„Über sieben Spaghetti-Brücken musst du gehen …“

Zum zweiten Mal fand an unserer Schule der sogenannte „Spaghetti-Brücken-Wettbewerb statt. Im Rahmen des Physikunterrichts traten 16 Schülerinnen und Schüler aus den 7. Klassen mit ihren eigenen Brückenkonstruktionen aus Spaghetti gegeneinander an und verfolgten begeistert den Belastungstest.

  • von Theodor Wolf/11e
  • Fotos: Theodor Wolf/11e

Es war einer der wenigen Höhepunkte des Schullebens im ersten Halbjahr des Schuljahres 2020/2021: Der Wettbewerb „Spaghettibrücken-Bau“. Nachdem alle drei GriPs-Veranstaltungen und die meisten Arbeitsgemeinschaften abgesagt waren, fanden am CWG kaum bis keine außerunterrichtlichen Aktionen mehr statt. Eine Ausnahme war der diesjährige „Spaghetti-Brücken-Wettbewerb“, der trotz Corona und unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln stattfinden konnte.

16 Schülerinnen und Schüler aus der 7. Jahrgangsstufe hatten sich zu sieben Mannschaften zusammengeschlossen und im Vorfeld des Wettbewerbes ihre Spaghetti-Brücken gebaut – die gut durchdacht waren. Jedes Exemplar war einzigartig, und jede Mannschaft hatte ganz eigene Ideen, wie das neue Wissen aus dem Physikunterricht bestmöglich in die Brückenkonstruktion einfließen könnte.

Die Brücken sollten ausschließlich aus rohen Spaghetti und einem beliebigen Klebstoff gebaut werden. Die Masse durfte maximal rund 500 Gramm betragen, doch das nutzte keine Gruppe vollständig: Ein Großteil der 7 Brücken wog nur 100 bis 200 Gramm. Voraussetzung war außerdem, dass die Bauwerke einen Spalt von mindestens 20 cm Spannweite ohne zusätzliche Bodenstütze überbrücken und eine Fahrbahn von mindestens 5 cm Breite haben sollen. Eine Gruppe baute ihre Brücke ganz ohne Kleber und hatte die Spaghetti „geflochten“.

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Die Jury, bestehend aus Frau Bade, Herrn Trauzettel, Herrn Wieprich und Herrn Wachsmuth, eröffnete zunächst den Wettbewerb und erklärte den Ablauf der anderthalb Stunden. Danach wurde jede der Brücken gewogen, bevor diese von dem jeweiligen Team kurz vorgestellt und einem Belastungstest unterzogen wurde. Die Jury bewertete neben einer kurzen physikalischen Erklärung vor allem das Aussehen, die Verarbeitung, die Originalität und die Einhaltung der Wettbewerbskriterien.

Für den Belastungstest stellte man jeweils eine Brücke zwischen zwei Tische und hing an einen um die Brücke gebundenen Karabiner Stück für Stück immer mehr Massestücke. Wie viel Masse jeweils dazu gehängt werden sollte, mussten die Brückenbauer selbst entscheiden. Am Ende zählte, wie viel Masse eine Brücke in Bezug auf ihre Eigenmasse aushalten konnte. Außerdem wurde jeweils die letzte gültige (angehängte) Masse vor der „Zerstörung“ gewertet, dadurch entschlossen sich manche Teams, in ganz kleinen Schritten die Belastung zu erhöhen.

Am Ende des Wettbewerbs konnte ein klarer Sieger ermittelt werden: Zwei Schüler aus der 7a hatten über 80 der 100 möglichen Punkte erzielt. Die Gewinner der Plätze 1 bis 3 erhielten eine persönliche Urkunde und einen kleinen Preis. Doch auch die weiteren vier Mannschaften gingen nicht leer aus: Trostpreise gab es für alle.

Es war für alle Beteiligten ein gelungener Wettbewerb und ein spannender Nachmittag. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die Physikfachschaft des CWG für die Organisation des Wettbewerbes! Wir freuen uns auf das nächste Jahr und auf viele weitere clevere Ideen, um aus Spaghetti stabile Brücken zu konstruieren.

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