Schülerrat

Die letzte Mission

Mit einer Abschlussveranstaltung samt Picknickdecken und allerhand Essen beendete der Schülerrat seine Arbeit in diesem Schuljahr und reflektierte das Geleistete. Natürlich musste auch ein Spiel als abschließende Mission absolviert werden.

  • von Theodor Wolf/7c
  • Fotos: Theodor Wolf/7c

Der Schülerrat des CWG versammelte sich am Mittwoch, dem 7.6.2017, in der Aula der Schule. An diesem Tag aber nicht zu einer gewöhnlichen Sitzung, sondern zur „Mission Picknickdecke“. Die Abschlussveranstaltung des Schülerrates fand von 15:00 bis 17:00 Uhr statt. Im Vorfeld war schon geregelt, wer was mitbringt, sodass ohne Schwierigkeiten gleich eine gute Stimmung aufkam. Anfangs wurden in gemeinsamer Runde erreichte bzw. nicht erreichte Ziele in diesem Schuljahr besprochen, indem jedes Mitglied einen Tischtennisball erhielt und diesen in einen der beiden Behälter für Positives (lächelnder Smiley) und Negatives (trauriger Smiley) warf, nachdem er oder sie einen Aspekt äußerte. Das Sprichwort „Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen“ konnte an diesem Nachmittag umgekrempelt werden: Weil die Arbeit schon das ganze Schuljahr über verrichtet wurde, konnte gleich mit dem Picknick begonnen werden. Es gab fast alles zu essen, was zu einem Picknick dazu gehört: selbstgebackene Kuchen und Waffeln, Obst- und Gemüsespieße, Kekse und vieles mehr. Zwei kleine Besonderheiten hatte das Picknick allerdings, denn es war die erste Mission, die von Anfang an aufgrund des Wetters in der Aula stattfand und nicht in den anderen Jahren auf der Wiese vor der Sporthalle. Weiterhin gab es dieses Jahr keine Klassensprecher einer 12. Klasse zu verabschieden, weil sich derzeit an unserer Schule keine 12. Klassen befinden.

Nach dem gemütlichen Beisammensein wurden drei KlassensprecherInnen für ihr besonderes Engagement geehrt. Zum einen Karolin Stielicke aus der Klasse 9d, weil sie sich hauptsächlich für die Organisation der Kuchen- und Obstbasare des Schülerrates eingesetzt hatte und damit eine Menge Geld für anderere Projekte des SR zusammengekommen ist war. Als zweites wurde Clemens T. Kral aus der Klasse 10b die Anerkennung ausgesprochen, weil er sich nahezu allein um das Design bzw. den Umschlag für den Schülerplaner bzw. Lehrerkalender für das nächste Schuljahr gekümmert hatte. Als drittes, aber wegen seines Praktikums leider nicht anwesend, wurde Stephan Mitte Lob ausgesprochen, weil er sich sehr im Vorstand des SR engagierte und auch sehr um die Öffentlichkeitsarbeit bemüht hatte, indem er z.B. den SR-Schaukasten erneuerte und verschönerte. Die anderen zwei Mitglieder des SR-Vorstands, Karl Hanning und Musa Yilmaz, wurden anschließend natürlich auch geehrt!

Danach folgte die „Mission“. Wie auch im Vorjahr handelte es sich hierbei um das Teamspiel „Faxmaschine“. Es gibt zwei Mannschaften, deren „Spieler“ jeweils in einer Reihe hintereinander sitzen. Die beiden Letzten bekommen gleichzeitig eine Karte gezeigt, auf der ein einfaches Motiv, z.B. ein Stern, abgebildet ist. Dieses Motiv muss dann dem Vordermann auf den Rücken mit den Fingern „gezeichnet“ werden, und dieser zeichnet es erneut seinem Vordermann auf. Das geht solange weiter, bis das Motiv den Ersten erreicht hat. Dieser zeichnet es dann auf ein Blatt Papier. Die Mannschaft, die als erste das richtige Motiv aufgemalt hat, bekommt einen Punkt. Nach diesem Spiel versuchten sich noch einige KlassensprecherInnen mit Pantomimen. Dabei kamen auch die unmöglichsten Dinge heraus.

Trotz des Wetters war es ein sehr schöner Nachmittag. Wir wünschen allen KlassensprecherInnen schöne Ferien und hoffen, den einen oder anderen im nächsten Schuljahr wieder zu sehen!

Ergänzung

Wie oben erwähnt, fand die Mission Picknickdecke in der Aula des Christian-Wolff-Gymnasiums statt. Seit letzter Woche besitzt unsere Schule eine eigene Bühne, welche in der Aula steht. Das neue Schmuckstück hat 4700 € gekostet. Den ersten richtigen Einsatz wird die Bühne wahrscheinlich in der letzten Schulwoche haben, wenn die Theater-AG ihr neues Stück „Freitag, der 13.“ aufführt.


Wieder viele neue Ideen

Um der Arbeit des Schülerrats nach dem ersten Halbjahr frischen Wind zu verleihen, fand am 30.1.2017 der „Halbzeitprojekttag“ statt, welcher dazu dient, zu reflektieren, selbstkritisch zu sein, das Erreichte anzuerkennen und die Planung für das zweite Halbjahr zu konkretisieren. Hier ein paar Einblicke.

  • von Theodor Wolf/7c
  • Fotos: A. Borkowski/Koll.

Am Montag, dem 30.1.2017, versammelte sich der Schülerrat (SR) in der Aula – aber nicht zu einer gewöhnlichen Sitzung, sondern zum Halbzeitprojekttag. Nach dem ersten Schulhalbjahr war es an der Zeit, Bilanz zu ziehen – also eine Halbzeit wie im Fußball einzulegen – und neue Vorhaben zu planen. Alle KlassensprecherInnen von der 5. bis zur 11. Klasse wurden von Frau Borkowski um 8:00 Uhr begrüßt und es ging mit einem kleinen „Warm-Up“ los. Das Aufwärmspiel hatte den Zweck, sich die Namen der Schülerratsmitglieder wieder ins Gedächtnis zu rufen. Nachdem die Steckbriefe der Mitglieder, die jeder zur Schülerratsfahrt im September 2016 anfertigte und dabei Gründe für die Beteiligung im SR angab, ausgeteilt wurden, wurde ein kleiner Halbjahresrückblick mit allen Veranstaltungen und Aktionen des SR durchgeführt. Dabei dankte der Schülerrat einzelnen ProjektteilnehmerInnen, die ihre Ideen vom Schuljahresanfang aus der „Villa Jühling“ schon umgesetzt hatten. Dazu zählt unter anderem die Basar-Gruppe, die aus den Einnahmen ihrer Kuchenbasare 30 Sitzkissen für einen Unterrichtsraum gekauft hat. Jetzt wird beobachtet, ob die Kissen sich auf lange Zeit bewähren. Wenn dies so sein sollte, sollen weitere bestellt werden.

