Brückenbau aus Hartweizengrieß

Zum ersten Mal fand an unserer Schule der sogenannte „Spaghettibrücken-Wettbewerb“ statt. Im Rahmen des Physikunterrichts traten SiebtklässlerInnen mit ihren interessanten Brückenkonstruktionen aus Spaghetti gegeneinander an und fieberten bei den Belastungstests mit. Mehr über diesen kuriosen Wettstreit erfahrt Ihr hier.

  • von Clemens T. Kral/12b
  • Fotos: Clemens T. Kral/12b

Der Wettbewerb „Spaghettibrücke bauen“ feierte am Donnerstag, dem 24.1.2019, um 13:30 Uhr, seinen Auftakt. Im gut gefüllten Physikraum 309 trafen sich elf Teams bzw. einzelne SchülerInnen aus den 7. Klassen, die jeweils eine Brücke aus rohen Spaghetti und einem beliebigen Klebstoff gefertigt hatten. Voraussetzung war, dass die Brücke einen Graben von mindestens 20 cm Spannweite ohne zusätzliche Bodenstütze überbrücken und eine Fahrbahn von mindestens 5 cm Breite haben soll.

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Die Jury, bestehend aus Frau Rafler, Herrn Trauzettel und Herrn Wieprich, eröffnete zunächst den Wettbewerb und erklärte den Ablauf der nächsten zwei Stunden. Danach wurde jede der vielfältigen Brücken gewogen, bevor diese von dem jeweiligen Team vorgestellt und einem Belastungstest unterzogen wurde. Dabei stellte man die Brücke zwischen zwei Tische und hing einen Eimer mittig auf, in den nach und nach Massestücke bis zum Zerbrechen der Konstruktion gelegt wurden. Wie viel Masse jeweils dazugetan werden sollte, mussten die Brückenbauer selbst entscheiden.

Doch bereits nach dem ersten Durchgang ging leider unglücklicherweise der Eimer zu Bruch. Aber die Physiklehrer wussten sich nach einer kurzen Unterbrechung des Wettbewerbs zu helfen und hängten im weiteren Verlauf die Massestücke einzeln an die Brücken.

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Von durchdachten Leichtgewichten, die sehr viel Belastung aushielten, bis zu ästhetisch anspruchsvollen Modellen – alles war vertreten. Manche waren sehr schnell zerstört, bei anderen war der Belastungstest eine Geduldsprobe. Am Ende zählte, wie viel Masse eine Brücke in Bezug auf ihre Eigenmasse aushalten konnte, d.h. je höher das Vielfache der eigenen Masse ausfiel, umso besser schnitt sie ab. Neben der Tragfähigkeit in der Mitte und dem Verhältnis von Traglast und Eigengewicht flossen ebenfalls das Aussehen und die physikalische Erklärung der Tragfähigkeit in die Bewertung mit ein.

 

Die ersten drei Plätze im Überblick

Schließlich konnten sich drei Gewinner durchsetzen, die für ihre Mühe unterschiedliche Preise erhielten. Alle befinden sich in der Klasse 7c.

Der 3. Platz ging an Annabelle Scholze und Klara Thomisch mit ihrer 0,2 kg schweren Brücke, die 10,5 kg stemmen konnte. Sie erhielten ein Experimente-Buch und eine Federmappe. Tim Lange und Finn Kochmann sicherten sich den 2. Platz, indem sie eine 0,25 kg schwere, 11,5 kg tragende Brücke konstruierten, und bekamen etwas zum Knobeln. Das Rennen konnte letztlich Stephan Wilsdorf für sich entscheiden. Seine 0,2 kg schwere Brücke hielt stattliche 12 kg aus, also das 60-fache ihrer Eigenmasse! Ihm wurde als Dankeschön ein grafikfähiger Taschenrechner überreicht.

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Wie kam es zu diesem Wettbewerb?

Der „Spaghettibrücken-Wettbewerb“ geht auf eine Idee von Herrn Trauzettel zurück. Im Physikunterricht der 7. Klasse machte er sich Gedanken, wie aus ungewöhnlichem Material die SchülerInnen ihr Wissen zum Thema Kräfte praktisch anwenden und erweitern können. In diesem Fall sollten die Spaghetti bewusst gewählt werden. Nachdem alle anderen Fachlehrer der Idee zustimmten und im Unterricht fleißig geübt wurde, konnten die SiebtklässlerInnen ihre Werke bis Mitte Januar einreichen. Im nächsten Jahr wird es wahrscheinlich einen erneuten Wettbewerb geben, eventuell mit einem anderen Thema.

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Auch wenn die meisten Brücken nun zerstört sind, bedanken wir uns bei allen TeilnehmerInnen für ihren Einsatz und wünschen noch viel Spaß im Physikunterricht!

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