Wie die Corona-Krise das Christian-Wolff-Gymnasium betrifft

Wir leben in einer sehr schnelllebigen Zeit. Neuigkeiten werden von den Medien begeistert aufgeschnappt, verarbeitet, verbreitet und in Szene gesetzt. Doch nach wenigen Wochen, häufig sogar nur nach wenigen Tagen, ist die einstige Neuigkeit schnell in Vergessenheit geraten. Es erscheinen jeden Tag so viele neue Informationen, dass die Berichte der Vortage scheinbar uninteressant geworden sind. Im Zuge der Corona-Ausbreitung, der Entscheidungen über Schulschließungen bzw. -öffnungen und anderen Begebenheiten im Zusammenhang mit der Viruserkrankung ist folglich auch das Christian-Wolff-Gymnasium betroffen. In den (regionalen) Medien wurde unsere Schule häufig erwähnt und die Ereignisse überschlugen sich. Wir wollen einen Überblick über die vielen Ereignisse am CWG in Form einer „Krisen-Chronik“ vermitteln. [veröffentlicht am 17.3.2020, zuletzt aktualisiert am 8.5.2021]

  • von Theodor Wolf
  • Fotos: Theodor Wolf; Clemens T. Kral; Frau A. Borkowski; Niklas Hackel (Drohnenaufnahme)

28.2.2020 (Freitag) Das erste Mal kam das Corona-Virus in das nähere Blickfeld des Christian-Wolff-Gymnasiums. Rund 40 Schülerinnen und Schüler sowie einige Lehrer und Betreuer wollten ins Skilager nach Südtirol (Italien) fahren. Eine große Frage stand im Raum: Fahren oder nicht fahren? Die Risikolage war in diesen Tagen noch gering und auch der Norden Italiens schien bisher unversehrt geblieben zu sein. Von Schulbehörden oder Gesundheitsämtern gab es kein Reiseverbot. Die Lage schien tatsächlich „normal“ zu sein.

29.2.2020 (Samstag) Die Schüler und Lehrer des Skikurses machten sich auf den Weg nach Südtirol. Weder die Behörden von Halle oder Sachsen-Anhalt noch die Bundesinstitutionen hatten Reiseverbote oder konkrete Handlungshinweise erteilt.

6.3.2020 (Freitag) Die Schüler und Lehrer unserer Schule wollten die Heimreise antreten. Unmittelbar zuvor waren jedoch fast alle Regionen Südtirols als Risikogebiete eingestuft worden, darunter auch das Gebiet, in dem sich die Skifahrer des CWG befanden. Sie konnten die Heimreise mit dem Bus beginnen, doch in Halle begannen die Vorbereitungsmaßnahmen für die Ankunft.

Am gleichen Tag sollten ebenfalls rund 40 Schülerinnen und Schüler sowie einige Lehrer des Thomas-Müntzer-Gymnasiums (TMG) aus Südtirol nach Halle zurückkehren. Tags zuvor war Sachsen-Anhalt noch das einzige Bundesland ohne einen einzigen Corona-Infizierten oder einen Corona-Verdachtsfall. Nun kamen über 80 Personen aus einem Risikogebiet nach Halle zurück.

Gegen 14:00 Uhr wurde am CWG von der Berufsfeuerwehr Halle ein Quarantänezelt aufgebaut, man stellte ein Toilettenhäuschen auf, und alle Schüler, die sich noch in der Schule befanden (Arbeitsgemeinschaften), sollten den Weg nach Hause antreten. Das Zelt stand erst wenige Minuten auf dem Schulhof, als die ersten Pressevertreter kamen. Die Mitteldeutsche Zeitung (MZ) richtete einen Live-Ticker über die Rückkehr der Skifahrer von TMG und CWG ein.

Eltern, die Schulleitung, Feuerwehr, (Not-)Ärzte, Gesundheitsamt und Ordnungsamt warteten auf die Ankunft des Reisebusses am CWG. Die Situation war eigenartig, aber nicht lebensbedrohlich, da alle Businsassen wohlauf waren. Doch die MZ berichtete im Live-Ticker im Minutentakt über die ersehnte Ankunft des Busses. Die Überschriften der minütlich erscheinenden Absätze lauteten beispielsweise „14.01 Uhr: Feuerwehr riegelt CWG ab“ oder „16.25 Uhr: Schüler müssen ins Zelt“ (von https://www.mz-web.de/halle-saale/nach-skiurlaub-corona-tests-bislang-alle-negativ—schueler-aus-halle-in-quarantaene-36377224 (16.3.2020; 11:53 Uhr)).

Die Sozialen Medien quollen über vor minütlich erscheinenden Neuigkeiten, und daheim gebliebene Schüler nahmen Kontakt zu den Schülern im Bus per WhatsApp usw. auf und fragten sie, wie sie die Situation empfinden. Die MZ veröffentlichte auch ein Video mit einem Interview bzw. einer Stellungnahme unseres Schulleiters Herrn A. Slowig. Doch ein weiteres Video bot in der nächsten Zeit viel mehr Gesprächsstoff: Die MZ veröffentlichte ein über 14-minütiges Video, in dem zu sehen ist, wie der nun angekommene Bus einparkt. Die MZ hatte sich sicherlich erhofft, filmen zu können, wie die Schüler aus dem Bus aussteigen, doch die Feuerwehr stellte eines ihrer Fahrzeuge als Sichtschutz vor dem Bus auf.

Die Schüler und Lehrer wurden in dem bereits erwähnten Zelt einzeln untersucht, mussten Fragebögen ausfüllen usw. Anschließend durften sie nach Hause, allerdings mit zwei Bedingungen: Alle Rückkehrer müssen zwei Wochen in Quarantäne und jeder, der mit ihnen in Kontakt kam, muss ebenfalls in Quarantäne. Es konnten also nicht alle Elternteile ihre Kinder in die Arme schließen, da sie ansonsten die nächsten zwei Wochen ihr Haus oder ihre Wohnung nicht hätten verlassen dürfen.

Eine Reihe von Schülern zeigte Symptome der Erkrankung, aber es galt, die Testergebnisse abzuwarten. Ein ereignisreicher Tag ging zu Ende.

YouTube-Video der Mitteldeutschen Zeitung mit dem Titel „Statement des Schulleiters des Christian-Wolff-Gymnasiums“: https://www.youtube.com/watch?v=f8iTZON-V8I (9.4.2020; 17:05 Uhr).

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7.3.2020 (Samstag) Die Medien verkündeten, dass alle Laborergebnisse negativ ausgefallen sind. Andererseits wurde durch das Gesundheitsamt die Dauer der Quarantäne von zwei Wochen noch einmal bestätigt. Ein weiterer Test sollte folgen.

Ein für den 7.3. geplanter Erste-Hilfe-Kurs für die 10. Klassen fiel aufgrund der aktuellen Lage aus.

9.3.2020 (Montag) Die ganze Schule sprach nur über ein einziges Thema, und es wurden erste Überlegungen getätigt, wie die Schüler, die in Quarantäne sind, bestmöglich mit Unterrichtsstoff und -materialien versorgt werden könnten. Im Klausurplan für das zweite Halbjahr wurden Änderungen vorgenommen, damit die Skifahrer nicht zu viele bis keine Leistungserhebungen nachschreiben müssen. Für die zehnten Klassen wurden ein paar Klausuren in Nebenfächern gänzlich aus dem Klausurplan gestrichen, es wurden stattdessen Kurzkontrollen geschrieben. Die Tests müssen von den Schülern in Quarantäne nicht zwingend nachgeschrieben werden, im Gegensatz zu Klausuren.

Die Informationsveranstaltungen „Einweisung in die gymnasiale Oberstufe“ für die neunten Klassen unserer Schule wurden verlegt, damit alle Schülerinnen und Schüler die Chance haben, daran teilzunehmen.

Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) berichtete das erste Mal über das CWG im Zusammenhang mit dem Skilager und den Corona-Verdachtsfällen in „MDR Sachsen-Anhalt heute“. Schulleiter Herr A. Slowig wurde interviewt und er erläuterte, wie die Schüler in Quarantäne schnell und einfach an Unterrichtsmaterialien gelangen. (Video: MDR: „Absage von Veranstaltungen mit über 1.000 Teilnehmern“)

10.3.2020 (Dienstag) Das Land Sachsen-Anhalt bzw. das Bildungsministerium gab bekannt, dass alle Klassenfahrten, Studienfahrten und sonstige mehrtägige Ausflüge bis zum 31.5.2020 gestrichen werden. Dass die ursprünglich geplanten Klassenfahrten zweier zehnter Klassen nach Italien nicht stattfinden können, war zu diesem Zeitpunkt eindeutig, doch mit diesem Verbot wurden auch sämtliche Klassenfahrten innerhalb Deutschlands, gar innerhalb Sachsen-Anhalts abgesagt. Das Land versprach, sämtliche Stornierungskosten zu übernehmen, allerdings begann für die Lehrer unserer Schule der erste Kraftakt (weitere folgen): Reiseveranstalter mussten kontaktiert und Absprachen zu den unzähligen bereits erfolgten Überweisungen getätigt werden. Besonders eilend: Einige Klassen wollten bereits in sechs Tagen abfahren.

Der MDR berichtete erneut über das CWG: Zum einen wurden die nun abgesagten Klassenfahrten thematisiert und zum anderen wollte der MDR Einblicke „in das Leben in Quarantäne“ erhalten. „MDR Sachsen-Anhalt heute“ führte ein Telefoninterview mit Frau N. Neigenfind, Herrn M. Pötschke und Herrn A. John (Lehrer am CWG) sowie mit Herrn T. Blechschmidt (ehemaliger Schüler des CWG). Alle vier waren als Skilehrer und Betreuer mit im Skilager in Südtirol und sind nun ebenfalls in Quarantäne. Um so wenig wie möglich weitere Personen mit in die Quarantäne zu ziehen, bildeten sie eine Lehrerwohngemeinschaft.

Unsere Lehrer standen einigen Aspekten der Corona-Quarantäne durchaus kritisch gegenüber, dies wird bereits im Videotitel des MDR deutlich: „Unter Quarantäne: Medien informieren schneller als Behörden“.

Im Laufe der Woche berichtete ebenfalls die MZ einige Male über die aktuelle Quarantänesituation im Print- und Digitalformat.

11.3.2020 (Mittwoch) Am Mittwoch der ereignisreichen Woche berichtete der MDR bereits zum dritten Mal über das CWG. Einerseits wurde die Klasse 10d unserer Schule mit ihrer innovativen Lösungsvariante vorgestellt, denn sie schaltete einen Schüler, der mit im Skilager war bzw. in Quarantäne ist, per Smartphone und Internet live in den Unterricht zu. Der MDR filmte ein wenig die neuartige Möglichkeit zur Übermittlung von Unterrichtsstoff und interviewte auch die Klassenlehrerin der 10d, Frau C. Müller (Englisch/Ethik). Andererseits wurde erneut ein Telefoninterview mit den sich in Quarantäne befindenden Lehrern geführt, diesmal sogar mit Blickkontakt, aber in sicherem Abstand. Frau Neigenfind, Herr John, Herr Pötschke und Tillmann Blechschmidt berichteten noch einmal über ihre Situation. Zu guter Letzt ging der MDR abermals auf das Problem der gestrichenen Klassenfahrten ein, da diese Problematik 14 Klassen unserer Schule betrifft. (Video: MDR: „Unter Quarantäne: Unterricht aus dem Handy-Lautsprecher“)

In einem Online-Artikel von MDR Sachsen-Anhalt („Wie eine Schule in Halle der Corona-Quarantäne trotzt“; https://www.mdr.de/sachsen-anhalt/halle/halle/wie-das-wolff-gymnasium-corona-trotzt-100.html; 12.3.2020; 17:33 Uhr) wurde zusätzlich über die aktuelle Lage am CWG informiert sowie Frau C. Müller und Herr A. Slowig zitiert.