Nach einer Pause ging es mit einer kleinen Übungsphase weiter. Es wurde trainiert, wie Informationen aus einer Schülerratssitzung am besten in den Klassen weitergegeben werden sollten. Hierbei wurden vor allem jüngere, neue, stille und schüchterne Mitglieder nochmals „geschult“. Die Ausgewählten bekamen einen Zettel mit einigen Informationen über ein bestimmtes Thema unserer Schule, z.B. das Bestehen einer Streitschlichtergruppe an unserer Schule. Diese Informationen sollten schön „verpackt“ werden und der Klasse, in dem Falle dem SR, mitgeteilt werden. Im Anschluss bot sich die Möglichkeit, allgemeine Unklarheiten der KlassensprecherInnen in einer Fragerunde, dem sogenannten „Heißen Stuhl“, zu beseitigen. Hierfür saßen immer zwei erfahrene Mitglieder in der Mitte des Stuhlkreises und gingen kurz und verständlich auf die Fragen ein. Nachdem einige Klassensprecher sich weitergebildet oder selbst überprüft hatten, kam man zum Höhepunkt des Tages: Neue Projekte überlegen, noch nicht gelungene Projektideen neu überdenken, neue Konzepte entwickeln und vieles mehr. Manche Mitglieder wechselten auch ihre Arbeitsgruppe. Hier eine kleine Auswahl der Ideen für das 2. Halbjahr:

  • Weiterentwicklung der Basare (weitere Termine, neues Motto)
  • Arbeiten am Schülerplaner-Design für das Schuljahr 2017/2018
  • Veranstaltung einer öffentlichen Schülerratssitzung am 19.4.2017/15:15-16:00 Uhr in der Aula (403)
  • Verbesserung der Schulbibliothek
  • CWG-Jahrbuch (erste Ideen, z.B. mit allen Klassenfotos)
  • u.v.m.

Am Ende des Tages wurden die ersten Arbeitsschritte der Gruppen vorgestellt und noch eine kurze Auswertung des Tages durchlaufen. Das Ende des Halbzeitprojekttags war gegen 14:30 Uhr.

Jeder Klassensprecher hat an diesem Tag etwas gelernt und der Schülerrat kann hoffentlich weiterhin tolle Erfolge verbuchen.


Gemeinsam zum Wichtelgeschenk

ADVENTSKALENDER 2016 – TÜRCHEN #12

Der Schülerrat ließ das Kalenderjahr 2016 mit einer großen Weihnachtsfeier ausklingen und blickte auf bedeutende Ereignisse zurück. Doch neben dem Verzehr von Weihnachtsgebäck und Getränken musste auch eine besondere Aufgabe gemeistert werden.

  • von Theodor Wolf/7c
  • Fotos: A. Borkowski/Koll.

»Die physikalische Größe Freude wird in Hertz angegeben.«

Niklas Hackel
gerichtet an Physiklehrer Herrn Heuser

Am Donnerstag, dem 8.12.2016, fand die „Mission Weihnachtssack VIII“ des Schülerrates unserer Schule statt. Alle Mitglieder des SR, Frau Borkowski, Herr Heuser und Schulleiter Herr Slowig, trafen sich gegen 15:15 Uhr im Raum 209, um einen gemütlichen Nachmittag miteinander zu verbringen. Nach dem gemeinsamen Einrichten und Dekorieren des Raumes ging es mit einer kurzen Eröffnungsrede von Frau Borkowski und anschließend mit ein paar Worten von unserem Schülersprecher Musa Yilmaz los. Es wurden einige Aktionen und Tätigkeiten, die der SR dieses Schulhalbjahr schon geschafft hat, angesprochen und natürlich gelobt. Anschließend stand das Essen und Trinken auf dem Programm. Dabei gab es selbstgebackenen Kuchen, Baumkuchen, Lebkuchen, heiße Schokolade und einiges mehr. Während des Vernaschens der Leckereien wurden zahlreiche Fotos von der Seminarfahrt in die „Villa Jühling“ im September 2016 per Beamer gezeigt. Doch es gab noch einen Höhepunkt, nämlich das Wiederholen der etwas gescheiterten Mission vom September. Die diesjährige Weihnachtsmission musste erstmals „outdoor“ absolviert werden. Frau Borkowski und Herr Heuser schwangen ein Seil, und alle SR-Mitglieder mussten unter diesem Seil durch – unter der Bedingung, dass niemand allein durchlaufen sollte und das Seil natürlich auch nicht berührt werden durfte. Nach einigen Versuchen klappte es dieses Mal. Wieder im Raum, wurden die Wichtelgeschenke vom Vorstand überreicht; doch jeder musste zuvor in einer kleinen Gruppe die erste Strophe eines Weihnachtsliedes singen. Die nachfolgenden Strophen sangen alle gemeinsam. Als einem SR-Mitglied kein Lied einfiel, bat Frau Borkowski die Person, den Begriff „Freude“ zu erklären. Ebenfalls Niklas Hackel, ehemaliger Schülersprecher von 2014 bis 2016, lieferte Mathematik- und Physiklehrer Herrn Heuser eine lustige physikalische Definition: »Die physikalische Größe Freude wird in Hertz angegeben.«Vom Singen blieben auch Frau Borkowski und Herr Heuser nicht verschont. Abschließend durften die Präsente ausgepackt werden, während weiterhin Fotos der Seminarfahrt gezeigt wurden. Langsam klang der Nachmittag aus…

Es war ein schöner Nachmittag und alle freuen sich auf das nächste Jahr sowie insbesondere Mission Nummer 9!


Mehr als nur eine gute Idee!

