gefolgt vom gemeinsamen Abendessen und von Spielen. Eine kleine Versteigerung verschiedenster Dinge bildete den Abschluss des Abends.


Meine zwei Wochen am Christian-Wolff-Gymnasium

  • Gastbeitrag: von Pedro Cruz

Ich bin Pedro und bin 14 Jahre alt. In meiner Schule, der Deutschen Schule Lissabon, besteht die Möglichkeit, am Ende der 9. Klasse einen Schüleraustausch in Deutschland zu machen. Ich kam deshalb nach Halle zum CWG, wo ich zwischen dem 16. und dem 28. Juni 2014 in der 8d war. Ich muss jetzt gleich sagen, dass es mir sehr gefiel. Obwohl ich nach zwei Wochen mich immer noch nicht im Gebäude orientieren kann, finde ich es eine sehr schön ausgestattete Schule. Das Zweite, was mir hier sehr gefiel, war die Freundlichkeit aller Lehrer, und insbesondere meiner Klassenlehrerin Frau Borkowski. Es kam sogar dazu, dass sie zu uns in die Klasse in der ersten Stunde meines ersten Schultages kam, extra um mich zu begrüßen. Dies war das Beste an diesem Tag. Das Dritte, was mich hier überraschte, war die Freundlichkeit und Sympathie der Schüler. Ich war sehr entsetzt (im positiven Sinn) als gleich in der ersten Hofpause einige Schüler der Parallelklassen zu mir kamen, und mich so freundlich begrüßten, als ob ich schon immer da gewesen wäre.

Heute ist Sonntag, der 29. Juni. Ich sitze im Flugzeug und kann stolz sagen, dass ich viele neue Erlebnisse gesammelt habe. Ich nehme die Freundlichkeit der Schüler, der Lehrer und vor allem die meiner Klasse und die meiner Klassenlehrerin mit, aber auch die Schönheit von Halle, das Chaos morgens um halb acht, die ungewohnt kurze Mittagspause, sowie (am Wichtigsten) die enorme Freundlichkeit meiner Gastfamilie.

Ich wünsche dieser Schule alles Gute. Hier herrscht eine wunderbare Lernatmosphäre mit einer guten Schulgemeinschaft. Ich hoffe, dass das CWG weiterhin dieselben positiven Eigenschaften behält.

Vielen Dank,
Pedro Cruz, Lissabon, Portugal.

Großes Interesse bei der 5. Schulmesse 2014

Am 27.9.2014, von 10:00-15:00, fand die 5. Schulmesse in der Gutjahrschule am Hallmarkt statt. Es haben sich wieder relativ viele weiterführende Schulen von Halle (Saale) an diesem Tag vorgestellt.

  • von Marie-Luise Kreyser/5e; Clemens T.Kral/8b

Mitunter war auch das Christian Wolff-Gymnasium vertreten. Im Raum vom CWG hatten wir von „Wolffs Ruf“ einen eigenen Infostand aufgebaut, wo man sich hauptsächlich über uns informieren konnte. Zudem konnte man archivierte Printausgaben lesen und/oder mitnehmen, sich Flyer mitnehmen und sogar eine Kettengeschichte immer weiterschreiben, die wir in absehbarer Zeit noch veröffentlichen werden.

Ein paar Lehrer vom CWG waren an mehreren Stationen & Ständen vertreten und haben den Grundschülern durchaus interessante Sachen erzählt und gezeigt. Auch die Eltern wurden über unsere Schule und dessen Angebote sehr gut informiert. Es waren auch wissenswerte Informationen und Ausschnitte von unserer Schulgeschichte zu sehen.

Einige anwesende Redakteure, vor allem die 5.Klässlerin Marie-Luise und Chefredakteurin Jenny Emrich, haben sogar noch auf den Gängen fleißig Schulflyer verteilt. Am Vormittag waren die meisten Menschen zu Besuch, zum Nachmittag wurde es dann bemerkbar leerer.

Den meisten Redakteuren vor Ort hat es sehr gut gefallen, Leute anzusprechen, über die Schülerzeitung zu informieren und Info-Material zu verteilen.