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12.3.2020 (Donnerstag) Am Donnerstagmittag verkündete der Oberbürgermeister von Halle (Saale), Dr. Bernd Wiegand, auf einer Pressekonferenz, dass alle Schulen und Kitas ab Freitag (13.3.2020) geschlossen würden, um die weitere Verbreitung des Corona-Virus zu stoppen. In der zweiten Hofpause erreichte die Nachricht die Schulen und die Verwaltung. Schüler, Lehrer, Eltern, Schulleitung und sämtliche höhere Stellen erfuhren zeitgleich von der Entscheidung und alle Personen traf sie gleichermaßen unvorbereitet. Die wilden Spekulationen der Schüler wurden nach der 6. Stunde offiziell bestätigt. In Halle sollen die Schließungen bis zum 27.3.2020 den Schulalltag lahmlegen.

An unserer Schule hieß es zuerst, es werde kein Selbststudium als Unterrichtsersatz geben, wir Schüler sollten dennoch sämtliche Arbeitsmaterialien und Bücher aus unseren Schließfächern mit nach Hause nehmen. Die Schulschließung sei ausdrücklich keine Quarantäne und alle Schüler sollen sich täglich über den aktuellen Stand der Dinge im Vertretungsplan-Bereich der Schulwebsite informieren.

Der MDR berichtete von der Entscheidung der Stadt und zeigte während des Berichtes zum wiederholten Male Aufnahmen aus und von unserer Schule. (Video: MDR: „Die aktuellen Entwicklungen der Corona-Epidemie in Mitteldeutschland“)

13.3.2020 (Freitag) Am letzten Tag dieser sehr ereignisreichen Woche verkündete das Land, dass ab Montag, dem 16.3.2020, alle Schulen und Kitas in Sachsen-Anhalt geschlossen und dass die Schließungen landesweit (also auch Halle und das CWG betreffend) bis zum 13.4.2020 ausgeweitet würden.

Die Schulleitung gab über den Vertretungsplan bekannt, dass auf Anweisung des Bildungsministeriums ab Montag, dem 16.3.2020, Arbeitsaufträge und Unterrichtsmaterialien für die Schülerinnen und Schüler des CWG zugänglich seien.

Inwieweit die Abiturprüfungen von den Schulschließungen gefährdet waren, war noch unklar.

Am fünften Tag der Woche war das CWG auch zum fünften Mal beim MDR-Fernsehen zu sehen und Herr Slowig wurde kurz interviewt. (Video: MDR: „Der erste Tag ohne Schulpflicht in Halle“)

In einem Online-Artikel von MDR Sachsen-Anhalt („Was die Schulschließungen für Sachsen-Anhalt bedeuten“;  https://www.mdr.de/sachsen-anhalt/was-die-schulschliesungen-fuer-sachsen-anhalt-bedeuten-100.html; 17.3.2020; 19:05 Uhr) wurden außerdem einige Aussagen unseres Schulleiters veröffentlicht.

15.3.2020 (Sonntag) Über den Vertretungsplan wurden die Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen informiert, wie die Abgabe der Facharbeiten in dieser Ausnahmesituation bewerkstelligt werde, da der Abgabetermin (20.3.2020) genau in den Zeitraum der Schulschließung fällt.

16.3.2020 (Montag) Die Schülerinnen und Schüler des CWG warteten gespannt, wie genau und wann die Arbeitsaufträge online vermittelt werden würden. Für die Lehrer bedeutete dies einen riesigen Kraftakt, da der gesamte Unterricht digitalisiert werden musste.

17.3.2020 (Dienstag) Die Schülerinnen und Schüler des CWG wurden über den Vertretungsplan darüber informiert, dass die Arbeitsaufträge für die nächsten Wochen über die Website https://www.bildung-lsa.de/emuei abrufbar seien. Die Zugangsdaten wurden im Vertretungsplan veröffentlicht. Für jede Klasse (in der Sekundarstufe 2 für den gesamten Jahrgang) wurde eine eigene Cloud eingerichtet, in der die Schüler ihre Aufträge einsehen können. Neben den PDF-Dateien mit den Aufgaben und Unterrichtsmaterialien erstellten bereits einige Lehrer Lernvideos und luden diese hoch, darüber hinaus nach einiger Zeit auch Lösungen zu den erteilten Aufträgen.

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24.3.2020 (Dienstag) Die Schulschließungen wurden für das Land Sachsen-Anhalt bis zum 19.4.2020 verlängert. Über den Vertretungsplan wurden die Schülerinnen und Schüler des CWG über weitere bedeutsame Entscheidungen informiert: „Die Schulleitung hat heute folgende Festlegungen zu den Klausuren in den Jahrgangsstufen 5–11 getroffen: 1. Klausuren, die bereits geschrieben wurden, werden auch als solche gewertet. Schülerinnen und Schüler, die gefehlt haben, müssen diese Klausur nachschreiben. 2. Alle anderen Klausuren in diesem Schuljahr, deren Termine nach dem 12.03.2020, in Klasse 10 nach dem 9.03.2020 liegen, werden ersatzlos gestrichen. 3. Die zentrale Klassenarbeit Deutsch Klasse 6 am 12.06.2020 wird nach heutigem Stand jedoch stattfinden.“

Für unsere 12. Klassen gab es noch keine konkreten Entscheidungen: „Es ist davon auszugehen, dass unabhängig vom sonstigen Schulbetrieb die Abiturprüfungen termingemäß ab 27.04.2020 durchgeführt werden.“

Außerdem gab es noch die Information, wie die Schüler der jetzigen 10. Klassen die Belegungspläne für die Qualifikationsphase bzw. wie die Schüler der jetzigen 8. Klassen ihre Belegungspläne für den Wahlpflichtbereich in Klassenstufe 9 auf verschiedenen Wegen an die Schulleitung übermitteln können. Trotz der aktuellen Situation musste die Planung für das nächste Schuljahr weitergehen.

26.3.2020 (Donnerstag) Das Fernsehformat „Terra Xpress“ vom ZDF berichtete im Beitrag „Corona – Wie ist die Lage und worauf setzt die Wissenschaft“ neben den verschiedensten Problemen rund um die Corona-Krise auch einige Minuten über die Lehrer-Quarantäne-WG von Frau N. Neigenfind, Herrn M. Pötschke, Herrn A. John und Tillmann Blechschmidt. Die Vier schilderten ihre aktuelle Situation sowie die Ursachen für ihre Quarantäne, und das ZDF zeigte ein wenig ihren WG-Lebensalltag, z.B. Frühstück, Tischtennisspielen und Arbeitsaufträge für die Schüler erstellen. Neben dem MDR war nun auch das ZDF auf diese eher ungewöhnliche WG gestoßen.

Ab dem 26.3. hatten die Schülerinnen und Schüler des CWG die Möglichkeit, ihre Bestellung für die Schülerplaner (schuleigene Hausaufgabenhefte) für das nächste Schuljahr digital aufzugeben. Der Schülerrat hatte die entsprechende Bestellmöglichkeit eingerichtet. Gleiches galt auch für die Lehrerinnen und Lehrer des CWG bzw. die Bestellung der schuleigenen Lehrerkalender.

1.4.2020 (Mittwoch) Nachdem die achten und zehnten Klassen ihre Belegungspläne für den Wahlpflichtbereich bzw. die Oberstufe bereits abgeben sollten, fehlten nun noch die 9. Klassen unserer Schule. Allerdings ist die „Verordnung über die gymnasiale Oberstufe“ etwas kompliziert und das scheinbar einfache Ausfüllen eines Belegungsplanes kann viele Tücken mit sich bringen. Normalerweise gibt es daher für jede Klasse eine Einweisungsveranstaltung in die gymnasiale Oberstufe, doch diese konnte folglich nicht stattfinden. Unsere Oberstufenkoordinatorin Frau S. Vater ließ sich dennoch etwas einfallen, um den Schülern die wichtigsten Informationen aus der Oberstufenverordnung (die Einführungsphase betreffend) und einige Tipps und Tricks für das Ausfüllen des Belegungsplanes zukommen lassen zu können: Ebenfalls über die Website https://www.bildung-lsa.de/emuei abrufbar, erhielten die Schüler und Eltern der neunten Klassen Zugriff auf ein Video mit einer digitalen Einweisung in die Oberstufe. In diesem Video erläutert Frau Vater alles Wichtige und die Schülerinnen und Schüler kamen trotz der Schulschließung an die relevanten Informationen für die Kursbelegungen und das nächste Schuljahr.

2.4.2020 (Donnerstag) Die MZ schrieb in ihrem Artikel „Mindestabstand von 1,5 Meter: Warum Abiturienten heute wieder in die Schulen müssen“ Folgendes: „Das Christian-Wolff-Gymnasium ist die Ausnahme unter Halles Gymnasien. Dort wird es vor den anstehenden Abiturprüfungen keine Klausuren mehr geben. „Wir hatten vorher alles in Sack und Tüten“, sagt Schulleiter Andreas Slowig. An nahezu allen anderen halleschen Gymnasien müssen Schüler noch schriftliche Prüfungen schreiben, um das 4. Kurshalbjahr des diesjährigen Abiturjahrgangs abzuschließen.“ (von https://www.mz-web.de/halle-saale/mindestabstand-von-1-5-meter-warum-abiturienten-heute-wieder-in-die-schulen-muessen-36503458 (9.4.2020; 17:36 Uhr))

Unsere Zwölftklässler mussten demnach kein Vorabitur unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen schreiben, die Frage, ob oder wann die Abiturprüfungen stattfinden, stand allerdings weiterhin im Raum.

6.4.2020 (Montag) Die Schülerinnen und Schüler unserer zwölften Klassen wurden über den Vertretungsplan zur weiteren Planung und zu den veränderten Terminen bzw. über das weitere Vorgehen bezüglich der Abiturprüfungen in Kenntnis gesetzt. Zuvor gab es bereits einen Brief vom Bildungsminister Herrn Marco Tullner, gerichtet an alle Schüler, aber insbesondere an die Schüler der 12. Klassen in Sachsen-Anhalt. Und auch in den Medien wurde viel über das Verschieben oder Anpassen der Prüfungen berichtet und debattiert.

Vom 6.4. (Mo) bis zum 13.4.2020 (Mo) waren in Sachsen-Anhalt offiziell Osterferien.

9.4.2020 (Donnerstag) Kurz vor Ostern wurden die Schülerinnen und Schüler des CWG darüber informiert, dass für einige Klassen ab dem 14.4.2020 ein neuer Stundenplan gilt, da das CWG drei neue Referendare zugewiesen bekommen hatte. Größeren Einfluss auf die Erteilung der Aufträge über das Internet wird der neue Stundenplan aber wohl kaum gehabt haben.

17.4.2020 (Freitag) Die Schüler des CWG erfuhren über den Vertretungsplan, dass ab dem 23.4. der prüfungsvorbereitende Unterricht für die Klassenstufe 12 unter strengen hygienischen Auflagen beginnt. Für die Prüflinge wurde der Unterricht (bis zum Beginn der Abiturprüfungen am 4.5.) für die prüfungsrelevanten Fächer wiederaufgenommen und es wurden Konsultationen angeboten. Um den Schutz der Gesundheit aller zu gewährleisten, galt es, strenge hygienische Maßnahmen einzuhalten: Beispielsweise muss in jeder Situation ein Abstand von mindestens 1,5 Metern beachtet werden und es dürfen sich nur ungefähr 10 Schülerinnen und Schüler in einem Raum aufhalten. Um diese Maßnahmen umsetzen zu können, wurden die Kurse geteilt und ein komplett neuer Stundenplan erstellt. Außerdem wurde jedem Unterrichtraum ein Treppenhaus zugewiesen, welches zu nutzen ist, damit keine Staus in den Fluren und Treppenhäusern entstehen.

23.4.2020 (Donnerstag) Erster Schultag der Schülerinnen und Schüler der 12. Klassen nach den Schulschließungen und Beginn des prüfungsvorbereitenden Unterrichtes.

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Die Schülerinnen und Schüler der 12. Klassen an ihrem ersten Schultag nach den Schulschließungen.