Klassensprecher sein – das ist nicht immer eine einfache Aufgabe. Um sich einander kennenzulernen und sich mit der Arbeit des Schülerrates vertraut zu machen, unternahmen die gewählten Mitglieder ihre alljährliche Seminarfahrt für drei Tage in der Villa Jühling.

  • von Theodor Wolf/7c; Clemens T. Kral/10b
  • Fotos: A. Borkowski/Koll.
[Hinweis: Dieser Artikel wurde vom Schülerrat des Christian-Wolff-Gymnasiums in Zusammenarbeit mit der Schülerzeitung erarbeitet.]

Wir, der Schülerrat des CWG, verreisten vom 7.9. bis 9.9.2016, zum Anfang des Schuljahres 2016/2017, an einen etwas unscheinbaren, weiträumigen und begrünten Ort. Genauer gesagt: in die Villa Jühling in Halle-Dölau. Von Frau Borkowski und Herrn Heuser koordiniert und begleitet, erfuhren wir unter dem Motto „Etwas auf die Beine stellen“ hier alles Wichtige bezüglich der Tätigkeiten eines guten Klassensprechers und der umfassenden Arbeit im Schülerrat.

Mittwoch, 7.9.2016

Zu Anfang wurden die Zimmer im Haupthaus bezogen und wir bekamen eine Einweisung über das Haus. In lockerer Atmosphäre lernten wir uns kennen und diskutierten die Aufgaben eines Klassensprechers. Insbesondere für die „Neuen“ war das wichtig. Wir fertigten Steckbriefe von den einzelnen Klassensprechern an und machten Einzelfotos für die Schülerrats-Fotocollage sowie ein aktuelles Gruppenfoto. Nach einer kleinen Fantasiereise auf der Wiese kamen uns so einige Ideen in den Sinn, die wir vielleicht umsetzen könnten. Danach bildeten wir zwei Gruppen, die jeweils überlegten, ob diese Ideen umsetzbar sind oder nicht. Außerdem wurden die Sitzungstermine für dieses Schuljahr bekanntgegeben. Wir besprachen auch das Thema „Was läuft am CWG“ – damit sind Arbeitsgemeinschaften, Projekte und vieles mehr an unserer Schule gemeint. Mittagessen, Nachmittagssnack und Abendbrot schmeckten uns auch sehr gut. Nach dem Abendessen spielten wir Gemeinschaftsspiele und machten uns zu einer gemeinsamen Nachtwanderung auf: Vom Gelände der Villa, vorbei am Krankenhaus Martha-Maria, ein kleines Stück durch den Wald in Dölau und zurück zu unserer Unterkunft. Im Anschluss gingen die einzelnen Klassensprecher, gestaffelt nach Jahrgangsstufen, zu Bett.

Donnerstag, 8.9.2016

Am Donnerstagvormittag führten Frau Borkowski und Herr Heuser weitere Spiele zur Teambildung und Verbesserung der Kommunikation mit uns durch. Danach besprachen wir die Vorbereitungen einer Schülerratssitzung, bis es soweit war: Die erste Sitzung, unter der Leitung des neu gewählten Schülersprechers Musa Yilmaz/Kl. 11a, konnte beginnen. Es wurden unter anderem die „Einsatzpläne“ für die drei GriPs Veranstaltungen, die Schulmesse und das Schulfest aufgestellt. Nach der Sitzung diskutierten wir, ob die erste Sitzung auch eine „perfekte Sitzung“ war. Wenige Zeit später diskutierten wir ein Thema, was besonders für ‚Neulinge‘ wichtig ist: „Ich stehe vor der Klasse, und jetzt?“ Hierbei klärten wir, wie wesentliche Inhalte von Schülerratssitzungen an die Klassen möglichst genau weitergetragen werden können und was Klassensprecher dabei beachten sollten.

Dann ging es erst richtig los, die Einteilung in die Arbeitsgruppen erfolgte. Es wurden wieder die verschiedensten Themen aufgegriffen, wie z. B. „grüner Klassenraum“, bequemes Sitzen, Schaukasten/Schülerbüro und vieles mehr. Lasst euch überraschen, was davon umgesetzt wird! Nachdem die einzelnen Gruppen erste Überlegungen gemacht hatten, besprachen wir noch einmal, ob die einzeln Themen überhaupt realisierbar sind. Beim Bearbeiten der Themen kamen natürlich Fragen auf – diese konnten wir dann am Nachmittag an Frau Rafler und Schulsozialarbeiterin Frau Stehr stellen. Auf das bevorstehende Schulfest wurde ebenso eingegangen. Am Abend besuchte uns unser Schulleiter Herr Slowig und grillte für uns leckere Würstchen und Steaks. Nach dem Essen betätigten sich die meisten aufgrund des warmen Wetters noch im Außenbereich; es gab zudem gemeinsam mit Herrn Slowig ein großes Fußballspiel. Viele SchülerInnen spielten mit, bis es aufgrund der Dunkelheit nicht mehr möglich war. Dann war es wieder allmählich Zeit für die Nachtruhe.

Freitag, 9.9.2016

Am Freitagmorgen mussten wir direkt nach dem Frühstück die Zimmer aufräumen, Betten abziehen und unsere Taschen unten im Haus abstellen. Zunächst führten wir das Spiel „Blinde Raupe“ im Freien durch. Alle TeilnehmerInnen stellten sich mit verbundenen Augen in einer Reihe hintereinander auf und legten ihre Hände auf die vor ihnen befindlichen Schultern. Die sehende Person am Ende der Raupe gab dem „Kopf“, also dem vordersten Mitspieler, Anweisungen zur Navigation durch das Gelände und versuchte, einen Weg ohne Tücken zu finden. Die Glieder der Raupe schwiegen und passten sich der Bewegung an, die vom jeweiligen Vordermann ausging. Diese Aufgabe konnten wir erfolgreich absolvieren!

Anschließend folgte während der Projekt-Präsentation der berühmte Satz von Frau Borkowski: „WER macht WAS, mit WEM, bis WANN?“. Nachdem die einzelnen Projekte ihre nächsten Arbeitsschritte erläutert hatten, galt es, ein weiteres Teamspiel zu meistern. Im sogenannten „Handicap-Spiel“ gab es drei Gruppen von Mitspielern: die Blinden, die Stummen und welche, die nicht gehen konnten. Die Mitspieler verteilten sich auf der Wiese vor der Villa. Das Ziel war es, alle Teilnehmer an einem bestimmten Punkt im Gelände zu versammeln, unter Beachtung ihres Handicaps. Die Blinden und Stummen mussten die Gehbehinderten tragen, oder es zumindest versuchen. „Ich fand es mutig, dass die Blinden einfach drauflosgelaufen sind.“, so Herr Heuser nach dem Spiel. Danach stand leider schon die Abreise an, aber vielleicht kommt der eine oder andere im nächsten Jahr wieder mit.