Unser Fazit für dieses Jahr fällt damit ziemlich gut aus. Wir hoffen, im nächsten Jahr wieder viele Besucher bei der Schulmesse begrüßen zu dürfen. laugh


Neu theatisiert

In diesem Jahr gibt es an unserer Schule mehr als nur eine Theatergruppe. Neben der von Herrn Gürtler geleiteten Theatergruppe, deren Stück „Mainstream Girls“ ihr vergangenes Schuljahr bestaunen konntet, hat sich eine neue Gruppe unter der Betreuung von Frau Feldmeier gebildet. Diese besteht aus 9 Schülern der fünften Klassen.

  • von Jeremy N. Morgner/5e; Gabriele Bräunig

Jeden Donnerstag in der 7. Stunde treffen sie sich in der Aula. Wenn sie sich zur Probe zusammenfinden, muss jeder Schüler seinen Text gelernt haben. Diese Texte haben die Schüler gemeinsam erarbeitet und Frau Feldmeier hat sie anschließend aufgeschrieben. Szenenweise wird dann das Stück durchgesprochen und der Vortrag geübt.

In diesem Jahr wollen die Schüler und Schülerinnen ein modernes Märchen aufführen, und zwas: Rotkäppchen in der Neufassung „Hoody und der Wolf“, es wird etwa 10 Minuten dauern.

Im Stück treten außer dem Wolf, Hoody und der Großmutter noch andere Figuren auf. Es gibt bei dieser Aufführung noch die Mutter und 4 erfundene Figuren: Chantal, Jaqueline, Luca und Niklas.


Toleranz gewinnt

Sozialkundekurs Sk1 gewinnt 250 Euro beim Schülerwettbewerbes zur politischen Bildung.

Die Jury der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) war begeistert: Ihr Beitrag „(Un-)Gleichstellung von Menschen mit unterschiedlicher sexueller Orientierung und Identität in Deutschland“ beschäftigte die Zehntklässler des Sozialkundekurses bei Frau Becker intensiv und spornte zu Höchstleistungen an. Die Anstrengung brachte einen der vorderen Plätze in der Rubrik „Politik brandaktuell“ und 250 Euro ein.

Alle Schüler des Kurses arbeiteten mit großem Engagement und Interesse an diesem Projekt. „Die Arbeit mit diesem Thema hat uns gezeigt, dass keine Liebe mehr oder weniger wert und keine sexuelle Orientierung besser oder schlechter ist als eine andere. Es sollte viel mehr und offener darüber gesprochen werden und sich auch mehr in der Bildung einfinden“, sagte eine Schülerin. Je mehr über die Vielfalt der Sexualität von Menschen diskutiert werde und je mehr man darüber lerne, desto normaler sei dies für die Menschen- so die Meinung der Schüler. Unterstützt bei ihrer Arbeit wurden sie von den „Queerulanten“, einer Gruppe lesbischer, schwuler, bisexueller, heterosexueller und Trans* Jugendlicher, ansässig im bbz lebensart (Beesener Straße 6).„Wir haben zum Teil vor, uns weiter für die Gleichstellung von allen sexuellen Orientierungen und Identitäten einzusetzen.“ Aus den von den Schülern erarbeiteten Informationen erstellten sie letztendlich selbst ein Video, welches sie in gekürzter Fassung einsendeten.

Die Konkurrenz, gegen die sich die Schülerdes Christian-Wolff Gymnasiums durchsetzen konnten, war riesig. Fast 50.000 Jugendliche der 4. – 11. Jahrgangsstufen aus Deutschland und Österreich nahmen am Schülerwettbewerb zur politischen Bildung 2013 teil. 2.216 im Team erarbeitete Projektergebnisse waren zu bewerten. Die Jury setzte sich aus Fachlehrkräften sowie Mitarbeitern einiger Kultusministerien zusammen. Neben der freien Aufgabenstellung  hatten die Kinder und Jugendlichen viele weitere zur Auswahl: „Brasilien ist mehr als Fußball!“, „Super-Sonderangebot – Verkaufstricks entlarven“, „Europa und wir“, „Mein Bild gehört mir!“ und „Achtung, rechte Szene!“.