27.4. (Mo) bis 30.4.2020 (Do) In dieser Woche bekamen die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 11 keine neuen Aufträge über die emu-Clouds (Einsatz digitaler Medien im Unterricht“) übermittelt, um bereits gegebene Aufträge abzuarbeiten, Gelerntes zu festigen, also insgesamt alles nach- und aufarbeiten zu können.

28.4.2020 (Dienstag) Den Schülern der Klassenstufe 9 musste die Schulleitung leider bekannt geben, dass das individuelle, zweiwöchige Betriebspraktikum, welches immer in Klasse 9 stattfindet und in diesem Jahr vom 22.6. bis 3.7. sein sollte, entfällt. Einige Zeit zuvor erfuhren auch einige Schülerinnen und Schüler aus den Klassenstufen 10 und 11, die zu einer Geografie- und Lateinexkursion im Juni nach Süditalien fahren wollten, dass auch diese Studienfahrt nun offiziell ausfällt und die Rückbuchungen der Anzahlungen erfolgt. Laut Erlass sind Studien- und Klassenfahrten bis einschließlich 31.5.2020 untersagt, doch diesen Termin wird das Ministerium wohl bald verlängert haben. Einen anderen Erlass über das weitere Vorgehen mit den Schulschließungen bzw. -öffnungen verkündete das Bildungsministerium am 28.4., und die CWG-Schüler erfuhren am 29.4. über den Vertretungsplan die für sie wichtigen Konsequenzen des Erlasses.

29.4.2020 (Mittwoch) An diesem Mittwoch wurde die weitere Vorgehensweise für die nähere Zukunft bekannt. Allgemein lässt sich Folgendes sagen: Im weiteren Schuljahr soll generell ein Wechsel von Fern- und Präsenzunterricht in allen Klassenstufen erfolgen, wobei bis zu den Pfingstferien (18.5. bis 1.6.2020) jeder Schüler mindestens einen Tag in der Schule unterrichtet werden soll und bei den 10. sowie 11. Klassen besondere Schwerpunkte liegen. Doch im Detail:

Die 11. Klassen gehen ab dem 4.5., die 10. Klassen ab dem 6.5. wieder zur Schule, allerdings sind die Klassen in A- und B-Gruppen aufgeteilt, sodass stets nur die Hälfte der Schüler zum Unterricht in der Schule ist. Besonders beachtet werden musste dabei, dass auch die Maximalanzahl in den unzähligen Kursen nicht überstiegen wird. Es erfolgt also auch hier ein Wechsel von Fern- und Präsenzunterricht, wobei die Schüler der B-Woche am 11.5. erstmalig wieder in der Schule sind.

Für die Klassenstufe 11 wurde ein komplett neuer Stundenplan entwickelt, da Kurse geteilt und außerdem fünfstündige Kurse auf vierstündige gekürzt sowie zweistündige auf dreistündige Kurse erweitert wurden, damit in allen Fächern gleichermaßen auf die im nächsten Jahr anstehenden Prüfungen hingearbeitet werden kann. Für die Klassenstufe 10 gilt der normale Stundenplan, doch auch hier sind die Klassen geteilt. Laut einem Schreiben des Bildungsministeriums wird Schulsport im Allgemeinen vorerst nicht stattfinden, da Sportstätten generell noch geschlossen sind.

Wie und ob die Bewertung bzw. die Bildung von Zeugnisnoten erfolgt, gilt abzuwarten, da allerdings die Zeugnisse in Klassenstufe 10 und 11 Abschluss- bzw. prüfungsrelevante Zeugnisse sind, darf auf den Zeugnissen dieser Schüler kein „nicht bewertet“ stehen. Aus diesem Grund werden diese Klassen auch als erste in die Schule geholt. Das Bilden von Zeugnisnoten ist für Klasse 10 leichter, da diese Schüler noch die Noten aus dem ersten Halbjahr haben, für Klasse 11 ist es schwieriger, da das Kurshalbjahr im Februar neu begonnen hat.

Wie bereits erwähnt, werden die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 6 bis 9 bis zu den Pfingstferien einen Tag die Schule besucht haben, Klasse 5 zwei Tage. Mehr Möglichkeiten stehen nicht zur Verfügung, zum einen durch die einzuhaltenden Hygieneregeln, zum anderen durch den generellen Raummangel an unserer Schule und die im Zeitraum vom 4.5. bis 15.5. stattfindenden schriftlichen Abiturprüfungen. Für die Prüfungen werden immer viele Räume benötigt, aber in diesem Jahr natürlich besonders viele und auch viel mehr Lehrer als Aufsichtspersonen.

Für alle Klassenstufen galt, dass nur Schülerinnen und Schüler das Schulgebäude betreten durften, die u.a. keine Symptome aufweisen, keinen Kontakt zu einem Covid-19-Infizierten hatten und in den letzten 14 Tagen nicht in Risikogebieten waren. Es gibt noch weitere Vorgaben, und auch schriftliche Bestätigungen der Eltern sind nötig, doch darüber werden die betreffenden Schüler stets über den Vertretungsplan und die Klassen-emu-Clouds informiert.

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4.5.2020 (Montag) Der Hauptprüfungsdurchgang der Abiturprüfungen begann – in diesem Jahr gibt es noch einen Zweit- bzw. Nachprüfungstermin – und die Schüler der A-Woche der 11. Klassen hatten ihren ersten Schultag.

6.5.2020 (Mittwoch) Die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen der A-Woche hatten ihren ersten Schultag.

7.5.2020 (Donnerstag) Die Klassenstufe 9 ging für einen Tag zur Schule.

11.5.2020 (Montag) Die Schüler der B-Woche der 10. und 11. Klassen hatten ihren ersten Schultag, und die Schüler der 5. Klassen hatten ihren ersten der beiden Unterrichtstage.

12.5.2020 (Dienstag) Die Klassenstufe 8 ging für einen Tag zur Schule.

13.5.2020 (Mittwoch) Die Klassenstufe 7 ging für einen Tag zum Präsenzunterricht.

14.5.2020 (Donnerstag) Die Schüler der 6. Klassen gingen für einen Tag zur Schule.

15.5.2020 (Freitag) Die Schüler der 5. Klassen hatten den zweiten ihrer beiden Unterrichtsstage.

18.5 (Mo) bis 1.6.2020 (Mo) Pfingstferien in Sachsen-Anhalt. Im Vorfeld der diesjährigen Pfingstferien gab es sehr viele Diskussionen darüber, ob es denn nicht sinnvoller wäre, nach dem enormen (Präsenz-)Unterrichtsausfall die Ferien zu streichen und stattdessen in den beiden Wochen weiter zu lehren und zu lernen. Das Bildungsministerium setzte auf Freiwilligkeit: Alle Schulen in Sachsen-Anhalt wurden verpflichtet, in den Ferien freiwillige Lernangebote anzubieten. Die Eltern konnten ihre Kinder im Vorfeld für diese schulischen Lernangebote anmelden. Es handelte sich dabei nicht um Förderunterricht, sondern die Angebote sollten zum Abbau von Lerndefiziten und zum Aufarbeiten der Aufgaben aus der Homeschooling-Zeit dienen.

Auch am CWG nutzten einige Schülerinnen und Schüler diese Möglichkeit, wobei allerdings die Lernangebote auf einige Tage beschränkt wurden, da die meisten Lehrer mit der Korrektur der Abiturarbeiten zeitlich sehr eingespannt waren. Zu Beginn der Ferien herrschte sowohl bei den Lehrern als auch bei den Schülern des CWG zweifelsohne Ungewissheit darüber, wie der Schulalltag nach den Ferien aussehen würde. Alle wussten, es wird weiterhin einen Wechsel von Fern- und Präsenzunterricht geben (müssen), allerdings nicht nur für die Klassenstufen 10 und 11, sondern für alle Schülerinnen und Schüler.

Gegen Ende der Pfingstferien wurde in einem Schreiben über den Vertretungsplan bekanntgegeben, dass ab dem 2.6.2020 alle Schüler wieder regelmäßig zum Präsenzunterricht kommen müssten und dass alle Klassen in A- und B-Gruppen eingeteilt würden. Da allerdings die A-Schüler der 10. Klassen vor den Ferien erst an einem Mittwoch mit dem Unterricht in der Schule begonnen hatten und nun durch den Pfingstmontag wieder ein Montag wegfiel, begann nach den Pfingstferien zuerst die B-Woche. Dieser Wechsel sorgte häufig für Verwirrung, da nun einige Schüler zwei Präsenzwochen (getrennt durch die Ferien) hintereinander hatten und andere Schüler aus Klasse 10 und 11 insgesamt für vier Wochen zuhause waren. Nichtsdestotrotz stellten die neuen Regelungen einen weiteren großen Schritt in Richtung eines normalen Schulalltages dar.

Nachdem vor den Ferien Sportunterricht nicht möglich war, durfte nun auch wieder die Sporthalle genutzt und Sportunterricht durchgeführt werden. In Klassenstufe 11 wurde außerdem wieder die „normale“ Stundenanzahl im Stundenplan realisiert (siehe oben, 29.4.2020). Dadurch werden Leistungskurse wieder fünfstündig und Grundkurse wieder dreistündig unterrichtet.

Während der Ferien übermittelte man den Schülern der 11. Klassen über den Vertretungsplan die Zugangsdaten zu einer emu-Cloud mit dem Titel „Abitur 2021“. Wie für die Schüler der 9. Klassen hatte unsere Oberstufenkoordinatorin Frau S. Vater auch für die 11. Klassen eine digitale Einweisung in Form eines Videos hochgeladen. Es handelt sich hierbei um die Einweisung in den sogenannten Block 1 der Oberstufenverordnung und in die Wahl der Abiturprüfungsfächer.

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2.6.2020 (Dienstag) Nach den Ferien und dem Pfingstmontag begann nun am 2.6. der Unterricht für alle Schülerinnen und Schüler der B-Gruppen der Klassenstufen 5 bis 11. Für die A-Schüler wurden weiterhin Aufgaben bzw. Materialien für den Fernunterricht über die emu-Clouds bereitgestellt. Außerdem gab es ab dem 2. Juni erneut einige Änderungen in den Stundenplänen. An diesem Dienstag hätte eigentlich auch die zweite Gesamtkonferenz des Schuljahres stattgefunden, doch diese wurde auf den 8.7.2020 verlegt.

3.6.2020 (Mittwoch) Für den 3.6. war das diesjährige Sportfest des CWG geplant, doch der Präsenzunterricht und das Aufarbeiten der Lerninhalte hatten eindeutig Vorrang. Ebenfalls wichtig waren die ab dem 3. bis zum 16.6. vorgesehenen Zweit- bzw. Nachprüfungstermine der diesjährigen Abiturprüfungen.

4.6.2020 (Donnerstag) An diesem Donnerstag mussten noch einige Schülerinnen der 10. und 11. Klassen ihr Wissen unter Beweis stellen und Klausuren nachschreiben, die sie vor der Schulschließung verpasst hatten (siehe oben, 24.3.2020).

8.6.2020 (Montag) Für die Schülerinnen und Schüler der A-Gruppen aller Klassenstufen begann die (zum Teil erste) Woche des Präsenzunterrichtes. Die B-Schüler wurden weiterhin mit Aufgaben versorgt. Ein weiterer Schritt zur Normalität war, dass ab dem 8.6. die Ganztagsangebote (Förderunterricht und Arbeitsgemeinschaften) wieder stattfinden konnten.

In dieser Woche hätte außerdem eine Exkursion für einige Geographie- und Lateinschüler aus Klasse 10 und 11 nach Italien stattgefunden.

15.6.2020 (Montag) Beginn des Präsenzunterrichtes B-Woche.

