„Und täglich grüßt der Wüstensand‘‘

Es war der 25. Januar 2019, als der Wüstensand unsere Schule streifte und Helga Wiske ihn begleitete. Bekommt hier einen Einblick in die Welt der magischen Sahara.

  • von Cornelius Krombholz/6a
  • Fotos: Gabriele Bräunig; Theodor Wolf/9c

Es war ein spannender Vortrag, nicht so trocken wie Wüstensand. Helga Wiske begann zu erzählen, und zwar von der einzigartigen Natur staubtrockener Wüsten, denen die lang bewährte Kultur der Tuareg menschliches Leben eingehaucht hat: durch zauberhaftes Kunsthandwerk, Schilfhütten, bunte Kleidung und Turbane. Ja, es gibt auch in der Wüste farbenfrohe Kleidung, wir sind nicht die Einzigen, die bunte Kleidung haben. Woher die Farben für die Stoffe dieses Wüstenvolkes stammen? Aus Pflanzenfasern die Tuareg gewinnen daraus Grün-, Rot-, Blau- und Gelbtöne.

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Jetzt fragt ihr euch bestimmt, was es in der Sahra außer tausenden Quadratkilometern reinen Sandes gibt? Frau Wiske berichtete weiter während unserer besonderen Redaktionssitzung:  Im Inneren der Sahara erhebt sich ein ganzes Gebirge, das Hoggar-Gebirge. Wind und Sand schleifen Felsen zu eigenartigen, mystischen Formen. In Wadis, großen Wasserbecken mit felsigem Grund, lauern Krokodile. Schlangen und Skorpione erwarten dich in jeder „Ecke‘‘.

Doch plötzlich beginnt es zu regnen, als würde es aus allen Eimern gießen. Jetzt wird es für Mensch und Tier lebensgefährlich, denn aus den Bergen stürzt das Wasser rasend schnell ins Tal und reißt alles mit sich. Die Tuareg ziehen sich dann an erhöhte Stellen zurück. Hier sitzen sie dann vor Regen und Fluten geschützt am Lagerfeuer in ihren Schilfhütten und schmieden Dolche und Schmuck, färben Leder, nähen vor Taschendieben sichere Portemonnaies, Sandalen und vieles mehr. Sind die Sturzfluten vorüber, beginnt der ganze Boden förmlich aufzubrechen und tausende Blumen erblühen.

Helga Wiske IV, kleinn
Frau Helga Wiske

Zu manchen Zeiten satteln die Männer ihre Kamele, um in die Stadt zu reiten, weiß die ehemalige Grundschuldirektorin. Dann sind sie längere Zeit weg. Die Frauen führen dann das Lager und versorgen Tiere und Menschen. Bei den Tuareg sind die Frauen eine also arbeitsmäßig gleichberechtigt, dürfen aber trotzdem nur auf Eseln reiten. Man muss wissen, dass die Kultur der Tuareg einen arabischen Einschlag hat.

Doch Helga Wiske hatte auch Sachen der Tuareg im Gepäck: wir staunten über diese Farben, die andersartige Gestaltung der Sachen und die reichen Verzierungen auf mehreren Utensilien. Helga Wiske verriet uns auch, wie man einen Turban bindet.

An diesem Tag hatten die Reinigungskräfte mehr zu tun als sonst, denn sie mussten ja den ganzen Sand aus dem Informatikraum unserer Schule wegbekommen… Das war natürlich nur Spaß von mir (-;

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Einer unserer Redakteure mit Turban…

Wir bedanken uns recht herzlich bei Frau Wiske für den tollen Vortrag und wünschen noch viele schöne Reisen in die Zentralsahara Südalgeriens!

 

 

 

 

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