Der angesehene Schülerwettbewerb, der unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck steht, möchte das politische und gesellschaftliche Interesse von Schülern wecken, methodische Anstöße geben und so die Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer unterstützen.

Schülerzeitung AG - Wolffs Ruf-Logo [T-Shirt] (2.3.2)>> Video


Revolution!?

Einer für alle und alle für einen.

Campus Kastanienallee – Dieser Begriff sollte euch in den vergangenen Monaten schon über den Weg gelaufen sein. Doch eins vorweg: Entgegen diversen Gerüchten heißt das nicht, dass wir mit der ehemaligen Sekundarschule von gegenüber zu EINER Schule zusammengeschlossen werden. Das Schlagwort lautet KOOPERATION. Erfahrt nun was genau es mit dieser Kooperation auf sich hat und welche anderen Irrtümer ihr ganz schnell aus euerm Gedächtnis verbannen solltet.

  • von Nina F./Kl. 10

Euch ist vielleicht aufgefallen, dass ich eben von der ehemaligen Sekundarschule gesprochen habe. Genau das ist nämlich der Punkt. Ab sofort gibt es nur noch die Gemeinschaftsschule (GMS) Kastanienallee.

Grundschule + Gemeinschaftsschule + Gymnasium = Campus Kastanienallee

Doch was genau ist das und was hat das mit uns zu tun?

Wie das Wort schon sagt, wird in einer Gemeinschaftsschule zunächst kein Unterschied zwischen Sekundarschülern, Hauptschülern oder Gymnasiasten gemacht. Alle haben die gleichen Chancen und lernen weiterhin wie in der Grundschule gemeinsam. So muss man sich nicht gleich nach der 4. Klasse für einen Schulzweig entscheiden. Erst in den oberen Jahrgängen überlegt man sich welchen Abschluss man machen möchte. Und hier kommt das CWG ins Spiel. Die Schüler, welche sich für ein Abitur entscheiden, können entweder nach der 8. Klasse zu uns aufs Gymnasium wechseln oder sie wiederholen nach ihrem 10. Klasse-Abschluss (GMS) am CWG die 10. Klasse und steigen somit in die Oberstufe (Sek II) ein.

Doch auch für uns bieten sich neue Möglichkeiten. Einerseits bekommen wir Fördermittel, die wir zum Beispiel für Lesungen oder Vorträge von Experten nutzen können. Da wir seit diesem Schuljahr wie auch die Gemeinschaftsschule eine Ganztagsschule sind, sollen derartige Veranstaltungen vermehrt stattfinden. Außerdem können wir vielleicht bald die Weitsprunganlage der GMS mit nutzen, so wie die Grundschule Kastanienallee bereits unsere Sporthalle, weil ihre immer noch geschlossen ist. Auch die Küche der GMS, in der Schüler selbst kochen und backen können, stände uns zur Verfügung.

Doch bevor so ein Projekt so richtig starten kann, bedarf es einiger Vorbereitungen. Diese wurden vom Verein buddY E.V. eingeleitet und organisiert.

buddY (engl. = Kumpel, Freund)

  • Ziel des Vereins: Schule verbessern
  • Wie? Durch aktive Mitgestaltung aller Beteiligten, insbesondere von Schülern, die mehr Eigenverantwortung übernehmen dürfen und sollen.

Schülerzeitung AG - Wolffs Ruf-Logo [T-Shirt] (2.3.2)>> weitere Infos auf http://www.buddy-ev.de/home/

Was bisher geschah

  • Bildungsreise

Alles begann mit einer Bildungsreise vom 26. bis 27. September 2013, bei der einige Lehrer des Campus Kastanienallee (ca. 5-6 Lehrer vom CWG: Frau Dietz, Frau Kohlrusch, Mrs B und Herr Berger, ca. 5-6 von der Grundschule und ein paar mehr von der GMS) gemeinsam 4 Schulen in und um Berlin besuchten. Diese hatten schon an einem solchen Projekt teilgenommen, wie zum Beispiel die Berliner Rüttli Schule, und stellten somit ein gutes Anschauungsobjekt dar. Dadurch konnten die neu vorgestellten Konzepte nicht nur theoretisch, sondern auch in der Praxis mitverfolgt werden.