17.6.2020 (Mittwoch) Beginn der mündlichen Abiturprüfungen des ersten Prüfungszeitraumes (Mai). Nach einiger Zeit war das CWG wieder einmal in den Medien: MDR Sachsen-Anhalt veröffentlichte am 17.6. einen Online-Artikel in Form einer „Minireportage“ – über die aktuelle Situation an den Schulen im Land im Allgemeinen sowie die Lage am Christian-Wolff-Gymnasium im Speziellen. Der MDR interviewte u.a. die Deutsch- und Sozialkundelehrerin Frau L. Sonar und einige Schülerinnen und Schüler unserer Schule. In dem Artikel wurden neben den Bedenken der jetzigen Elftklässler erneut einige Worte unsers Schulleiters Herrn A. Slowig wiedergegeben. Der zum Teil kritische Bericht warf nicht nur gutes Licht auf das CWG und war dabei teilweise sehr subjektiv. Außerdem wurden einige Aspekte so dargestellt, als seien sie explizit nur für das CWG zutreffend, doch gelten sie eigentlich für alle Schulen in Sachsen-Anhalt gleichermaßen. Alles in allem hatte der MDR versucht, die Situation in den Schulen anschaulich darzustellen. Beitrag: „Ein Jahr vor dem Abi: `Die Elfer trifft Corona am härtesten`“ (https://www.mdr.de/sachsen-anhalt/halle/halle/wolff-gymnasium-halle-elfte-klasse-trifft-es-am-schlimmsten-100.html (6.7.2020; 16:59 Uhr))

19.6.2020 (Donnerstag) Ausbildung der zukünftigen Schülerpaten (Klasse 9) für die neuen fünften Klassen im nächsten Schuljahr. Die Ausbildung der Schülerpaten gestaltete sich mit den Abstandsregeln etwas schwierig, da gewöhnlich viele Teamspiele mit den Teilnehmern ausprobiert werden, damit diese dann in den neuen fünften Klassen als Kennlernspiele genutzt werden können.

22.6.2020 (Montag) Beginn des Präsenzunterrichtes A-Woche. Vom 22.6. bis zum 3.7. hätte das individuelle Betriebspraktikum der Schüler der 9. Klassen stattgefunden, was coronabedingt ausfiel.

29.6.2020 (Montag) Beginn des Präsenzunterrichtes B-Woche.

4.7.2020 (Samstag) Der ursprünglich für den 7.3.2020 (siehe oben) geplante (freiwillige) Erste-Hilfe-Kurs für die 10. Klassen konnte unter Einhaltung der Hygieneregeln nachgeholt werden.

6.7.2020 (Montag) Beginn des Präsenzunterrichtes A-Woche. In der Woche vom 6. bis zum 10.7. hätte das diesjährige Kanulager stattgefunden, was ebenfalls abgesagt werden musste.

Schülerzeitung AG 2017

7.7.2020 (Dienstag) Beginn der mündlichen Abiturprüfungen des Zweit- bzw. Nachprüfungstermines (Juni). An diesem Dienstag fanden auch alle Klassenkonferenzen der Klassenstufen 5 bis 10 statt. Für die Schülerinnen und Schüler bedeutete dies, dass nun keine Tests und Noten mehr folgten.

8.7.2020 (Mittwoch) Zweite Gesamtkonferenz des Schuljahres.

11.7.2020 (Samstag) Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) berichtete zum wiederholten Mal über das CWG in einem Online-Artikel: „Wolff-Gymnasium in Halle: `Alle sehnen sich nach Ferien – und Normalität`“. (https://www.mdr.de/sachsen-anhalt/halle/halle/wolff-gymnasium-halle-alle-sehnen-sich-nach-normalitaet100.html (16.7.2020; 9:59 Uhr)) Es wurden erneut unser Schulleiter Herr A. Slowig und Deutsch- und Sozialkundelehrerin Frau L. Sonar interviewt.

13.7.2020 (Montag) Die Schülerinnen und Schüler der B-Woche hatten ihren letzten regulären Unterrichtstag in diesem Schuljahr.

14.7.2020 (Dienstag) Alle Schüler der A-Gruppen hatten ihren letzten regulären Unterrichtstag in diesem Schuljahr. Außerdem wurde am 14.7. der Schülerrat des CWG neben fünf weiteren halleschen Schülerräten im Stadthaus für seine besonders engagierte Arbeit und seine Projekte ausgezeichnet. Die Urkunde, die mit einem Preisgeld von 500€ verbunden ist, überreichte die Beigeordnete für Bildung und Soziales der Stadt Halle (Saale) Frau K. Brederlow.

15.7.2020 (Mittwoch) Letzter Schultag und Zeugnisausgabe! Die Schüler der B-Gruppen bekamen ihre Zeugnisse in der dritten Stunde, die der A-Gruppen in der 4. Stunde. Nachdem zuerst für die Abiturienten alles gestrichen war – letzter Unterrichtstag mit Programm, Mottowoche und Abiball – durfte nun doch eine feierliche Zeugnisausgabe in der Händelhalle stattfinden. Da aufgrund der Hygieneregeln nur eine begrenzte Personenzahl für diese Veranstaltung zugelassen war, wurde die Zeugnisausgabe für alle Großeltern, Geschwister und Freunde per Livestream übertragen.

16.7.2020 (Donnerstag) Beginn der Sommerferien.

20.7. (Mo) bis 31.7.2020 (Fr) Angebot „Sommerschule Biologie“ (ausführliche Informationen weiter unten im Artikel)

Hier noch einige Informationen, die sich nur schwer in die Chronik einbinden lassen:

  • Zu Beginn des Präsenzunterrichtes wurden die Tische in allen Unterrichtsräumen einheitlich umgeräumt und Punkte als Markierungen auf die Tische geklebt, damit die Abstandsregeln eingehalten werden können. Nach einigen Wochen wurde diese Vorgabe der Politik aufgehoben und in den Unterrichtsräumen wurde wieder die alte Tischanordnung hergestellt. Um dennoch ein wenig Abstand zu wahren, musste jeder Schüler einzeln an einem Tisch sitzen.
  • Mit Beginn der schrittweisen Schulöffnung waren im gesamten Schulhaus viele Hinweisschilder angebracht worden, die den Schülern immer wieder in Erinnerung rufen sollten, an die Abstands- und Hygieneregeln zu denken. Für einen kurzen Online-Artikel über die Kita- und Schulsituation in Sachsen-Anhalt nutzte sogar die Süddeutsche Zeitung als Beispielbild ein Foto von den Hinweisschildern im CWG. Artikel: https://www.sueddeutsche.de/bildung/bildung-schulen-und-kitas-oeffnen-wieder-fuer-alle-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200601-99-265986 (6.7.2020; 17:24 Uhr)
  • Im Zuge der Verbesserung der Hygienevorrichtungen an Schulen wurden am CWG alle Unterrichtsräume mit Flüssigseife und alle Toilettenvorräume mit Papierhandtüchern (neue Halterungen) ausgestattet.
  • Während der gesamten Zeit des Wechsels von Fern- und Präsenzunterricht mussten alle Schülerinnen und Schüler zuerst jeden Tag und später zu Beginn jeder Woche einen Gesundheitsfragebogen ausgefüllt und unterschrieben mitbringen. Auf diesen Fragebögen standen die inzwischen gewöhnlichen Fragen nach Symptomen, dem Aufenthalt in Risikogebieten usw. Als die Schüler der A-Woche das allererste Mal zum Unterricht in die Schule gingen (siehe oben, 6.5.2020), mussten sie sogar zuhause Fieber messen und die Messwerte ebenfalls auf dem dafür vorgesehenen Zettel eintragen. Diese Regelung wurde nach einigen Tagen von der Politik gekippt.
  • Aufgrund der Einteilung der Klassen in A- und B-Wochen mussten neben der Unterrichtsgestaltung auch sämtliche organisatorische Angelegenheiten doppelt geplant und durchgeführt werden, so z.B. die Rückgabe der Lehrbücher kurz vor Ende des Schuljahres. Auch die Elternabende für die zukünftigen Klassen wurden jeweils mit einer geringeren Personenanzahl durchgeführt.
  • Anfang 2020 wurden auf dem Südhof des CWG Unterrichtscontainer aufgestellt, um dem Raummangel entgegenzuwirken. Doch diese vier zusätzlichen Unterrichtsräume konnten während der gesamten Fern- und Präsenzunterrichtszeit nicht genutzt werden, da u.a. in den Containern kein fließendes Wasser anliegt. Die Container standen aufgrund dieser Hygienevorschriften leer.

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  • Im gesamten restlichen Schuljahr waren Tagesausflüge, Exkursionen, Besuche in der Botanik- oder Ökoschule sowie folglich auch mehrtägige Ausflüge untersagt.
  • Anfang Juni wurden alle Schülerinnen und Schüler über den Vertretungsplan und die emu-Clouds informiert, dass vom 20. bis zum 31.7.2020 die sogenannte „Sommerschule Biologie“ stattfinden solle. Dabei handelt es sich um viele verschiedene Angebote, die von Herrn S. Körnig (Lehrer am CWG) und einer Gruppe von Lehramtsstudierenden des Fachbereiches der Biologiedidaktik der Martin-Luther-Universität organisiert werden. Als Unterstützer dieser Aktion seien das Fraunhofer Institut (IMWS), der Verein science2public, die Ökologieschule Franzigmark sowie die BWG Halle-Merseburg e.G. genannt. Für die ein- und mehrtägigen Angebote konnten sich alle Schüler des CWG freiwillig anmelden. Die Aktionen tragen u.a. folgende Namen: „Aquaponic – was ist das denn?“, „Wie sauber ist unsere Saale wirklich?“, „Biodiversität – Die große Artenvielfalt jetzt entdecken!“ oder „Geocaching – Was, noch nie davon gehört???“. Da in vielen Fächern, wie z.B. in Biologie, viele Unterrichtsinhalte und vor allem praktische Arbeiten wie Exkursionen und Schülerexperimente in diesem Schuljahr wegfallen mussten, sollen sich die erlebnisorientierten als auch die lehrplanorientierten Anteile die Waage halten.

Neues Schuljahr – Neues Glück?

27.8.2020 (Donnerstag) Beginn des neuen Schuljahres. An den ersten beiden Schultagen galt die Maskenpflicht auf dem Schulhof und auf den Fluren bzw. in den Treppenhäusern. Mit Beginn der ersten vollen Schulwoche entfiel die Maskenpflicht auf dem Schulhof. Im Unterrichtsraum galt zu keinem Zeitpunkt eine Maskenpflicht.

Die Elternabende kurz nach Schuljahresbeginn in allen Klassen konnten unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln problemlos durchgeführt werden.

13.9. (So) bis 19.9.2020 (Sa) In diesem Zeitraum waren die 12. Klassen des CWG zur Abschlussfahrt in Istrien in Kroatien. Die gesamte Fahrt hatte für viele Diskussionen und Meinungsverschiedenheiten geführt. Da Istrien allerdings kein Risikogebiet zu diesem Zeitpunkt war und keine anderweitigen Reisewarnungen galten, musste die Reise aufgrund der Vertragsbestimmungen stattfinden. Jegliche Stornierungsmöglichkeiten waren ausgeschlossen, u.a. war die Reise auch lange vor der Corona-Pandemie gebucht worden. Rund 70 Schülerinnen und Schüler sowie 5 Lehrer traten die Busreise an. Hätte man die Reise aus Vorsicht abgesagt, wären Kosten von rund 20.000 Euro entstanden. Die Mitteldeutsche Zeitung sowie andere Internetzeitungen berichteten ausführlich über die Abschlussfahrt, und in den Sozialen Medien wurden hitzige Diskussionen geführt.

Nach Ankunft des Reisebusses in Halle am Samstag wurden alle Teilnehmer der Abschlussfahrt auf das Virus getestet. Bereits am Wochenende lagen alle Ergebnisse vor: alle negativ. Bereits am Montag konnten alle Schüler und Lehrer wieder in der Schule anwesend sein.

16.9. (Mi) bis 18.9.2020 (Fr) Die diesjährige Schülerratsfahrt konnte unter Einhaltung der Hygieneregeln in der „Villa Jühling“ in Halle-Dölau stattfinden.