Nach dieser ereignis- und arbeitsreichen Seminarfahrt ist der Schülerrat als Gremium, aber auch jedes Mitglied, für das Schuljahr, das Schulfest und vor allem die langfristigen Projekte gut gewappnet.


Der Schülerrat des CWG – Wir stellen etwas auf die Beine!

Der Schülerrat unseres Gymnasiums stellt ein sehr wichtiges Gremium dar und hat sich im Laufe der Zeit durch gute Organisation zu einem arbeitsfähigen und zuverlässigen Team entwickelt. Wir geben Euch spannende Hintergrundinformationen sowie einen Einblick in die Geschichte des SR.

  • von Theodor Wolf/6c; Niklas Hackel/9b; A. Borkowski/Koll.
  • Fotos: © A. Borkowski/Koll.

Geschichte des Schülerrats

Das offizielle Logo des SR leitet sich vom Motto „Etwas auf die Beine stellen“ ab.

Die Arbeit des Schülerrates am CWG wird seit dem Schuljahr 2006/2007 organisatorisch und inhaltlich begleitet. Die Teilnahme der Schule am BLK Programm „Demokratie lernen und leben“ sowie am Anschlussprogramm des Landes Sachsen-Anhalt „Demokratie Transfer“ bildete den dafür nötigen Rahmen und ermöglichte bis 2010 die Teilnahme einzelner Mitglieder an regionalen Erfahrungsaustausch- und Fortbildungsveranstaltungen. Die Existenz des Schülerrates am CWG basiert einerseits auf dem Gedanken der Mitbestimmung und Mitgestaltung des Schullebens, andererseits auf den dahingehenden Regelungen im Schulgesetz des Landes Sachsen-Anhalt. Die Ausgangslage des SR im Jahr 2006 kann kurz als unbefriedigend beschrieben werden. Es existierte zwar ein SR, dieser war jedoch unorganisiert und kaum arbeitsfähig. Die Verantwortung lastete auf dem Schülersprecher, Sitzungen fanden kurzfristig in Hofpausen mit wenig Beteiligung statt, die Mitglieder des SR waren kaum miteinander bekannt, konstruktive Gespräche oder Diskussionen konnten nicht geführt werden. Mit der Unterstützung durch eine Lehrkraft, durch die wachsende Anerkennung der Arbeit und durch die steigende Motivation des SR konnten im Laufe der Jahre viele Schwachstellen behoben werden, so dass man nun sagen kann, dass der SR am CWG ein gut ausgebildetes, organisiertes, strukturiertes und zuverlässig arbeitendes Gremium ist.

Allgemeines über den Schülerrat

Abgesehen von den gesetzlichen Grundlagen, die für alle Schülerräte des Landes verbindlich sind, stützen wir unsere Arbeit auf folgende praktische Grundlagen:

  • Ein jedes Schuljahr beginnt für den neu gewählten SR mit einer Seminarfahrt, die gewöhnlich in der „Villa Jühling“ in Halle-Dölau stattfindet, unter dem Motto „Etwas auf die Beine stellen“. Das heißt, alle gewählten Klassensprecher verreisen gemeinsam für drei Tage. Im Mittelpunkt des Trainings stehen das Kennenlernen, welches jegliche Basis für eine sinnvolle Zusammenarbeit bildet, die Vermittlung der gesetzlichen Grundlagen der Arbeit von Schülervertretungen, das Vertrautmachen mit den Gepflogenheiten der SR-Arbeit an unserer Schule sowie die Planung des Schuljahres und die konkrete Arbeit an ersten Ideen oder Projekten. Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation nehmen dabei und im Verlauf des Schuljahres einen hohen Stellenwert ein.
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Teamgeist gefragt: Eindrücke von bisherigen Seminarfahrten des Schülerrats
  • Bereits während der Seminarfahrt werden alle Sitzungstermine des Schuljahres bekanntgegeben. Jede Sitzung dauert nicht länger als 45 Minuten. Jeder Klassensprecher erhält die Termine zu Beginn des Schuljahres und weiß, dass die Teilnahme verpflichtend ist. Kann er seine Teilnahme nicht gewährleisten, hat er die Pflicht, den Stellvertreter zu informieren.
  • Die SR-Sitzungen haben einen hohen Stellenwert. Sie werden vom Schülersprecher oder seinen Stellvertretern geleitet. Zu jeder Sitzung wird ein Protokoll geschrieben, welches dann auf der Schulwebsite, an der SR-Pinnwand und teilweise im Schaukasten unseres Schulhauses erscheint. Die Tagesordnung einer jeden Sitzung wird visualisiert und hilft vor allem jüngeren SR Mitgliedern, sich Notizen für die Informationsweitergabe in ihren Klassen zu machen. Die Informationsverarbeitung und -weitergabe unter Berücksichtigung rhetorischer Aspekte ist auch Bestandteil des Trainings zu Beginn des Schuljahres. Der Schülersprecher und seine zwei Stellvertreter werden besonders trainiert, Sitzungen zu moderieren und Diskussionen zu leiten.
  • Während eines Halbzeitprojekttags
    Um der Arbeit des SR nach dem ersten Halbjahr frischen Wind zu verleihen, findet im Januar ein sogenannter „Halbzeitprojekttag“ in der Schule statt, welcher dazu dient, zu reflektieren, selbstkritisch zu sein, anzuerkennen und die Planung für das zweite Halbjahr zu konkretisieren.
  • Der SR pflegt eine gute Zusammenarbeit mit der Schulleitung, welche jederzeit den Sitzungen beiwohnen kann.
  • Die Höhepunkte im Schuljahr bilden,neben der Seminarfahrt, eine Weihnachtsfeier (Mission Weihnachtssack) und ein Sommerpicknick (Mission Picknickdecke). Auch hier stehen der Teamgedanke und die Übernahme von Verantwortung, um zum Gelingen beizutragen, im Mittelpunkt.
  • Jeder Klassensprecher, der seinen Verpflichtungen im SR nachgekommen ist, erhält auf dem Zeugnis eine entsprechend anerkennende Bemerkung. Besonderes Engagement wird im Rahmen der Sitzungen hervorgehoben.