  • Zukunftskonferenz

Während der Zukunftskonferenz (04.10.-05.10.13) im LISA-Gebäude am Glauchaer Platz  trafen sich zum ersten Mal Vertreter der 3 wichtigsten Personengruppen Lehrer, Schüler und Eltern.

Das komplette Lehrerkollegium der Grund- und der Gemeinschaftsschule war vertreten, sowie einige Eltern und Schüler. Von uns nahmen ca. 20 Lehrer (Frau Würfel, Herr Hübner, Frau Kloß, Frau Holzmann, Frau Saretzki, Herr Berger, Frau Willmann, Frau Lotze, Frau Grant, Herr Slowig, Frau Dietz, Frau Spier, Frau Hubert, Mrs. B., Frau Kohlrusch…), 2 Elternvertreterinnen und 7 Schüler teil (Violetta S., Hannah T., Jenny E., Musa Y. , 1 Tag: Lisa K., Tina L., Chantal S.). Sogar unser OB Herr Wiegand war zu Beginn des 1. Tages anwesend. Nachdem das Projekt vorgestellt wurde, sollten wir zunächst in Gruppenarbeit überlegen, was genau uns an der eigenen Schule schon gut gefällt. Ergebnis: Jede Schule bringt bereits gute Voraussetzungen mit. Des Weiteren ging es in diesen 2 Tagen um unsere Wünsche und Vorstellungen. Was uns besonders auffiel: Wir Schüler sind in der Gruppenarbeit besser vorangekommen, als die Erwachsengruppe des CWGs, die sich oftmals sehr uneinig waren. Vielleicht sollten wir die Lehrer mal Gruppenarbeit machen lassen und nicht umgekehrt^^. Zwischen den einzelnen Arbeitsphasen stellten sich die Gruppen gegenseitig ihre Ergebnisse vor. Hier einige Ideen in Kurzform:

  • Parkplatz verlegen, anstelle ein Mehrzwecksgebäude errichten (mit gemeinsamer Kantine, Aula,…)
  • gemeinsame AGs (Kochen, Chor, Schülerzeitung,…)
  • Lernpatenschaften (z.Bsp. CWG-Schüler aus Klasse 11 geben GMS-Schülern aus Klasse 10 Nachhilfe)
  • Kantine, die von Schülern geführt wird
  • gemeinsame Aktivitäten wie Schulfest, Weihnachtsfeier
  • Glasbrücke, die die Schulen verbindet (Hey, niemand hat was davon gesagt, dass die Idee umsetzbar sein muss^^)
  • angleichen der Pausenzeiten
  • feste Zeiten im Stundenplan, die nur für AGs offen stehen
  • gemeinsame SR-Sitzungen und Fahrt in die Villa Jühling
  • Auftaktveranstaltung

Die letzte große Aktion war die Auftaktveranstaltung im CWG am 19.11.13 07:30-15:00 Uhr. Da ging es etwas mehr ins Detail. Die Teilnehmer teilten sich nun in neue Gruppen auf: Steuergruppe (Finanzen, Organisation), Praxisteam (Umsetzung), Schulleitung und wir, die Schülergruppe. Außerdem hatten wir Besuch von einer äußerst inspirierenden Person: Otto Herz. Dieser Mann ist wohl derjenige, der von allen Menschen weltweit die meisten Schulen gesehen hat, ca. 5000. Er selbst war an der Neugründung von 10 Schulen beteiligt. Als wir ihn fragten warum er sich so einen Stress macht, meinte er „Aus Rache!“ weil er aus der Schule geschmissen wurde. Hier noch ein Zitat:

„Ich hab schwimmen im Wasser gelernt und nicht am Beckenrand.“

Lernen soll also durchs eigene TUN erfolgen und nicht durch Passivität/bloßes Zuhören. (Meine subjektive Auslegung)

Was für ein Typ, den muss man live erlebt haben. Wer Genaueres über ihn erfahren will, kann seine Homepage http://otto-herz.de besuchen.