23.9.2020 (Mittwoch) Der diesjährige Markt der Möglichkeiten, bei dem alljährlich die Ganztagsangebote und außerunterrichtlichen Projekte vorgestellt werden, konnte auf dem Nordhof stattfinden. Am 23.9. (Mi), 24.9. (Do) und 25.9.2020 (Fr) hatte die Theater-AG des CWG die Möglichkeit vor Schülern, Lehrern, Eltern und Freunden der Theatergruppe insgesamt viermal ihr aktuelles Stück aufzuführen. Die traditionelle Aufführung, die sonst alljährlich vor den Sommerferien stattfindet, konnte so erfolgreich nachgeholt werden.

7.10.2020 (Mittwoch) Im 11. Jahrgang und in der Klasse 9a wurde je eine Person positiv auf das Coronavirus getestet. Erstmalig war das CWG unmittelbar und nicht nur durch Maßnahmen von dem Virus betroffen. Die geplante Schülerratssitzung und alle für den Tag vorgesehenen Klassenkonferenzen wurden abgesagt. Die Klasse 9a und der gesamte 11. Schuljahrgang wurden bis zum 19.10.2020 vom Gesundheitsamt der Stadt Halle (Saale) in Quarantäne geschickt. Außerdem mussten alle Lehrerinnen und Lehrer, die mit den positiv getesteten Schülern Kontakt hatten, ebenfalls in Quarantäne. Insgesamt waren somit ungefähr 120 Schülerinnen und Schüler und 21 Lehrer des CWG in Quarantäne.

Der Distanzunterricht wurde wie im letzten Schuljahr über die emu-Clouds organisiert.

Außerdem wurde an diesem Mittwoch wieder die Maskenpflicht auf dem gesamten Schulgelände, also auch auf dem Schulhof, angeordnet.

19.10. (Mo) bis 23.10.2020 (Fr) Herbstferien in Sachsen-Anhalt. Am 19.10. endete außerdem die Quarantäne für alle betroffenen Lehrer und für die Schüler der 11. Jahrgangstufe sowie der Klasse 9a.

26.10.2020 (Montag) Ab diesem Montag konnten aufgrund der Corona-Entwicklung in Halle am CWG keine Arbeitsgemeinschaften bzw. Ganztagsangebote mehr (bis voraussichtlich 6.11.2020) stattfinden, da es ansonsten zur sogenannten Kohortenvermischung gekommen wäre. An jedem Punkt, an dem sich verschiedene Kohorten begegnen, gilt generell die Maskenplicht.

28.10.2020 (Mittwoch) Die für diesen Mittwoch geplanten Klassenkonferenzen wurden abgesagt. Die Klassenkonferenzen der Klassenstufe 5 sollen am 11.11.2020 nachgeholt werden.

30.10.2020 (Freitag) Der für diesen Freitag vorgesehene Halloween-Nachmittag für die fünften Klassen in der Dölauer Heide konnte aufgrund der aktuellen Situation leider nicht stattfinden.

31.10.2020 (Samstag) Über den Vertretungsplan wurden die Schüler und Lehrer darüber informiert, dass erneut eine Klasse (eine Kohorte) des CWG von einem positiven Coronafall betroffen ist. Die Klasse 8b und vier Lehrinnen mussten bis einschließlich 10.11.2020 (Dienstag) in Quarantäne.

2.11.2020 (Montag) In einem der nun häufiger erscheinenden Informationsbriefe der Schulleitung wurde mitgeteilt, dass auch im 12. Jahrgang ein Schüler positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Glücklicherweise war dieser Schüler bereits in Quarantäne und nach den Herbstferien noch nicht wieder in der Schule gewesen. Es waren deshalb keine weiteren Maßnahmen nötig.

4.11.2020 (Mittwoch) Die für diesen Mittwoch geplante erste Gesamtkonferenz des Schuljahres konnte coronabedingt nicht stattfinden. Sie wurde auf unbestimmte Zeit verschoben.

5.11.2020 (Donnerstag) Am 5.11. veröffentlichte der Mitteldeutsche Rundfunk die erste Folge einer neuen Podcast-Reihe mit dem Titel „Corona ist Neu(-stadt) – eine hallesche Schulklasse zwischen Ausbruch und Abiturprüfung. Wie eine Schulklasse die Coronazeit im Abschlussjahr erlebt.“ Die Produktion dieses Podcasts erfolgt durch den MDR Sachsen-Anhalt gemeinsam mit dem CWG. Im Mittelpunkt dieses Podcasts stehen eine Schülerin und drei Schüler aus dem 12. Jahrgang unserer Schule sowie die Deutsch- und Sozialkundelehrerin Frau L. Sonar. Sie berichten über ihre Erlebnisse in der gymnasialen Oberstufe während der Pandemie sowie über ihre Befürchtungen und Hoffnungen. Es sollen weitere Ausgaben in dieser Podcast-Reihe folgen.

7.11.2020 (Samstag) Die erste GriPs-Veranstaltung (Gymnasium realisieren in der Primarstufe“) des Schuljahres musste aufgrund der Corona-Entwicklung in Halle (Saale) leider abgesagt werden. Die jährliche Schulmesse, die vom Stadtelternrat organisiert wird und der Vorstellung aller weiterführenden Schulen in Halle dient, fand in diesem Jahr ebenfalls nicht statt.

8.11.2020 (Sonntag) An diesem Sonntag wurden die Schüler und Lehrer des CWG darüber informiert, dass die Klasse 9a (erneut) von einem Coronafall betroffen ist und gemeinsam mit etwa 10 Lehrerinnen und Lehrern in Quarantäne muss.

10.11.2020 (Dienstag) Ende der Quarantäne für die Klasse 8b und die vier betreffenden Lehrerinnen.

11.11.2020 (Mittwoch) Die Klassenkonferenzen der fünften Klassen konnte unter der Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln erfolgreich nachgeholt werden, nachdem sie am 28.10. ausgefallen waren.

Am 11.11. entschied die Schulleitung außerdem Folgendes: Da die Situation weiterhin ungewiss sein wird, wurden die zweite (5.12.2020) und die dritte GriPs-Veranstaltung (9.1.2021), das traditionelle Volleyballturnier (19.12.2020), die Projektwoche (25.1.-29.1.2021) sowie der Tag der offenen Tür (30.1.2021) abgesagt. Damit fallen „Höhepunkte unseres Schullebens“ (Herr Slowig) aus, doch leider blieb für Veranstaltungen dieser Größenordnung gar keine andere Wahl als die Absage.

Da die Projektwoche ausfällt, wurde der Abgabetermin für die Facharbeiten der Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen auf den 7.4.2021 verlegt.

Seit der Woche um den 11.11. konnten unter verschiedenen Auflagen und Einschränkungen auch vereinzelt die Ganztagsangebote bzw. Arbeitsgemeinschaften wieder stattfinden. Beispielsweise darf eine maximale Teilnehmerzahl nicht überschritten werden und es darf in den meisten Fällen nicht zu einer Kohortenvermischung kommen. Da zusätzlich die externen Kooperationspartner für die Ganztagsangebote größtenteils ihre AGs nicht anbieten (konnten), da sie z.B. coronabedingt beruflich anders gebunden waren, fanden in den Monaten Oktober bis Dezember kaum AGs statt.

18.11.2020 (Mittwoch) Ende der (erneuten) Quarantäne für die Klasse 9a und die betreffenden Lehrerinnen und Lehrer. Ab Donnerstag konnten diese Schüler und Lehrer wieder zur Schule gehen.

20.11.2020 (Freitag) Ein Schüler der Klasse 5f wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Um die erforderlichen Maßnahmen abzusprechen, musste die Klasse bereits am Freitag zuhause bleiben. Im Laufe des Freitags wurde der Fall bestätigt und eine Quarantäne für die Schülerinnen und Schüler der Klasse sowie für einige Lehrkräfte ausgesprochen. Der Donnerstag zuvor war der erste Tag seit längerer Zeit, an dem keine Klasse bzw. Kohorte in Quarantäne war.

Durch Veränderungen in den Verordnungen und Regelungen war für die Quarantäneanordnung nun allerdings nicht mehr die Stadt bzw. das Gesundheitsamt, sondern die Schulleitung verantwortlich. Dadurch mussten viele offene Fragen geklärt werden, beispielsweise ob eine Testung erfolgt.

28.11. (Sa), 29.11. (So) und 30.11.2020 (Mo) Am Wochenende um den ersten Advent gab es viel Verwirrung und viele Diskussionen: Oberbürgermeister Bernd Wiegand sagte in der täglich stattfindenden Pressekonferenz der Stadt Halle (Saale), es gebe in der 11. Jahrgangsstufe des CWG einen positiven Fall. Da die Quarantäneanordnung durch die neuen Regelungen nun aber durch die Schulleitung ausgesprochen wird, war der Fall für das Gesundheitsamt der Stadt von eher geringerer Bedeutung. Während der Pressekonferenz am Sonntag wurde auf Nachfrage eines Journalisten erneut geantwortet, dass das Gesundheitsamt mit der Schulleitung in Verbindung stehe und alle erforderlichen Maßnahmen erfolgt seien. Allerdings kannten Schule und Schüler lediglich die Informationen aus den beiden Pressekonferenzen. Sonntagabend gab die Schulleitung über den Vertretungsplan bekannt, dass auch nach Recherche kein Coronafall bekannt sei und der Unterricht planmäßig stattfinden werde.

Montagmorgen wurde bekannt, dass es sich bei dem in der Pressekonferenz erwähnten Fall um einen positiv getesteten Schüler des CWG handelte, aber der Fall schon einige Zeit zurücklag und daher keine Quarantänemaßnahmen notwendig waren. Dass die Aussagen der Pressekonferenz nicht immer hundertprozentig stimmten, belegt auch die Quarantäne der Klasse 5f. Diese Kohorte wurde in der Pressekonferenz nie erwähnt.

Am 30.11. (Mo) wurden die Schüler und Lehrer des CWG durch einen Schulleiterbrief außerdem mit den auf Bundes- und Landesebene neu beschlossenen Maßnahmen vertraut gemacht. Ab dem 1.12.2020 galten damit am CWG folgende Regelungen: Ab einschließlich der Klassenstufe 7 muss nun auch im Unterricht eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Auf dem Schulhof darf die Maske dagegen abgesetzt werden, wenn der Mindestabstand von 1,50 Metern eingehalten wird. Außerdem ist das Essen im Schulgebäude (außerhalb des Essenraumes) nicht gestattet, ausgenommen sind die Klassenstufen 5 und 6. Trinken ist jederzeit erlaubt.

Zusätzlich werden die Weihnachtsferien im Land Sachsen-Anhalt bis zum 10.1.2021 verlängert. Schulbeginn ist am Montag, dem 11.1., anstatt am Donnerstag, dem 7.1.2021.

Am Abend des 30.11. wurde außerdem über den Vertretungsplan mitgeteilt, dass es einen positiven Coronafall in der Klasse 7c gegeben habe. Die Klasse musste bis zum 4.12. (Freitag) in Quarantäne. Die Lehrerinnen und Lehrer, die in der Klasse unterrichtet haben, mussten nach den neusten Bestimmungen allerdings nicht mehr in Quarantäne, da Lehrer nun nicht mehr zur Kohorte gehören.

1.12.2020 (Dienstag) An diesem Dienstag endete die Quarantäne für die Klasse 5f und die betroffenen Lehrerinnen und Lehrer. Ab Mittwoch (2.12.) durften sie wieder zur Schule gehen. Es wurden nur die Personen getestet, die Symptome zeigten.

Damit die Schulgemeinschaft des CWG in der Adventszeit und trotz der Abstandsregeln ein wenig zusammenrückt, gab es in diesem Jahr erstmalig einen digitalen Adventskalender auf der Schulwebsite. Jeden Tag wurde hier ein neuer Beitrag von Schülerinnen und Schülern veröffentlicht. Link: http://www.cwg-halle.de/aktuelles/besondere-ereignisse/digitaler-adventskalender-2020/index.php

4.12.2020 (Freitag) Ende der Quarantäne der Klasse 7c. Außerdem erfolgte an diesem Freitag für alle Schüler der Klasse 7c ein Corona-Schnelltest in der Aula des CWG. Nur ein negatives Testergebnis ermöglichte eine Teilnahme am Unterricht am Montag, dem 7.12.