Die Mission Picknickdecke sowie die alljährliche Weihnachtsfeier gehören zu den Veranstaltungen innerhalb des Schülerrats.
  • Das Schülerbüro, welches sich der SR mit der Streitschlichtergruppe, der Schülerzeitung „Wolffs Ruf“ und der Schülerfirma „Wolfis S-GmbH“ teilt, ist ein wichtiger Treffpunkt, um Sitzungen vorzubereiten oder andere Absprachen zu treffen. Die eigentlichen Sitzungen werden in der Aula unserer Schule durchgeführt. Das Schülerbüro ist wöchentlich einmal geöffnet. Darüber hinaus befindet sich vor dem Büro ein Briefkasten, welcher von der Schülerschaft oder von den Klassensprechern als Kommunikationsmöglichkeit genutzt werden kann.
  • Um schnell miteinander in Kontakt treten zu können, wird bereits zur Seminarfahrt eine Kontaktliste angefertigt, die jedes SR Mitglied erhält. Sie beinhaltet (nach eigenem Ermessen) alle E-Mail-Adressen und Telefonnummern. Mittlerweile gründet sich jährlich eine SR-WhatsApp-Gruppe.
  • Der SR hält seit Jahren den Kontakt zum Stadtschülerrat, indem das gewählte Mitglied an den Sitzungen teilnimmt. Außerdem ist ein jährliches Treffen mit anderen Schülerräten der Stadt mittlerweile zur Tradition geworden. Die erste Einladung dazu wurde von uns ausgesprochen.

Schon erreicht

Als Erfolge unserer Arbeit verbuchen wir nicht nur nach außen sichtbare Dinge, sondern auch die kleinen Schritte, die nötig sind, um überhaupt arbeitsfähig zu sein. Dennoch konnten wir uns in den letzten Jahren mit der Aktion „Schülerplaner“ eine gewisse Anerkennung in der Schülerschaft erarbeiten. Wir entwerfen das Design für ein schulspezifisches Hausaufgabenheft, erfragen das Interesse und bestellen die Planer bei einem Verlag.

Weitere Aktionen:

  • Vorbereitung, Durchführung und Auswertung von Umfragen, u.a. zur Qualität des Schulessens
  • Stellen von Anträgen an die Gesamtkonferenz
  • Entwurf und Verbreitung eines SR-Flyers
  • Präsentation zum Tag der offenen Tür und zur städtischen Schulmesse
  • Projekt „Schülerrat“ in der Projektwoche.

Für andere Schülerräte

Wenn wir anderen Schülerräten etwas auf den Weg geben sollten, wäre das folgendes:

  • Konzentriert Euch zunächst auf eure interne Arbeit, bevor Ihr große Dinge bewegen wollt.
  • Holt Euch einen Lehrer zu Hilfe, der Eure Arbeit begleitet und Euch organisatorisch berät.
  • Pflegt einen guten Kontakt zur Schulleitung.
  • Seid durch Öffentlichkeitsarbeit im Schulhaus präsent.
  • Versucht über das Schuljahr hinweg gleichmäßig zu arbeiten. Bleibt dran.
  • Macht Euch bekannt. Verbringt Zeit miteinander.

Wir sind überzeugt von der engagierten Arbeit des Schülerrats und wünschen den Mitgliedern weiterhin viel Erfolg für ihre zukünftigen Vorhaben!


Teamarbeit will gelernt sein

Seminarfahrt des Schülerrates in die Villa Jühling im Schuljahr 2015/2016.

  • von Theodor Wolf/6c; Luise F. Oheim/9a
  • Fotos: A. Borkowski
(Hinweis: Dieser Artikel wurde vom Schülerrat des Christian-Wolff-Gymnasiums in Zusammenarbeit mit der Schülerzeitung erarbeitet.)

Vom 7.10.-9.10.2015 verbrachte der Schülerrat des CWG wieder drei Tage in der Villa Jühling in Halle-Dölau. Dort erfuhren wir unter der Leitung von Frau Borkowski und Herrn Heuser, wie die Arbeit im Schülerrat abläuft. Nachdem die Zimmer bezogen waren, lernten wir uns in lockerer Atmosphäre kennen und diskutierten die Aufgaben eines Klassensprechers. Insbesondere für die „Neuen“ war das wichtig. Nach einer Fantasiereise durch unsere Traumschule entstanden viele Ideen für Projekte, die der Schülerrat umsetzen könnte. Wir sammelten und sortierten diese Ideen. Am Abend berichtete uns Musa Yilmaz/Kl.10d viel Wissenswertes über die Schülerfirma und ihr erstes Projekt, die Schul-T-Shirts. Da sich unser Schulleiter Herr Slowig zu diesem Zeitpunkt im russischen St. Petersburg an unserer Partnerschule befand, grillte Herr Heuser für uns leckere Würstchen – trotz des schlechten Wetters. Nach dem Essen haben wir uns noch mit Spielen befasst und gemütlich zusammengesessen.

Am Donnerstagvormittag führte Frau Borkowski  Spiele zur Teambildung mit uns durch. Es fand auch unsere erste Sitzung unter der Leitung des erneut gewählten Schülersprechers Niklas Hackel/Kl.9b statt. Wir klärten Termine für das Schuljahr ab. Am Nachmittag bildeten wir Gruppen, die sich mit den Projektideen beschäftigten. Unter anderem wurde über Technik in Unterrichtsräumen, Verbesserungen auf dem Schulhof und vieles mehr diskutiert. Frau Rafler beantwortete als Mitglied der Schulleitung unsere Fragen. Anschließend stellten die Gruppen  die Umsetzungsideen für die Projekte vor. Am Abend spielten wir wieder lustige Spiele und ließen den Tag ausklingen.

Den Freitag nutzten wir, um die restlichen Projekte zu präsentieren. Danach arbeiteten wir noch einmal kurz an unseren Ideen. Vor der Abreise räumten alle noch fleißig mit auf und machten sich dann auf den Heimweg.

Nach dieser lustigen und anstrengenden Fahrt ist jeder Klassensprecher, aber auch der Schülerrat als Gesamtes, gut für das Schuljahr vorbereitet.