Die Schülergruppe, die von Jörn Lorenzen, einem der buddY-Mitarbeiter, unterstützt wird, beschäftigte sich an diesem Tag mit Verantwortung. Wer von uns übernimmt wie bereits Verantwortung? Gibt es unterschiedliche Stufen der Verantwortung? Außerdem bereiteten wir Fragen vor, die wir in einer späteren Sitzung der Campusschülergruppe besprechen wollen. Diese Sitzung wird am 16.01.14 bei uns in der Aula stattfinden. Auch ein paar Mitglieder der verschiedenen Schülerräte werden teilnehmen.

Was soll noch passieren?

Von buddY wird das Projekt bis 2016 weitergeführt, wobei buddY im Verlauf das Zepter immer weiter in die Hand der Schüler, Eltern und Lehrer geben wird, damit sie es nach 2016 selbstständig am Leben erhalten. Dabei spielt natürlich auch IHR eine wichtige Rolle, jeder einzelne von euch. Das fängt schon bei Vorurteilen an. Zwischen unserem Gymnasium und der GMS gibt es Vorurteile, das wissen wir alle, und das nicht nur zwischen Schülern. Doch bevor ihr euch auf eine Meinung festlegt, solltet ihr euch erstmal fragen wie sie überhaupt entstanden ist. Wie viele Schüler der GMS kennt ihr persönlich? Habt ihr euch schon ernsthaft mit ihnen unterhalten oder etwas mit ihnen unternommen? Versucht euch in die Lage der anderen hinein zu versetzten. Denn der erste Schritt, damit die Idee vom Campus umgesetzt werden kann, beginnt im Kopf, auf beiden Seiten. Dazu möchte ich auf ein wunderschönes Gedicht hinweisen:

Achte auf Deine Gedanken,
denn sie werden zu Worten.
Achte auf Deine Worte,
denn sie werden zu Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen,
denn sie werden zu Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten,
denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter,
denn er wird Dein Schicksal.
Chinesisches Sprichwort oder Talmund

Quelle: http://zitat-sammlung.marco-elling.de/2011/09/zitat-achte-auf-deine-gedanken-denn-sie.html /05.01.2014 15:35

Immer schön dran denken! 😉


Neues Schuljahr, „altes“ Schulfest

Vielleicht habt ihr sie schon an unserer Pinnwand entdeckt: Die neu entwickelten Fotos unseres Schulfests, dass am Donnerstag vor der Zeugnisausgabe im vergangenen Schuljahr stattfand (11.7.2013).

Das ist ja jetzt schon wieder soooo lange her, dass ich den genauen Zeitpunkt nochmal erwähne. Meine Mit-Organisatoren und ich hoffen sehr, dass es euch gefallen hat. Die Geschichte mit dem Grill, an dem man für sein Würstchen oder Steak ewig anstehen musste, war zwar auf jeden Fall ein Flop, aber das werden wir dieses Jahr besser machen. Vielleicht willst du uns sogar dabei helfen? Wär super.

An dieser Stelle soll: Lisa Krüger, H.Berger, Fr. Martini, Maya Schülert, Fr. Schülert, Christian Leonhard, Elisabeth Friedemann, H. Heuser und Violetta Schmidt ein großes DANKE ausgesprochen werden, sowie allen, die auf der Bühne präsent waren und an die Klassen, die so tolle Stände organisierten. IHR SEID SPITZE; WÖLFFE!!!


AUCH DICH KANN ES TREFFEN!

Unsere Spendenaktion für die DKMS zur Unterstützung von Leukämiepatienten.

  • von Jenny Emrich (Klasse 9)

Die meisten Redakteure sammeln Fakten für ihren Artikel, versuchen die Informationen so gut und interessant wie möglich zusammenzuwerfen, veröffentlichen ihr Ergebnis und das war`s. NICHT MIT UNS! Die Geschichten einiger Leukämiepatienten, über die wir bei den Recherchen für unser neues Thema des Monats „Blut“ gestoßen sind, haben uns so berührt, dass wir uns dachten: WIR MÜSSEN ETWAS TUN!