Außerdem wurde an diesem Freitag bekannt, dass man in der Klasse 8b (erneut) einen Schüler positiv auf das Virus getestet hatte. Die Klasse wurde im Laufe des Tages in Quarantäne geschickt. Am Montag, dem 7.12., wurde – ähnlich zum Vorgehen im Fall der Klasse 7c – ebenfalls ein Schnelltest bei allen Schülerinnen und Schülern der Klasse 8b in der Aula des CWG durchgeführt. Negativ getestete Schüler konnten ab Dienstag wieder am Unterricht teilnehmen.

5.12.2020 (Samstag) An diesem Samstag hätte die zweite GriPs-Veranstaltung des Schuljahres stattgefunden.

14.12.2020 (Montag) Nach dem am Sonntag, dem 13.12., bei den Beratungen zwischen den Ministerpräsidenten und der Bundeskanzlerin weitreichende Maßnahmen und Einschränkungen in der Corona-Pandemie beschlossen wurden, und auch das Landeskabinett von Sachsen-Anhalt seine Beschlüsse gefasst hatte, wurden die Schüler und Lehrer des CWG von der Schulleitung über die weitere Vorgehensweise informiert. Ab dem 16.12.2020 (Mi) werde die Präsenzpflicht für die Schuljahrgänge 1 bis 6 aufgehoben und ab dem 7. Schuljahrgang werde generell in den Distanzunterricht gewechselt.

Bereits vor diesen Beschlüssen gab es regelmäßig kleinere Änderungen in den Corona-Regeln: Beispielsweise wurde vom Land zeitweise das Essen in geschlossenen Räumen komplett untersagt (absolute Maskenpflicht), und einige Tage später wurde das Verbot wieder gekippt.

15.12.2020 (Dienstag) Bei „MDR Sachsen-Anhalt heute“ kam (erneut) ein längerer Bericht über das CWG, den Schulalltag in Corona-Zeiten, die Sorgen und Ängste des Abiturjahrganges und über den Podcast (siehe 5.11.2020), der von und mit Schülern des CWG produziert wird. Daran anschließend führte der MDR ein Interview mit unserem Schulleiter, Herrn A. Slowig, über den bevorstehenden Distanzunterricht und die aktuelle Situation an den Schulen. Das Interview wurde per Videoschalte ins Studio übertragen und nicht wie bei den bisherigen Interviews in der Schule aufgezeichnet.

16.12. (Mi), 17.12. (Do) und 18.12.2020 (Fr) Aufgrund der am Montag (14.12.) bekanntgewordenen Beschlüsse und Maßnahmen fand an diesen drei Tagen für alle Klassenstufen des CWG Distanzunterricht statt bzw. es wurden erneut Aufgaben, Lernvideos usw. über die emu-Cloud bereitgestellt. Für die Klassen 5 und 6 musste zuvor abgefragt werden, wie viele Schülerinnen und Schüler am Präsenzunterricht teilnehmen würden (keine Präsenzpflicht), da beispielsweise für den Online-Unterricht die technischen Möglichkeiten fehlen. Allerdings handelte es sich um so wenig Schülerinnen und Schüler aus der Klassenstufe 5, dass für diese Schüler an diesen drei Tagen im Informatikraum lediglich eine Notbetreuung (mit technischer Unterstützung) umgesetzt wurde und kein Präsenzunterricht stattfand.

Des Weiteren wurden die Klausuren und in Klasse 12 zudem die Kurzkontrollen, die für diese drei Tage geplant waren, wie beabsichtigt geschrieben. Auch zahlreiche Nachschreibetermine für Klausuren fanden statt.

19.12.2020 (Samstag) An diesem Samstag hätte das traditionelle Volleyballturnier in der Sporthalle des CWG stattgefunden.

21.12.2020 (Mo) bis 8.1.2021 (Fr) Weihnachtsferien in Sachsen-Anhalt. Die Ferien wurden um zwei Tage verlängert (7./8.1.2021).

5.1.2021 (Dienstag) Nach einem weiteren Corona-Krisengipfel mit der Bundeskanzlerin und den Ministerpräsidenten wurde auch vom Landeskabinett Sachsen-Anhalt beschlossen, dass aufgrund der angespannten Infektionslage die Schulen geschlossen werden bzw. nach den Ferien kein Präsenzunterricht stattfindet. Die Beschlüsse, auf unsere Schule heruntergebrochen, bedeuten, dass nur die 12. Klassen regulär zur Schule gehen (wenn nötig Teilung der Kurse) und alle anderen Klassenstufen wieder in den Distanzunterricht wechseln.

7.1.2021 (Donnerstag) Unser Schulleiter Herr Slowig informierte die Lehrer, Eltern und Schüler über den Vertretungsplan über die aktuelle Situation. Neben der Information zur Schulschließung mit Ausnahme des Abschlussjahrganges, enthielt der Brief noch folgende Hinweise: Für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 und 6 wird unter bestimmten Voraussetzungen (Systemrelevanz der Berufe der Eltern z.B.) eine Notbetreuung angeboten. Die Klassenkonferenzen entfallen, und für die Gesamtkonferenz wird eine elektronische Umsetzung geplant. Unsere Oberstufenkoordinatorin Frau Vater gab in einem zusätzlichen Schreiben wichtige Hinweise für die 10. und 11. Klassen: Beispielsweise erfolgt die Einweisung der 10. Klassen in die Verordnung über die gymnasiale Oberstufe folglich nicht als Präsenzveranstaltung, sondern wird wieder als Video den Schülern und Eltern zur Verfügung gestellt. Bereits im Dezember hatte Frau Vater auch für die 12. Klassen ein Video mit Informationen zum Abitur bereitgestellt.

9.1.2021 (Samstag) An diesem Samstag hätte die dritte GriPs-Veranstaltung des Schuljahres stattgefunden. Erstmalig seit vielen Jahren wäre eine GriPs-Veranstaltung im neuen Kalenderjahr gewesen.

11.1.2021 (Montag) Erster Schultag im neuen Kalenderjahr. Für die 12. Klassen begann der Präsenzunterricht und für alle anderen Klassenstufen wurde wieder der Distanzunterricht aufgenommen. Dafür nutzt das CWG weiterhin die emu-Cloud des Landes. Vereinzelt kamen auch Schülerinnen und Schüler aus den Klassenstufen 5 bis 11 zur Schule, um Klausuren nachzuschreiben oder um in Klassenstufe 11 freiwillig weitere Leistungserhebungen zu absolvieren, um die Versetzung in das zweite Kurshalbjahr abzusichern.

22.1.2021 (Freitag) In der 12. Jahrgangsstufe wurde ein Schüler positiv auf das Virus getestet. Die Schülerinnen und Schüler wurden nach Hause und vorläufig in Quarantäne geschickt. Am 26.1. (Di) erfolgte die Testung aller Schüler des Jahrganges in der Schule. Bei negativem Ergebnis konnten die Schülerinnen und Schüler am Mittwoch wieder am Präsenzunterricht teilnehmen.

Am 22.1. informierte Herr Slowig außerdem alle Eltern und Schüler über Folgendes: Die Schulschließungen werden bis zum 14.2.2021 (So) verlängert. Die Winterferien (8.2. bis 12.2.) werden nicht verlegt, gekürzt oder ähnliches. Der Skikompaktkurs für das Schuljahr 2020/2021 wird endgültig storniert und gestrichen. In der Schule sind außerdem weiterhin Stoff- bzw. Alltagsmasken erlaubt. Es wird allerdings das Tragen von OP- oder FFP2-Masken empfohlen. Und neben den ganzen Coronamaßnahmen folgte noch eine andere Information: Seit dem 18.1. (Mo) hat das CWG als Vertretung für unsere Schulsozialarbeiterin Frau Rotzsch einen neuen Schulsozialarbeiter, Herrn Hönig.

Darüber hinaus war am 22.1. auch Notenschluss für die Klassenstufen 5 bis 11. Passend dazu gab es Hinweise, wie die Übergabe der Halbjahreszeugnisse erfolgen werde (siehe 5.2.2021).

25.1. (Mo) bis 29.1.2021 (Fr) In dieser Woche hätte die jährliche Projektwoche am CWG stattgefunden.

29.1.2021 (Freitag) „Am letzten Freitag gab es ein außergewöhnliches Ereignis. Wir haben, zumindest erst mal provisorisch, denn das muss pandemiegeschuldet noch feierlich nachgeholt werden, unsere langjährige stellvertretende Schulleiterin Gudrun Dietz verabschiedet. Das war ein besonderer Tag, für mich auch ein schwerer Tag, das muss ich zugeben. Sie hat die Schule 30 Jahre geprägt wie niemand sonst: Mit ihrer Idee einer guten Schule, mit ihrer Geradlinigkeit in ihrer gesamten Arbeitsweise. Das ist schon wie das Ende einer Ära.

Ich konnte mir das lange gar nicht vorstellen, dass sie eines Tages in den Ruhestand geht. Ich glaube, dass wir uns in den Grundfragen immer einig gewesen sind, was die Schule betrifft. Auch die Art und Weise, wie man Schule machen will – und da meine ich zum Beispiel die Verantwortungsübernahme sowohl von Kollegen als auch von Schülern – ist etwas, was uns immer verbunden hat.“

Diese Worte stammen aus dem „Wolffs Ruf“-Interview mit unserem Schulleiter Herrn Slowig. Er hat es einprägsam und sehr treffend formuliert: Nach 30 Jahren ist unsere stellvertretende Schulleiterin Frau Dietz in den zweifelsohne wohlverdienten Ruhestand gegangen. Das CWG ohne Frau Dietz kann sich eigentlich niemand vorstellen. Auch „Wolffs Ruf“ wünscht alles Gute, beste Gesundheit und hoffentlich bald eine coronafrei Zeit für viele tolle Erlebnisse!

30.1.2021 (Samstag) An diesem Samstag hätte der diesjährige Tag der offenen Tür am CWG stattgefunden. Da den Eltern und Grundschülerinnen und Grundschülern nun weder zu den GriPs-Veranstaltungen noch zum Tag der offenen Tür die Schule gezeigt und vorgestellt werden konnte, wurde von einem kleinen Team aus Schülern und Lehrern des CWG ein Film gedreht. Dieser Film zeigt das Schulhaus, die Vielfalt der Schulgemeinschaft sowie die vielen kleinen Besonderheiten des Gymnasiums.

Link zum Film: https://www.youtube.com/watch?v=CCblckkSVFM&feature=youtu.be

1.2.2021 (Montag) Erster Arbeitstag für unseren neuen stellvertretenden Schulleiter! Nachdem Frau Dietz dieses Amt seit der Gründung unseres Gymnasiums innehatte, übernimmt nun Herr M. Heuser die Stellvertreterfunktion. Herr Heuser ist bereits einige Jahre Lehrer für Physik und Mathematik am CWG. „Wolffs Ruf“ gratuliert an dieser Stelle herzlich zur neuen Tätigkeit! Herr Heuser, wir wünschen Ihnen viel Freude und viel Erfolg mit den neuen Aufgaben und neuen Herausforderungen!

2.2.2021 (Dienstag) Anfang der fünften Kalenderwoche wurde bekanntgegeben, dass alle Maßnahmen, die die Schulschließungen und den Distanzunterricht betreffen, bis zum 28.2. (Sonntag) verlängert werden. Ab 1.3.2021 (Montag) gibt es verschiedene Öffnungsperspektiven, u. a. abhängig von den örtlichen Inzidenzzahlen.

3.2.2021 (Mittwoch) An diesem Mittwoch fand sowohl die erste Gesamtkonferenz im Kalenderjahr 2021 als auch die erste Gesamtkonferenz im Schuljahr 2020/2021 statt. Darüber hinaus war es die erste offizielle Konferenz am CWG, die online durchgeführt wurde.