Schönes Fest für Waisenkinder

CWG-SchülerInnen und der Schülerrat beteiligten sich an „Weihnachten im Schuhkarton“.

  • von Gabriele Bräunig u.a.

Auch im Jahr 2014 beteiligen sich wieder viele HallenserInnen an der karitativen Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“. Hier werden Päckchen in der Größe eines Schuhkartons liebevoll mit alltäglich nötigen Dingen sowie Spielzeug und Leckereien verpackt und zum Weihnachtsfest an bedürftige Menschen, vor allem in Osteuropa und Asien, versandt. Im vergangenen Jahr kamen in Deutschland fast 500 000 Pakete zusammen.

„Wolffs Ruf“ befragte Hanna Trautmann aus der Klasse 7e zur Beteiligung unserer Schule an der mildtätigen Aktion.

  • Wie lange gibt es „Weihnachten im Schuhkarton“ schon?

Die Aktion gibt es offiziell schon seit mehreren Jahren, unser Engagement ist allerdings neu. Die Idee ist während der Schülerratsfahrt entstanden. Und wir haben das Ganze etwas abgeändert.

  • Wohin gehen die Geschenke?

Wir möchten sie Kindern in drei verschiedenen Waisenhäusern in der Umgebung zukommen lassen.

  • Weshalb gerade ihnen?

Weil wir Kindern hier vor Ort etwas Gutes tun wollen – auch weil Weihnachten ist.

  • Wer hat die Geschenke gespendet?

Die Geschenke haben die SchülerInnen aller Klassen zusammengetragen.

  • Was wurde  gespendet?

Wir haben u.a. Spielzeug, Spiele und Malzeug schön weihnachtlich verpackt.

  • Wer reguliert die Aktion an der Schule?

Der Schülerrat hat die Organisation in die Hände genommen. Das heißt Laura aus der 7d, Amelie aus der 6c und ich.

  • Was ist für euch an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ so besonders?

Es ist eine wohltätige Aktion, die Kindern helfen soll, denen es nicht so gut geht, und die außerdem noch Spaß macht.

Für das Gespräch bedanken sich: Michelle Trümper, Natalie Kawka und Cecile Rockrohr.


Gut geplant ist halb gelungen

Seminarfahrt des Schülerrates in die Villa Jühling 2014/2015

Vom 08.10. bis 10.10. verbrachten wir, der Schülerrat des CWG, wie jedes Jahr drei Tage in der Villa Jühling in Halle-Dölau. Hier führten wir unter der fachmännischen Leitung von Frau Borkowski und Herrn Heuser ein kompaktes Training zur Arbeit im Gremium Schülerrat durch, um zu lernen, wie wir unserer Schule eine wertvolle Unterstützung sein können.

  • Gastbeitrag: von Tina ?/5e und Niklas ?/11a

Nach einem lockeren Einstieg mit einigen von Pädagogen der Villa geleiteten Spielen zum Kennenlernen und „Warm werden“, wandten wir uns direkt unseren Aufgaben als gewählte Schülervertreter zu. Insbesondere die Schüler, die erstmals die Funktion des Klassensprechers übernommen haben wurden angeleitet und trainiert. Nach einer kurzen Fantasiereise fertigten wir anschließend eine Ideensammlung bezüglich geplanter gemeinsamer Projekte an, welche natürlich erst einmal in Bezug auf ihre Umsetzbarkeit sortiert wurden. Der Abend diente, wie auch der des nächsten Tages, zur Unterhaltung und Teambildung mit allen Anwesenden.

Am nächsten Vormittag fand unsere erste Sitzung des Schuljahres unter der Leitung des Vorstandes (Niklas Hackel, 8b; Jenny Emrich, 11c; Emily Chapman, 7b) statt. Primär wurden in dieser Termine geklärt und Verantwortlichkeiten festgelegt. Im weiteren Verlauf ging es an die Konkretisierung der am Vortag gesammelten Projektideen, indem wir uns in Gruppen den entsprechenden Zuständigkeitsbereichen widmeten. Hierbei standen uns Lisa Krüger (ehemalige Schulsprecherin) und Frau Rafler, die sich vorher in ihrer neuen Rolle als schulfachliche Koordinatorin vorgestellt hatte, zur Seite, sodass am Ende schon vielversprechende Ansätze zur Umsetzung der Projekte zu erkennen waren. Am Abend freuten wir uns sehr, unseren Schulleiter Herrn Slowig begrüßen zu dürfen, der zunächst Rede und Antwort für erste Anregungen seitens des Schülerrates stand und später auch noch als „Grillmeister“ die kulinarische Versorgung übernahm.

Die letzten gemeinsamen Stunden am Freitag Vormittag nutzten wir noch einmal, um diverse anlaufende Projekte zu präsentieren, zu explizieren und vor allem verbindlich auseinander zu gehen. Die allgemeine Reflexion über die vergangenen zwei Tage verlief durchweg positiv, sodass alle Teilnehmer mit einem guten, sicheren Gefühl nach Hause fahren konnten.

Dem Schülerrat als Gesamtes, aber auch jedem Mitglied persönlich, hat die Seminarfahrt einen enormen Wissens- und Erfahrungszuwachs beschert, von dem unsere Schule im Laufe des Schuljahres hoffentlich profitieren kann.


Klassensprecher sein leichtgemacht

[…]

  • von Jenny Emrich/10c

Der erste und wichtigste Bestandteil ist zunächst die Teambildung. Dazu zählt natürlich das Kennenlernen untereinander angefangen beim Vorstellen über das Ausfüllen von Steckbriefen bis hin zum Spiel „Autogrammjäger“, sowie der Abbau von Hemmungen durch weitere Gruppenspiele. Die Bildung eines Schülerrats funktioniert wie puzzeln. Jedes individuelle Puzzleteil fügt sich am Ende zu einem Bild zusammen, welches gemeinschaftlich bestimmt wird. Das Bild verkörpert sozusagen die Projekte, die der Schülerrat in Angriff nimmt, und die Puzzleteile die Klassensprecher.

Doch was genau sind die Aufgaben eines Klassensprechers?

(In dem Text werden nur die männlichen Formen des Wortes Klassensprecher verwendet, welches die Klassensprecherinnen selbstverständlich mit einschließt. Damit soll ein flüssiges Lesen ermöglicht werden.)