Da zudem der letzte Schultag der 12. Klassen anstand, war das die Grundlage für unsere DKMS-Spendenaktion am 19.04. Insgesamt haben wir

65€

eingenommen und bedanken uns rechtherzlich bei allen Spendern! Da wir noch mehrere Flaschen Saft übrig haben, einige am Freitag ihr Portemonnaie im Raum gelassen hatten und eine Typisierung 50€ kostet, möchten wir die Aktion noch einmal wiederholen, um die 100€ Marke zu knacken (und noch eine 2. Typisierung zu finanzieren). Wann und wo, das werden wir in Kürze bekannt geben.

GANZ BESONDERS WICHTIG:

Für alle, die kein Geld aus eigener Tasche spenden wollen: Geht doch einfach in den Haema-Blutspendedienst im Neustadtzentrum! Solltet ihr dort als Erstspender Blut spenden und den Namen unserer Schule in eine an der Rezeption ausliegende Liste eintragen, bekommen wir für die DKMS (Deutsche KnochenMark Spenderdatei) noch zusätzlich 15€ überwiesen! Somit könnt ihr 2 gute Taten gleichzeitig auf eurem Karma-Konto verbuchen. Solltet ihr noch keine 18 Jahre alt sein, können auch eure Eltern, Geschwister, Tanten, Onkel, usw. spenden gehen. Erzählt es einfach weiter, denn je mehr davon erfahren, desto besser.

H. Peter wird von uns zum „Blutplasmaspende-König“ gekürt. Herrn Hübner konnten wir seine Urkunde zur 50. Blutspende leider nicht auf der Bühne überreichen, da er nicht anwesend war.


Politische Debatten

„Boah nee, immer dieser stinklangweilige Theorieunterricht. Wenn`s um Politik geht, versteh ich doch eh kein Wort. Wie soll man denn bei dem Kauderwelsch der Gesetze was nachvollziehen können?“ Es ist doch immer wieder das Selbe: Man spricht ständig über politische Themen, egal ob im Fernsehen oder im Sozialkundeunterricht. Alle reden sie schlau daher, aber oft frage ich mich, ob die Nachrichtensprecher überhaupt verstehen, was sie uns da mittteilen wollen. Natürlich versuchen die guten Lehrer alles, um uns das zu erklären und Ordnung in das Chaos zu bringen- in der Theorie.  Da das meistens jedoch „voll in die Hose“ geht, haben wir mal etwas anderes ausprobiert. In Sozialkunde bei Frau Hubert schlüpften wir Schüler in die Rolle der Abgeordneten der Gemeinde Ottensen und diskutierten über die Frage: „Was wird umgesetzt:  Renovierung des Rathauses, Bau einer neuen Sporthalle oder Anlegen von Rad- und Wanderwegen?“ Der Gemeinde stehen 2  Millionen Euro zur Verfügung.

  • von Jenny Emrich (Klasse 9)

Das Ottenser Tageblatt schreibt:

Die Entscheidung ist gefallen

In der heutigen Gemeinderatssitzung wurde über den von Ottenser-Bürgern beantragten Bau einer neuen Sporthalle abgestimmt – mit einem eindeutigen Ergebnis.

Ottensen, XX.XX.2012, Ottenser Tageblatt – Heute fand im Rathaus die 2. und letzte Gemeinderatssitzung statt, mit dem Ziel die Problematik zum Bau der neuen Turnhalle/ Rad-und Wanderwege bzw. des Rathauses endgültig zu lösen. Dazu starteten wir in den letzten Wochen eine Umfrage unter den Bürgern der Gemeinde Ottensen. Diese waren sich relativ einig, denn mit 85,7% Mehrheit stimmten sie für den Bau der Sporthalle/ Rad-und Wanderwege. Um die Positionierungen der einzelnen Parteien festzustellen, führten wir einige Interviews durch, u.a. auch mit den Grünen/Bündnis 90.

OT (Ottenser Tageblatt): Welche Meinung vertreten sie bezüglich der Problematik Turnhalle oder Rathaus?

Grüne/Bündnis 90: ,, Wir denken wie die meisten Bürgerinnen und Bürger, dass eine Turnhalle die Gesundheit unserer Jugend fördern würde. Es ist unverantwortlich Unterrichtsstunden ausfallen zu lassen. Außerdem könnten die Vereine, speziell die in eine höhere Spielklasse gestiegene Damenvolleyballmannschaft, öfter trainieren und mit professionellerer Ausstattung. Die Rad- und Wanderwege bieten eine attraktive Freizeitmöglichkeit für Bürger und Touristen.“

OT: Können Sie sich einen Kompromiss vorstellen?

