Poetry Slam

Unsere Redakteurin Lia hat die letzte Poetry-Slam-Veranstaltung am Christian-Wolff-Gymnasium protokollartig zusammengefasst sowie die Stimmungen und Inhalte des Abends zu Papier gebracht.

  • von Lia (Klasse 7)
  • Fotos: Clemens T. Kral

Grundlagen:

Poetry Slam ist eine andere Weise, Gedichte aufzusagen. Die Gedichte wurden vorher von den Schülern selbst ausgedacht. Nur die Schüler stellten etwas vor. Es gab zwei Personen, die die Veranstaltung kommentierten und ein paar Lehrer, die kleine Aufgaben übernahmen. Der Club besteht aus Frau Sonar und noch zehn Schülern. Es gab unterschiedliche Altersklassen beim Vortragen.

Stimmung:

Es war sehr voll, aber alle waren sehr respektvoll gegen über den Leuten, die vorgetragen haben. Es waren vorwiegend Schüler da, aber auch viele Lehrer. Es war generell eine sehr coole und entspannte Stimmung und es wurde viel gelacht.

Wie die Veranstaltung begann:

Es wurde live Klavier gespielt. Es gab zwei Moderatoren, die durch die Aufführung geführt haben. Herr Slowig hatte am Anfang der Aufführung selbst noch ein Gedicht über seinen Großvater vorgetragen.

1. Gedicht:

Als erstes trat Sinar auf und hat etwas über Selbstzweifel, Panik und Selbstfindung vorgetragen. Darüber, nicht zu wissen, wie man weiter machen soll, aber es am Ende doch zu schaffen.

2. Gedicht:

Philipp hat etwas über Internetprobleme und über den heißersehnten Freitag präsentiert. Und die heißersehnte Freiheit.

3. Gedicht:

Annas Gedicht hieß „6 Monate“. Es ging um Depressionen. Darum, dass man keine Motivation hat und darüber, dass man Monate lang auf eine vernünftige Behandlung warten muss und dass es immer noch verharmlost und nicht ernst genommen wird.

4. Gedicht:

In Katjas Gedicht ging es um imaginäre Freunde, um Verlust. Keinen Bezug mehr zur Realität zu haben und sich selbst zu verlieren. Es ging darum, die Leere nicht zu füllen oder das, was man fühlt, nicht zu verstehen.

5. Gedicht:

Emils Gedicht war sehr vielfältig. Es ging um Freundschaft – oder vielleicht doch Liebe? Um Verlust und um das Toxische der Situation.

6. Gedicht:

Nick sagte etwas über den Drang, so dringend in Französisch auf die Toilette gehen zu müssen und die Folgen, die das vielleicht hat ;).

Pause:

Es wurde noch einmal etwas auf dem Klavier vorgespielt, das sogar selbst komponiert wurde.

7. Gedicht:

Lucia erzählte uns etwas über falsche und wahre Freunde. Aber auch den Verlust der Freunde durch den Tod.

8. Gedicht:

In Davids Gedicht ging es um das Einkaufen, um die Freundin seines Vaters und um dieses nervige Aufklärungsgespräch.

9. Gedicht:

Ammar sagte etwas darüber, dem falschen Gott zu folgen, Folterung, Tod und Lügen, den Krieg durch die bedingungslose Loyalität und die Einsicht, dass es vielleicht doch nicht der vermeintlich Böse war.

10. Gedicht:

Fatma zeigte uns wie es ist, täglich diskriminiert zu werden, als Frau unterdrückt zu werden, unabhängig sein zu wollen, es aber nicht zu können und darüber, wie es ist, für seine Glauben gehasst zu werden.

Finale:

Drei Leute sind in das Finale gekommen: David, Emil und Fatma. Es wurde eine Runde Körper-Schnick-Schnack-Schnuck gespielt.

1. Gedicht im Finale:

David sagte, wie sich für ihn die Liebe anfühlt: Bei dem anderem einzuschleimen, mit ihm zusammenzukommen, das Leben miteinander zu verbringen und dann glücklich zu sterben.

2. Gedicht im Finale:

Es wurde uns von Fatma erzählt, wie es ist, sein Heimatland verlassen zu müssen und sich in dem neuen Land nicht akzeptiert zu werden.

3. Gedicht im Finale:

Emil hat uns klar gemacht, wie wichtig Kunst in dieser Welt ist und dass wir sie mehr wertschätzen sollten.

Das Ende:

Fatma hat mit ihren zwei großartigen Gedichten gewonnen und den Preis bekommen.

Fazit:

Ich fand es wunderschön und habe mich gefreut da gewesen zu seien. Ich kann es jedem nur empfehlen, eine Poetry-Slam-Veranstaltung zu besuchen. All die Gedichte waren sehr kreativ und gut vorgestellt. Poetry Slam schafft es, eine ganze besondere Atmosphäre herzustellen und ernsthafte Themen zu beleuchten, die zum Nachdenken anregen. Eine wirklich gelungene Schulveranstaltung, die unbedingt wiederholt werden muss.

Vielen Dank für diesen unvergesslichen Abend!

Eure Lia aus der Jahrgangsstufe 7

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