Ein Klassensprecher repräsentiert seine Klasse und vertritt ihre Bedürfnisse. Die Voraussetzung, dass er dieser Aufgabe nachkommen kann, ist, dass seine Mitschüler ihm Fragen stellen, ihm ihre Wünsche, Verbesserungsvorschläge, Meinungen und ggf. auch Kritik und Lob mitteilen. Seine Pflicht ist es sie nach jeder Schülerratssitzung, die einmal im Monat in der Aula stattfindet, über aktuelle Projekte, Veranstaltungen (z.B. Grips), Entschlüsse und Themen des Schülerrates und der Schule zu informieren. Mit Projekten sind zum Beispiel Aktionen wie das Anlegen eines Schulgartens oder Durchsetzten von mehr Platz für Schließfächer gemeint. Auch ihr könnt euch bei solchen Aktionen in der Regel einbringen, was äußerst erwünscht ist. Zudem haben die Schülerrats-Mitglieder individuelle Aufgaben wie regelmäßiges Erneuern des Schaukastens in der 2. Etage oder kontrollieren, ob eine Nachricht im Postfach der E-Mail Adresse des SR oder im Kummerkasten vor dem Schülerbüro gelandet ist. In den Kummerkasten könnt ihr all eure Befindlichkeiten zur Schule, um die sich der Schülerrat kümmern soll, einwerfen. Möglichst mit Name und Klasse, damit bei Unverständlichkeiten nachgefragt werden kann.

In Phase 2 des Trainings ging es um den Schülerrat als wichtiges Gremium innerhalb der Schule und seine Funktionsweise. Genau wie der Elternrat und die Lehrer haben auch wir Schüler ein Mitspracherecht. Anträge des Schülerrats an die Gesamtkonferenz MÜSSEN demzufolge genauso ernst behandelt werden wie die der Lehrer und Eltern. Er darf sogar in Dienstberatungen der Lehrer Anliegen vortragen. Der Schülerrat ist somit aktiv an der Gestaltung des Schullebens beteiligt. Dafür sind die Schülerratssitzungen von enormer Bedeutung. Es wurde deshalb intensiv besprochen, wie so eine Sitzung abläuft und gleich an einem Beispiel geübt: der zweiten Schülerratssitzung in diesem Schuljahr. Das Protokoll findet ihr hier. Solltet ihr Lust haben eine Sitzung hautnah mitzuerleben, wird in diesem Schuljahr eine öffentliche Sitzung stattfinden. Der Termin dafür wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Das Puzzle ist nun prinzipiell fertig. Doch wie soll das Motiv aussehen? Wie kann das CWG und der Schulalltag verbessert werden? Da es dazu unheimlich viele Ideen gab, habe ich sie für euch in Stichpunkten zusammengefasst:

1. Verlängerung der Hofpausen (mehr Zeit zum Essen)

2. offene Nutzung aller Schulhöfe unabhängig von Alter und Klassenstufe

3. Sanierung des Schulhofs (Tischtennisplatten, Fußballfeld mit Toren, Klettergerüst, Sitzmöglichkeiten, Sportanlagen,..)

4. mehr Grün/Pflanzen in Schulhaus und auf Schulhof

5. Hausordnung von Schülern für Schüler

6. mehr Platz für Schließfächer

7. Durchführung eines „Tag der Kulturen“

8. mehr AGs für ältere Schüler

9. feste AG-Zeiten im Stundenplan mit einbeziehen

10. Schulgarten

11. Abiturienten verewigen sich durch Handabdrücke im Schulhaus

12. verpflichtender Erste Hilfe Kurs für Schüler

13. gemütlichere Sitzecken/Bibliothek

14. Sitzkissen in jedem Raum für jeden Schüler

15. Lehrer bekommen Zeugnisse von Schülern

16. buntere Gestaltung der Klassenräume

17. professionelle Graffiti an Fassade

18. Schullogo an Wand im Schulhaus

19. saubere Wände

20. 1 große Pinnwand anstatt viele kleine

21. Blockunterricht für Jüngere

22. freies W-LAN in den Pausen

23. saubere Toiletten mit festerem Toilettenpapier (recycled) in JEDER Kabine

Das sind alles Wünsche und KEINE Festlegungen. Bearbeitet werden zurzeit die Punkte  5, 7, 12, 14. Außerdem wurde erneut die Problematik der übrig gebliebenen Schulplaner diskutiert. Um die ausstehenden Gebühren von 200€ wieder auszugleichen, die durch 40 nicht verkaufte Schulplaner entstanden, organisierte der Schülerrat am 17.10. in der 1. und 2. Hofpause einen Kuchen-und Obstbasar. Dank eurer Hilfe konnten dadurch 70€ eingenommen werden. Doch leider fehlen immer noch 100€. Es wäre also schön, wenn sich doch noch jemand finden würde, der sich zum vergünstigten Kauf eines der Schulplaner für 3,50€ entschließt, schließlich ist das Schuljahr noch lang (;-)) Und denkt daran: Einer für alle und alle für einen!

Ein nicht zu vernachlässigender Punkt auf der Tagesliste war auch der zukünftige Campus Kastanienallee, bestehend aus unserem CWG, der Gemeinschaftsschule und der Grundschule Kastanienallee. Was genau das bedeutet und wie das aussehen soll, könnt ihr kommende Woche im separaten Artikel „Auf zu neuen Ufern“ nachlesen.

Fast hätte ich ein ganz wichtiges Ereignis vergessen: Die nun mittlerweile bestehenden Tradition, dass unser Schulleiter Herr Slowig für den Schülerrat am Grill steht, wurde auch dieses Mal umgesetzt. Nach einigen Startproblemen hat das Gegrillte super geschmeckt.

Einen herzlichen Dank an Herrn Slowig!