Grüne/Bündnis 90: „Ja, natürlich. Das Rathaus bräuchte nur von außen renoviert zu werden. Dafür wären Abzüge bei den Rad-und Wanderwegen denkbar.“

OT: Der Bürgermeister setzt sich seit Beginn der Diskussionen leidenschaftlich und wenig kompromissbereit für das Rathaus ein. Könnten Sie dazu kurz Stellung nehmen?

Grüne/Bündnis 90: „Es ist für uns sehr enttäuschend, dass sich der Bürgermeister nicht für die Interessen unserer Gemeinde einsetzt. Er begründet seine Position damit, dass ein neues Rathaus den Tourismus fördert, aber unsere Kleinstadt ist für Touristen allgemein nicht von großem Interesse. Deswegen sollten wohl eher die Forderung des Volks nach einer neuen Turnhalle berücksichtigt werden, die schließlich auch nicht unberechtigt sind. Als wir uns mit dem Bürgermeister über diese Problematik beraten wollten, verweigerte er uns die Auskunft! Das können und werden wir nicht billigen. Wir starten mit Unterstützung der Bürger und Bürgerinnen eine Kampagne (in Planung), die sich für den Rücktritt des Bürgermeisters engagiert und demonstriert. Was ist das für ein Bürgermeister, der sich gegen seine Wähler stellt und keine Argumente dafür angeben will?“

OT: Demnach müssen wir wohl keine 3 Jahre bis zur nächsten Bürgermeisterwahl warten?

Grüne/Bündnis 90: „Dessen sind wir uns sicher.“

OT: Vielen Dank für ihre Auskünfte.

Außer dem Bürgermeister stimmten in der Gemeinderatssitzung alle Parteien für den Bau der neuen Sporthalle, was wohl als eindeutiges Ergebnis gewertet werden kann. Ob das auch teilweise am Charme der Schülervertreter lag, die in einem Gespräch die Parteien von ihrer Forderung zu überzeugen versuchten?

KOMMENTAR

Meine Kollegen und ich schließen uns der Meinung der Parteien und der Bürger an, denn die Argumente für die Turnhalle überwiegen deutlich. Zum Einen bringt sie im Gegensatz zum Rathaus Einnahmen durch Sportevents. Zum Anderen übernimmt das Land 50% der Baukosten, also 2 Mio. Euro (Bei der Renovierung des Rathauses wären es nur 1 Mio. Euro gewesen). Außerdem sind die Schüler und Vereine nicht mehr auf andere Räumlichkeiten angewiesen und können an professionellen und sicheren Geräten turnen. Das ist wesentlich dringlicher als das Rathaus, welches schließlich auch nächstes Jahr saniert werden kann.

(Redaktion des OT: Alina Zelenchenock, Alexandra Edel und Jenny Emrich)

Wie ihr euch denken könnt, wurde am Ende die Turnhalle gebaut – natürlich wieder nur in der Theorie. Uns hat das Projekt auf jeden Fall gefallen und ich glaube wir haben dabei sogar etwas gelernt: Wenn sich dir als Bürgermeister deine eigene Partei entgegen stellt, beharre nicht auf deinen Argumenten, sonst kannst du gleich kündigen. (Er wollte uns sein Foto leider nicht zur Verfügung stellen)


Mal wieder ein paar neue Gesichter

Ein neues Schuljahr bringt nicht nur einen neuen Stundenplan und gegebenenfalls neue Fächer mit sich, sondern vor allem auch neue „Mitmenschen“. Darunter fallen z.B. die vielen der 5. Klassen (GriPs macht`s möglich), ein paar dazu gewonnene Schüler der oberen Klassenstufen, ein fast komplett verändertes Schülerzeitungsteam und nicht zu vergessen die neuen Lehrer, die euch Elisabeth nun vorstellen will.