Außerdem informierte Herr Slowig die Schüler, Lehrer und Eltern über Folgendes: Mit Ausnahme des Präsenzunterrichtes in der 12. Jahrgangsstufe wird der Distanzunterricht bis zum 28.2. fortgesetzt. Des Weiteren habe die Kultusministerkonferenz beschlossen, dass alle Schülerinnen und Schüler die Möglichkeiten bekommen würden, den aktuell besuchten Schuljahrgang freiwillig zu wiederholen, ohne dass dies auf die Verweildauer angerechnet werde. Die Verweildauer ist beispielsweise in der Oberstufe von Bedeutung, um zum Abitur zugelassen zu werden.

Die diesjährigen landesweiten Vergleichsarbeiten in Klasse 8 seien in diesem Schuljahr nicht verpflichtend, daher werde das CWG auf die Teilnahme in diesem Jahr verzichten.

5.2.2021 (Freitag) Ende des ersten Schulhalbjahres für die Klassenstufen 5 bis 11 und normalerweise auch Zeugnisausgabe, doch die Schulschließung machte dies folglich nicht möglich. Für Sachsen-Anhalt und damit auch das CWG galt folgende Regel: Schülerinnen und Schüler, die zum Präsenzunterricht oder zur Notbetreuung in der Schule sind, erhalten ihre Zeugnisse. Alle anderen Schülerinnen und Schüler erhalten ihre Zeugnisse am ersten Tag, an dem sie wieder in der Schule sind. In dringenden Ausnahmefällen, z.B. für Bewerbungen, konnte die Schule kontaktiert und das Zeugnis unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln abgeholt werden.

Diese Regelung wurde auch am CWG umgesetzt. Allerdings erarbeiteten die meisten Schulen in Sachsen-Anhalt ein Konzept, ihren Schülern trotz den Schulschließungen zeitnah die Zeugnisse zu überreichen. Da nicht abzusehen war, wann der erste Präsenzunterrichtstag sein wird, informierte die Schulleitung die Schüler und Eltern darüber, dass am 15.2. (Montag) für alle Schülerinnen und Schüler des CWG die Zeugnisse ausgegeben werden.

Am 5.2. wurden den Schülerinnen und Schülern der 11. Klassen außerdem die neuen Sportkurse für das 2. Kurshalbjahr bekanntgegeben. In Klassenstufe 12 durfte kein regulärer Sportunterricht stattfinden, nur Sporttheorie. Für die 12. Klassen begannen nach den Winterferien außerdem die Klausuren unter Abiturbedingungen, kurz das Vorabi.

8.2. (Mo) bis 12.2.2021 (Fr) Winterferien in Sachsen-Anhalt.

15.2.2021 (Montag) Erster Schultag des zweiten Schulhalbjahres und zugleich Tag der Zeugnisausgabe. Sowohl aufgrund der Pandemiebedingung als auch aufgrund der aktuellen Witterungsbedingen (in Halle hatte es sehr viel geschneit) fand die Zeugnisausgabe in kleinen Gruppen und zeitversetzt statt. Die Teilnahme war freiwillig.

17.2.2021 (Mittwoch) Nach sehr langer Zeit des Wartens erhielt das CWG 100 Laptops aus dem Sofortprogramm des Bundes. Diese Leihgeräte wurden sofort an Schülerinnen und Schüler ausgegeben. Eine vertrauliche Abfrage über die technische Ausstattung zu Hause erfolgte bereits im Herbst des letzten Jahres.

Die Schülerinnen und Schüler erhielten eine Einweisung in die Geräte und dürfen diese vorerst bis zum 30.6.2021 behalten. Parallel dazu informierte das „Team Digital“ des CWG, dass alle Schüler ab sofort kostenlos auf die Onlinevarianten der gängigen Microsoft Office-Programme zugreifen könnten. Zuverlässige Schreibprogramme usw. sind im Distanzunterricht enorm wichtig. Die Anmeldeoptionen sind im Vertretungsplan erläutert.

23.2.2021 (Dienstag) Am 23.2. gab die Schulleitung bekannt, dass ab dem 1.3. (Montag) der eingeschränkte Regelbetrieb beginnt. Damit kommt es wieder zu einem Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht. Die Schulleitung des CWG entschied sich nach Absprache mit allen Beteiligten für einen wöchentlichen Wechsel der A- und B-Gruppen und nicht für z.B. einen täglichen.

Für alle Klassenstufen (jetzt auch Klasse 12) ist auch erlaubt, Sportunterricht durchzuführen – folglich unter besonderen Abstand- und Hygieneregeln.

Zur großen Erleichterung für alle Schülerinnen und Schüler der 11. Klassenstufe wurden alle Klausuren auf die Zeit nach den Osterferien verschoben und außerdem auf 90 Minuten (plus ggf. die Einlesezeit) gekürzt. Bereits ab 12.3. wären die ersten Klausuren für den 11. Jahrgang gewesen, teilweise mit einer Dauer von über 200 Minuten. Durch den Wechselunterricht hätten die Klausurinhalte bis dahin kaum im Präsenzunterricht besprochen werden können.

Außerdem gab die Schulleitung bekannt, dass leider auch in diesem Jahr für die 9. Klassen kein Schüler-Betriebspraktikum stattfinden kann.

28.2.2021 (Sonntag) Jahrestag! Unsere Krisen-Chronik läuft nun bereits seit einem Jahr und noch immer ist kein Ende der Corona-Pandemie in Sicht… Vor einem Jahr begann alles mit dem Skilager in Südtirol. Doch auch zu diesem Zeitpunkt war an Schulschließungen noch nicht zu denken.

1.3.2021 (Montag) Beginn des eingeschränkten Regelbetriebes am CWG bzw. an weiterführenden Schulen in Sachsen-Anhalt. Erster Unterrichtstag für die Schüler der A-Woche. Für diese Schülerinnen und Schüler war es der erste Präsenzunterrichtstag im Jahr 2021. Für die Klassen 5 und 6 wurde außerdem ab dem 1.3. sofort wieder Förderunterricht in der Schule angeboten.

8.3.2021 (Montag) Erster Präsenzunterrichtstag im Jahr 2021 für die Schülerinnen und Schüler der B-Woche. Die Klassenstufe 12 ist nicht in A- und B-Wochen eingeteilt.

9.3.2021 (Dienstag) Das Christian-Wolff-Gymnasium wurde zum wiederholten Mal in der Mitteldeutschen Zeitung erwähnt – glücklicherweise aber nicht im Zusammenhang mit der Pandemie, sondern in einem Artikel über die Sieger der diesjährigen, landesweiten Mathematikolympiade. Tristan Slowig vom CWG erreichte einen zweiten Platz.

12.3.2021 (Freitag) Jahrestag der (ersten) coronabedingten Schulschließungen in Halle (Saale).

13.3.2021 (Samstag) Jahrestag der (ersten) coronabedingten Schulschließungen im restlichen Sachsen-Anhalt.

15.3.2021 (Montag) Beginn zweite Präsenzwoche der A-Woche.

17.3.2021 (Mittwoch) Die Schulleitung des CWG gab auf Grundlage der aktuellen Beschlüsse der Landesregierung Folgendes bekannt: Die Präsenzpflicht sei ab sofort für alle Klassenstufen ausgesetzt. Schülerinnen und Schüler bzw. deren Eltern, die sich dazu entschließen, von ihrem Recht, nicht am Präsenzunterricht teilzunehmen, Gebrauch machen wollen, müssen dies jeweils bis zum Freitag der Vorwoche schriftlich anmelden. Ein Anspruch auf Notbetreuung oder Distanzunterricht bestehe nicht.

Sowohl die Schulleitung als auch der Direktor des Landesschulamtes bitten darum, von den Überlegungen, auch in den (wenigen) Präsenzunterrichtswochen zu Hause zu bleiben, Abstand zu nehmen.

Insgesamt ist die Lage unübersichtlich: Welche Schüler sind in der A-Woche? Welche in der B-Woche? Wer ist krank oder aufgrund privater Kontakte in Quarantäne? Wer bleibt aufgrund der Aussetzung der Präsenzpflicht zu Hause? Wie werden Schülerinnen und Schüler, die aufgrund der Präsenzpflichtentscheidung dauerhaft zu Hause sind, bewertet?

Anders als im letzten Schuljahr spricht die Politik nicht mehr von einem „Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht“, sondern der sogenannte „eingeschränkte Regelbetrieb“ umfasst den Präsenzunterricht und „selbstständiges Lernen zu Hause“. Distanzunterricht würde nach jetziger Auffassung bedeuten, dass die Lehrerinnen und Lehrer doppelt unterrichten müssen – sowohl im Präsenz- als auch im Distanzformat. So sieht es in der Realität auch aus, aber die Politik formuliert es eben lieber als „selbstständiges Lernen zu Hause“.

22.3.2021 (Montag) Beginn zweite Präsenzwoche der B-Woche.

25.3.2021 (Donnerstag) Erstmalig bestand für die Schülerinnen und Schüler des CWG die Möglichkeit, sich unabhängig von einem Coronaverdachtsfall und damit rein planmäßig auf das Virus testen zu lassen. Besser: sich selbst zu testen. Die Schüler konnten sich freiwillig in der ersten Stunde mit einem SARS-CoV-2-Antigen-Selbsttest vergewissern, ob sie „negativ“ sind.

In Zukunft sind zwei Tests pro Woche geplant. Ob die Teilnahme zu einem späteren Zeitpunkt verpflichtend sein wird, bleibt abzuwarten. Für die jetzigen Tests müssen die Sorgeberechtigten eine Einverständniserklärung ausfüllen.

In der 12. Kalenderwoche erhielten außerdem alle Lehrerinnen und Lehrer des CWG ein Impfangebot.

29.3. (Mo) bis 5.4.2021 (Mo) Osterferien in Sachsen-Anhalt.

1.4.2021 (Donnerstag) Am Gründonnerstag gab das Bildungsministerium bekannt, dass alle Schulen in Halle (Saale) aufgrund der hohen Inzidenzzahlen sowie auf Grundlage der aktuellen Eindämmungsverordnung und in Absprache mit der Stadtverwaltung in der Woche nach Ostern geschlossen sind.

2.4.2021 (Freitag) Am Karfreitag übermittelte die Schulleitung über die Website die Schulschließung und informierte die 11. Klassen, dass die Klausuren, die für den 6.4. (Osterdienstag) geplant waren, verlegt werden.

6.4.2021 (Dienstag) Nach Ostern begann erneut eine Distanzwoche ohne Wechselunterricht. Der 12. Jahrgang war von der Schulschließung nicht betroffen und ging weiter zum Präsenzunterricht.

Die Schulleitung informierte außerdem die Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen über das Stattfinden von Klausuren: Der Klausurplan wird nur im sogenannten eingeschränkten Regelbetrieb (Wechselunterricht) in die Tat umgesetzt. Bei einer kompletten Schulschließung werden keine Klausuren geschrieben und die wegfallenden Termine werden zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

In allen anderen Klassenstufen werden im zweiten Schulhalbjahr keine Klausuren geschrieben. Das wurde allerdings bereits vor Ostern bekanntgegeben.

Für die 12. Klassenstufe wurde außerdem festgelegt, dass ab dem 12.4. (Montag) die Präsenzpflicht nur noch für die prüfungsrelevanten Fächer gilt.

7.4.2021 (Mittwoch) Wie bereits im letzten Jahr lag der Abgabetermin für die Facharbeiten der Klassenstufe 11 erneut in einer Phase der Schulschließungen. Die Arbeiten konnten wieder digital übermittelt werden.

Am 7.4. gab die Sportfachschaft bekannt, dass für Juli eine Kanutour auf der Unstrut (Klasse 7-10) und für Dezember ein Skilager (Skikompaktkurs) in Südtirol geplant wird.