Das war der Schülerrat 2013/2014:

Klasse 5a       Hannes Filz

Klasse 5b       Lauritz Aschenbach

Klasse 5c       Nils Bastian

Klasse 5d       Lena Roßberger

Klasse 5e       Paul Schulz

Klasse 6a       Till Ritzmann (Vorstand)

Klasse 6b       Noel Bischof (Vorstand)

Klasse 6c       Violetta Schmidt

Klasse 6d       Tom Hampel

Klasse 7a       Luise Oheim

Klasse 7b       Niklas Hackel

Klasse 7c       Jan Niklas Kascha

Klasse 7d       Max Pfeiffer

Klasse 8a       Michelle Krüger

Klasse 8b       Elisabeth Kolpakov

Klasse 8c       Lisa Altenkirch

Klasse 8d       Musa Yilmaz

Klasse 10a     Lisa Gransow

Klasse 10b     Alexander Lonitz

Klasse 10c     Bettina Herz (Schulsprecherin) und Jenny Emrich

Klasse 11a     Sophia Sachwitz

Klasse 11b     Julian Winning (und Lukas Hackel)

Klasse 11c     Agata Turek

Klasse 12a     Denis Wieczorrek

Klasse 12b     Lisa Krüger (Vorstand)

Klasse 12c     Maya Reuther


Der Schülerrat hatte sich Gäste eingeladen

Beim Schülerratstraining zu Beginn des Schuljahres entstand die Idee, mit den Schülervertretungen weiterer Gymnasien ins Gespräch zu kommen. Gesagt – getan. Wir hatten eingeladen und vier Schülerräte kamen. Am 23. Mai begrüßten wir die Vertreter der Latina August Herman Francke, des Elisabethgymnasiums, des Georg-Cantor-Gymnasiums und des Giebichenstein Gymnasiums Thomas Müntzer in unserer Aula, die sich schnell in einen Marktplatz verwandelte, auf dem jeder seine „Waren“ anbot.

  • von A. Borkowski (Lehrerin am CWG)

Nach einer kurzen Einstiegsphase zum Warmwerden bereitete jeder seinen Marktstand vor und überlegte, was er als Schülerrat anbieten kann. Während des Bummels über den Marktplatz entstanden schnell angeregte Gespräche über die verschiedensten Dinge der SR Arbeit. Sätze wie “Ja, das Problem haben wir auch.“ Oder „Wie habt ihr das denn gelöst?“ waren nicht selten zu hören. Letztlich überlegte jeder Schülerrat, welche Anregungen und Projekte er übernehmen möchte und in einer gemeinsamen abschließenden Gesprächsrunde wurde hier und da nochmal nachgefragt. Es war deutlich zu spüren, wie hoch der Bedarf nach Austausch ist, so dass dies möglicherweise nicht die letzte Zusammenkunft dieser Art war, denn ein Problem hatten alle Schülerräte gemeinsam: „Wie wecken wir das Interesse und die Aufmerksamkeit der Schülerschaft an unserer Arbeit?“.


Schülerratstraining 2012 – Wir stellen etwas auf die Beine!

Für all diejenigen, die ihn im Schulhaus noch nicht gelesen haben: Der Bericht über unsere Schülerratsfahrt vom 15. Oktober – 17. Oktober 2012.

  • von Aileen Schmitt 7a; Jerri Lynn Berlin 5d; Liane Voigt 7d; Bettina Herz 9c; Moritz Hüppe 11c; M. Heuser; A. Borkowski

Unser  Schülerratstraining begann am 15. Oktober 2012 in der Villa Jühling in Halle/Dölau. Frau Borkowski und Herr Heuser bereiteten uns auf die Arbeit eines guten Klassensprechers und die umfassende Arbeit im Schülerrat mit allem, was dazu gehört, vor. Die Klassensprecher aller Jahrgänge lernten sich durch kleine Spielchen näher kennen. Viele „alte Hasen“ waren wieder dabei und konnten den „Neuen“ über ihre bisherige Schülerratsarbeit berichten und ihre Erfahrungen weitergeben.

Nachdem wir am ersten Tag über unsere Rechte und Pflichten informiert wurden, jeder einen Schülerratshefter erhalten hatte und die wichtigsten Aspekte der Arbeit klar waren, beschäftigten wir uns mit der Vision eines wirklich perfekten Schülerrates. Aus dieser Vision entwickelten wir später konkrete Projektideen und Vorhaben.

Am zweiten Tag drehte sich alles um die Schülerratssitzung. Nach intensiver Vorbereitung hielten wir unsere erste Sitzung ab. Lisa und Alexej leiteten die Sitzung. Diese war noch nicht perfekt, deshalb machten wir uns anschließend Gedanken über Verbesserungen. Trotz alledem kam die positive Kritik nicht zu kurz. Danach diskutierten wir über unsere Visionen vom ersten Tag. Gemeinsam haben wir darüber entschieden, ob sie realisierbar sind, und befassten uns mit Themen, die heute schon umsetzbar sind. In Gruppen arbeiteten wir die Themen aus. Ein Thema war z.B. die Gestaltung des letzten Tages vor den Weihnachtsferien. Am Abend kam unser Schulleiter Herr Slowig zu Besuch. Wir stellten ihm unsere Arbeitsergebnisse vor und konnten auch gleich die eine oder andere Frage loswerden. Zum Abendessen stellte sich Herr Slowig höchstpersönlich für uns an den Grill. Es ist ein sehr gelungener Abend geworden, denn es war eine große Ehre für uns, vom Schulleiter „begrillt“ zu werden.

Am dritten Tag feilten wir noch einmal an unseren sechs verschiedenen Vorhaben und trafen verbindliche Absprachen. Jeder weiß nun, wofür er verantwortlich ist. Wir schauten noch einmal auf die letzten Tage zurück und betrachteten das, was wir uns vorgenommen hatten, sowie das, was erreicht wurde. Wir können stolz auf uns sein. Auch die langfristigen Ziele werden wir nicht aus den Augen verlieren, denn wir haben alles dokumentiert. Nach dem Aufräumen und dem Mittagessen machten wir uns geschafft, aber glücklich auf den Heimweg. Als Motivation und zur Teambildung gab es für uns leckere Gummibärchen und Kekse sowie zahlreiche kooperative Abenteuerspiele. Wir bauten einen „Power Tower“, überquerten ein Moor, bauten Hexenhäuser aus Seilen, ließen uns von der „Blinden Raupe“ führen, kletterten über die „Leiter des Vertrauens“, transportierten Reifen oder standen uns beim „Namensduell“ gegenüber. „Special Effects“ waren die Gruselgeschichte, die Nachtwanderung (organisiert von den älteren Schülern) sowie der Besuch ehemaliger Schülerratsmitglieder, welche die Abende mitgestaltet haben. Wir haben unwahrscheinlich viel gelacht.

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