  • von Elisabeth Friedemann (Klasse 7)

Die Schülerzeitung ist auf die Suche gegangen und hat sie gefunden: Die 10 neuen Lehrer am CWG. Beim Gang durchs Haus fand ich Frau Enders, die Musik und Ethik unterrichtet. Dann ist da noch Herr Jäger für das Fach Sport. Ihm kann man auch in Geschichte zuhören. Außerdem begrüßen wir Frau Werner, Frau Böhm und Frau Leithold, mit denen ihr Zeit in Deutsch verbringt. Auch gefunden habe ich Frau Kunja für Deutsch und Ethik. Frau Kohlrusch darf ich auch nicht vergessen. Ohne sie hätten wir eine Psycho-, Griechisch-, Latein- und Methodentrainingslehrerin weniger. Neben Herrn Jäger gibt es natürlich auch weitere Männer in der Runde. Um genau zu sein sind es 3. Da wäre der Religionslehrer Herr Pur und Herr Schmitt. Er ist seit letztem Jahr einer der Psycholehrer an unserer Schule.

Und zu guter Letzt wäre da noch Herr Buttgereit. Er war so freundlich, mir ein kleines Interview zu geben. Darum hier sein Steckbrief:

Name: Herr Buttgereit

Alter: 53 Jahre

Fächer: Deutsch und Ethik

Wo man ihn dienstags, donnerstags und freitags findet: Giebichenstein-Gymnasium (GG).

Andere Lehrer an unserer Schule, die er von früher kennt: seine drei Kolleginnen und Fr. Enders.

Wieso am CWG: GG hat CWG 16 Deutschstunden gegeben. Er hat sich freiwillig gemeldet, hier zu sein.

1. Eindruck vom CWG: positiv: 1. Wegen sauberer Flure, 2. CWG wurde vor Kurzem saniert

1. Traumberuf: Lokführer (wie bei fast jedem kleinen Jungen)

Wie viele Klassen?: 1x 7.(7a am CWG), 2x 5.(GG), 2x 6.(GG), 3x 7.(GG) und 1x 9.(GG)

Lieblingsbücher: “Geliebte Söhne” von Howard Springs, “Der Idiot” von Dostoewski

Von ihm noch ein kleines Wörtchen:

  • er ist gerne Lehrer
  • er freut sich hier zu sein
  • ”Schüler sollen über alles nachdenken, was man ihnen erzählt und dann erst entscheiden.”

Das waren schon alle neuen Lehrer. Ich hoffe jetzt seid ihr informiert. Bis zum nächsten Artikel!


Und nach der Schule…?

Hast Du Dir schon überlegt, welchen Beruf Du nach der Schule lernen möchtest? Das Angebot ist groß. Studium? Lehre in einem Unternehmen? Ausbildung zum Kaufmann oder zur Kauffrau, zum Anlagenmechaniker oder doch lieber Studium der Medizin?

  • von Ulrike Börner, Standortleitung Medi-Z Halle gGmbH

Eine interessante Möglichkeit stellt die schulische Berufsausbildung dar. In unserer Schule, der Medi-Z Halle in der Grenzstraße 28, kannst Du zum Beispiel den Beruf des Physiotherapeuten, des Masseurs / medizinischen Bademeisters / Wellnesstherapeuten oder des Altenpflegehelfers erlernen. Physiotherapeuten und Masseure behandeln Menschen, die zum Beispiel wegen einer Erkrankung oder eines Unfalls in ihrer Bewegungsfähigkeit eingeschränkt sind und helfen Ihnen dabei, wieder gesund zu werden. Altenpflegehelfer unterstützen, pflegen und betreuen alte Menschen und begleiten sie in ihrem täglichen Leben.

Wenn Du Spaß am Umgang mit Menschen hast und einen Beruf ergreifen möchtest, in dem Du anderen helfen kannst, dann sind diese Tätigkeiten bestimmt interessant für Dich.

Nähere Informationen findest Du auch auf unserer Website www.medi-z-halle.de.

An jedem ersten Donnerstag im Monat führen wir zwischen 14 und 17 Uhr einen Informationstag durch, an dem Du unverbindlich bei uns vorbeischauen und uns kennen lernen kannst. Komm doch mal vorbei, wir freuen uns auf Dich!

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