Hochwasser

Hochwassereindrücke

Das Hochwasser hat Halle fest im Griff. Da ihr sicher schon genug darüber im Bilde seid, möchten wir an dieser Stelle nur nochmal ein großes DANKESCHÖN an all die zahlreichen Helferinnen und Helfer aussprechen. Wir hoffen, dass sich die Lage bald wieder normalisiert (und wir das Sportfest nachholen können).

  • von Chantal Springer (Klasse 5); Jeremy Niklas Morgner (Klasse 5)

Hochwasser in Halle

Wegen des schmelzenden Schnees in den letzten Tagen ist der Wasserpegel vieler Flüsse in Deutschland stark gestiegen. Am 12.01.11 betrug der Hochwasserpegel der Saale in Halle 6,77 Meter. Damit war die Warnstufe 4 von 4 erreicht. Das letzte große Hochwasser in Halle war 1994. Auch damals war die gesamte Peißnitz überflutet. Kleinere Überschwemmungen gibt es immer wieder.

  • von Jenny Emrich; Amelie P.

Erst im Herbst des vergangenen Jahres standen im Osten von Halle  viele Gärten unter Wasser.
Zwar konnte man am Freitag (15.01.2011) in der MZ lesen, dass das Wasser etwas zurück gegangen ist, jedoch wird für die nächste Woche weiterer Regen erwartet. Dann ist wieder mit einem steigenden Pegel der Saale zu rechnen. Also ist weiterhin Vorsicht geboten. In der regionalen Presse wird ausführlich über den jeweiligen Stand informiert. In diesem Zusammenhang irritierte uns die Mitteilung in einem Zeitungsartikel, dass private Grundstücksbesitzer 0,50€ für einen Sandsack bezahlen müssen, den sie dann mit Sand füllen können. Bisher waren wir immer davon ausgegangen, dass man die Sandsäcke kostenfrei beziehen kann, so wie auch in einigen anderen Städten (Cottbus, Baden-Baden oder Bonn).

Wenn wie am Sonntag die Feuerwehr und das THW in Halle-Neustadt an der Eissporthalle den Damm in Richtung Wohngebiet mit Sandsäcken erhöhen, bezahlen das dann auch die Wohnungsgenossenschaften von Halle-Neustadt als Eigentümer der Häuser? Wir haben einmal überschlagen, wieviel Geld man ausgeben müsste, um eine 15 m lange Grundstücksgrenze mit einem 30 cm hohen Damm zu schützen und kamen auf rund 95 € !  Das ist ’ne Menge Geld – nur für die Säcke. In der Vergangenheit wurde nach Flutkatastrophen immer berichtet, dass dann Gelder für die Opfer bereitgestellt werden, um die  finanziellen Belastungen für die Beseitigung der Schäden zu mildern. Sollte man nicht auch schon im Vorfeld allen Betroffenen unbürokratisch helfen? Vielleicht sollte die Stadtverwaltung mehr Geld für solche Fälle einplanen und dafür weniger für große Prestigeobjekte wie den Neubau des Stadions.

Ein Kompromiss wäre, dass das Geld für eine Organisation für Hochwasseropfer gespendet wird.

Advertisements