8.4.2021 (Donnerstag) Am dritten Tag der Schulschließung konnte die Schulleitung über die Website informieren, dass ab dem 12.4. (Montag) wieder der eingeschränkte Regelbetrieb aufgenommen wird. Damit werden in Klassenstufe 11 auch die geplanten Klausuren geschrieben. Die Schülerinnen und Schüler, die in der jeweiligen Woche nicht zum Präsenzunterricht in der Schule waren, mussten zu den Klausuren dennoch erscheinen.

12.4.2021 (Montag) Beginn der dritten Präsenzwoche der A-Woche. Mit der Wiederaufnahme des eingeschränkten Regelbetriebs begann auch die Testpflicht für alle Schülerinnen und Schüler bzw. gleichermaßen für die Lehrer. Das Land stellt jedem zwei Selbsttests pro Woche zur Verfügung. Alle Schüler bekamen die Tests ausgehändigt und müssen in ihren Präsenzwochen jeweils dienstags und donnerstags früh zu Hause den Test durchführen. Die Sorgeberechtigten müssen das (negative) Testergebnis mit einer eidesstattlichen Erklärung bestätigen. Wer sich nicht testen möchte, muss zu Hause bleiben. Durch die Aussetzung der Präsenzpflicht ist das relativ unbürokratisch.

Neben den ganzen Veränderungen im Schulalltag liefen Anfang April auch viele Dinge im Schatten der Pandemie: Der Känguru-Wettbewerb (eine Art Mathematikwettbewerb) musste wie bereits im letzten Jahr von den Schülerinnen und Schülern zu Hause bestritten werden. Die Schülerfirma informierte über den Vertretungsplan, dass ab sofort die Möglichkeit bestehe, neue Schulprodukte (z.B. Schul-T-Shirts) zu bestellen.

Für Frau S. Vater (Oberstufenkoordinatorin) begann außerdem die Planung für das Schuljahr 2021/2022: Für den Jahrgang 8 gab es wichtige Informationen für die Belegungen im Wahlpflichtbereich ab Klasse 9. Für den Jahrgang 9 wurde ein umfangreiches Erklärvideo über die Kursbelegungen für die Einführungsphase zur Verfügung gestellt.  Für den Jahrgang 10 gab es ein ausführliches Erklärvideo für die Kursbelegungen für die Qualifikationsphase. Und für den Jahrgang 11 wurde ebenfalls ein umfassendes Erklärvideo mit weiteren Informationen für die Wahl der Abiturprüfungsfächer und ähnlichem veröffentlicht.

14.4.2021 (Mittwoch) Unabhängig von den verpflichtenden und zweimal wöchentlich durchzuführenden Selbsttests bekamen alle Schüler und Lehrer des CWG die Möglichkeit, sich jeden Mittwoch durch geschultes Personal mit einem Antigen-Schnelltest testen zu lassen. Am 14.4. war der erste Durchlauf. Diese Tests sind kostenlos und freiwillig. Nach einem Zeitplan gestaffelt, können alle Jahrgangsstufen die Testung in einem „Corona-Schnelltest-Mobil“ wahrnehmen.

Aufgrund eines Gerichtsurteils wurde die Testpflicht landesweit vom 14.4. bis 16.4.2021 aufgehoben. Ab 19.4. galt sie dann wieder.

19.4.2021 (Montag) Beginn der dritten Präsenzwoche der B-Woche.

22.4.2021 (Donnerstag) Der Zukunftstag (Berufsorientierungstag) musste auch in diesem Jahr ausfallen.

23.4.2021 (Freitag) Letzter Unterrichtstag für die 12. Klassen. Außer an den drei Tagen vor den Weihnachtsferien hatte der 12. Jahrgang das ganze Schuljahr über durchgängig Präsenzunterricht.

Der letzte Schultag der 12. Klassen ist immer etwas Besonderes. An einem Tag im Jahr haben die Schülerinnen und Schüler der 12. Klassen das Zepter fest in der Hand: Nachdem sie acht Jahre lang mehr oder weniger auf die Lehrerinnen und Lehrer gehört haben, müssen an diesem Tag die Lehrer nach der Pfeife der Schüler tanzen. Aber das ist schon das Problem: Trillerpfeifen waren am 23.4.2021 nicht erlaubt, denn Corona machte auch an einem der besten Tage im Schuljahr keine Pause… Nichtsdestotrotz durften die Abiturientinnen und Abiturienten des Jahrganges 2021 ihren letzten Unterrichtstag vor den Abiturprüfungen mit einer kreativen Umgestaltung des Schulhauses und vielen kleinen Streichen bestreiten. Alles eine Nummer kleiner als gewöhnlich, aber trotzdem eine willkommene Abwechslung zum Corona-(Schul-)Alltag. Alles wurde gemäß der Hygienevorschriften geplant und durchgeführt – im Spaß wie in der Wirklichkeit: Man erkannte die „12er“ nicht wie üblich an den Wasserpistolen, sondern an den FFP2-Masken und weißen Schutzanzügen. Wer das Schulhaus betreten wollte, musste zuvor einen Corona-Salzstangentest machen. Die typischen Haarsprühfarben durften auch in diesem Jahr eingesetzt werden, sodass kaum ein Schüler unbeschadet zum Unterricht kam. Doch der Weg zum Schließfach oder zum Unterrichtsraum war ohnehin ein Abenteuer: Die 12. Klassen hatten sich mit Absperrband und Verpackungsfolien sowie dem Umräumen von Tischen und den Sitzecken große Mühe gegeben, und man musste sich erst einen Weg bahnen. Sämtliche Fenster in den Fluren waren mit Zeitungen zugeklebt und im Schließfachraum waren unendlich viele Luftballons und Heftermitschriften der letzten Jahre wild verteilt. Auch der Parkplatz wurde durch die „12er“ kontrolliert und nicht jeder wurde mit dem Auto durchgelassen.

In den ersten vier Unterrichtsstunden zogen die Abiturienten durch die Klassen und trieben ihre üblichen Späße. Sehr zur Freude der Schüler wurden viele Lehrer aus dem Unterricht geholt und zur Sporthalle geführt. Dort hatten die 12. Klassen ein Buffet für die Lehrerinnen und Lehrer aufgebaut. Ein Höhepunkt des letzten Unterrichtstages konnte in diesem Jahr allerdings nicht stattfinden: das von Schülern geliebte und bei einigen Lehrern wenig beliebte Programm. Auf Bobby-Car-Rennen, Lehrersketche oder skurrile Tanzeinlagen mussten leider alle verzichten.

26.4.2021 (Montag) Durch ein breites Medienecho begleitet, veränderte sich die Coronapolitik in Deutschland: Die Bundesregierung legte Maßnahmen vor, die ab diesem Zeitpunkt bundeseinheitlich gelten sollten. Eine Ursache dafür war beispielsweise, dass in manchen Bundesländern die Schulen bei einer 7-Tages-Inzidenz von 100 geschlossen werden sollten und Schülerinnen und Schüler in anderen Bundesländern bei einer Inzidenz von über 250 weiterhin zum Präsenzunterricht gegangen sind. Nachdem das Gesetzt von Bundestag und Bundesrat beschlossen wurde, galten ab dem 26.4.2021 folgende Regelungen für die Schulen in Sachsen-Anhalt:

„Bei einer 7-Tage-Inzidenz unterhalb des Schwellenwerts 100 ist die Durchführung von Präsenzunterricht bei Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte – hier der Rahmenplan-HIA-Schule – möglich. Des Weiteren sind alle Lehrkräfte sowie die Schülerinnen und Schüler zwei Mal in der Woche auf eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus zu testen. […]

Überschreitet in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinander folgenden Kalendertagen die 7-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 100, so ist die Durchführung von Präsenzunterricht ab dem übernächsten Tag für allgemeinbildende und berufsbildende Schulen nur in Form von Wechselunterricht zulässig. […]

Überschreitet in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinander folgenden Kalendertagen die 7-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 165, so ist ab dem übernächsten Tag für allgemeinbildende und berufsbildende Schulen die Durchführung von Präsenzunterricht untersagt. Abschlussklassen und Förderschulen können durch die nach Landesrecht zuständige Behörde von der Untersagung ausgenommen werden. Unter Abschlussjahrgängen an den allgemeinbildenden Schulen werden der Schuljahrgang 4 der Grundschulen, die Schuljahrgänge 9 und 10, die sich auf einen Schulabschluss der Sekundarstufe I vorbereiten, und die beiden Jahrgangsstufen der Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe, also 11 und 12 oder 12 und 13, verstanden. […]

Nach erneuter Prüfung der Rechtsnorm und in Erweiterung des Schutzziels des Infektionsschutzgesetzes bleibt die Präsenzpflicht für die Schülerinnen und Schüler weiterhin ausgesetzt. Die Entscheidung der Erziehungsberechtigten oder der volljährigen Schülerinnen und Schüler, dass eine Schülerin oder ein Schüler die Schulpflicht nicht durch die Teilnahme am Präsenzunterricht in der Schule, sondern ausschließlich durch das Erledigen entsprechender Aufgaben zu Hause erfüllt, ist schriftlich anzuzeigen. Die Entscheidung besteht bis auf Widerruf, gilt jedoch zunächst immer für mindestens fünf Schultage fort. Eine wöchentliche Bescheinigung ist nicht mehr notwendig. Bei mehreren Erziehungsberechtigten bedarf es einer einvernehmlichen Erklärung. […]

[Die Öffnungen bzw. Schließungen stützen] sich dabei auf die vom Robert Koch-Institut […] für alle Landkreise und kreisfreien Städte fortlaufend veröffentlichten Inzidenzwerte. Eine zentrale Festlegung der Form des Schulbetriebs durch das Ministerium für Bildung ist somit nicht mehr möglich. […]“ (Quelle: https://mb.sachsen-anhalt.de/themen/schule-und-unterricht/schuljahr-20202021/ (letzter Zugriff: 8.5.2021))

Außerdem wurden medizinische oder FFP2-Masken (oder „KN95“) zur Pflicht für alle Schüler und Lehrer in Sachsen-Anhalt. In den halleschen Schulen waren medizinische Mund-Nasen-Bedeckungen schon seit längerem verpflichtend.

Für das CWG bedeuteten diese neuen Regelungen konkret Folgendes: Nur die Schüler der 11. Jahrgangsstufe konnten weiterhin im wöchentlichen Wechsel zur Schule kommen. Die Klassenstufen 5 bis 10 mussten wieder vollständig in den Distanzunterricht wechseln (eine Notbetreuung konnte gewährleistet werden). Für die Klausuren der Klassenstufe 11 galt die Präsenzpflicht, für alle Schüler und Lehrer galt die Corona-Testpflicht. Am 26.4. begannen die schriftlichen Abiturprüfungen und die A-Schüler der 11. Klassen starteten in ihre vierte Präsenzwoche.

27.4.2021 (Dienstag) Nachdem am Montag die erste Abiturprüfung (Geschichte) stattgefunden hatte, wurde bekannt, dass ein Schüler/eine Schülerin der 12. Jahrgangsstufe positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Alle Schülerinnen und Schüler der 12. Jahrgangsstufe mussten somit in Quarantäne. Es war nicht klar, ob die weiteren Abiturprüfungen stattfinden können. Allerdings kam nach einiger Zeit des Bangens die erfreuliche Nachricht: Das Gesundheitsamt hatte den Ausnahmeantrag der Schulleitung genehmigt und die Quarantäne wurde für die schriftlichen Abiturprüfungen ausgesetzt. Die Abiturientinnen und Abiturienten durften keine öffentlichen Verkehrsmittel benutzen, mussten FFP2-Masken tragen und sich regelmäßig mit einem Selbsttest testen.

3.5.2021 (Montag) Beginn der vierten Präsenzwoche für die B-Schüler der 11. Jahrgangsstufe.

7.5.2021 (Freitag) Ende der schriftlichen Abiturprüfungen.

10.5. (Mo) bis 24.5.2021 (Mo) Pfingstferien in Sachsen-Anhalt.

[veröffentlicht am 17.3.2020, zuletzt aktualisiert am 8.5.2021]

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