Der mysteriöse Dieb

Eine sehr kreative Idee hatte unser Redakteur Aaron und er hat eine einfallsreiche  Fantasiegeschichte geschrieben. Hier die Veröffentlichung.

 

  • von Aaron Mohr/6a
  • Fotos: Quellen siehe unten

Ein 7-Jähriger Junge, der der Max heißt, war gerade bei seinem Vater. Dieser arbeitet als Detektiv. Max´ Eltern sind geschieden und er ist über die Sommerferien bei seinem Vater. Sie wollten gerade erst in die U.S.A verreisen, doch am Morgen bekam sein Vater einen Anruf. Er telefonierte gefühlte 4 Stunden. Danach sagte er: „Max, wir können leider nicht in den Urlaub fliegen.“ „Warum nicht, Papa?“, fragte der kleine Max. Der Vater antwortete: „Ach, in einem Museum wurde ein wertvolles Artefakt gestohlen.“ Max darauf: „Ach man, also können wir nicht in den Urlaub fliegen?“ Dem kleinen Max kullerten Tränen über die Augen. „Na gut, du darfst mich ausnahmsweise begleiten“, sagte der Vater und Max freute sich sehr darüber.

Im Museum angekommen, ahnte Max´ Vater, dass es sich bei dem Diebstahl um einen gut geplanten Raubüberfall handelten musste. Denn die einzige Spur war ein Zettel, auf dem eine Adresse stand; allerdings eine Adresse, die es seit Jahren eigentlich nicht mehr gibt. Plötzlich klingelte beim Vater von Max das Handy und eine alte kratzige Stimme sagte: „Hallo! Ja ich habe das Artefakt gestohlen und ich werde es euch zurückgeben. Allerdings möchte ich erst ein Spiel spielen. Kennt ihr noch das Spiel `Reise um die Welt´?  Nein? Ok, ich erkläre es euch: Es gibt insgesamt 3 Figuren, zwei liebe Typen und einen Dieb. Der Dieb reist um die Welt, und die zwei lieben Typen müssen ihn finden und fangen. Genau das möchte ich spielen, nur eben in der Realität.“ Wie komisch, dachte sich Max. Aber sie hatten keine Zeit, weiter darüber nachzudenken. Sie mussten zum ersten Ort, den sein Vater ziemlich schnell herausgefunden hatte.WIEN

Sie fuhren stundenlang. Als sie endlich in Hamburg angekommen waren und vor der Elbphilharmonie standen, sahen sie einen kleinen Zettel, auf dem stand: „Gut, ihr habt den ersten Zettel gefunden. Es gibt insgesamt fünf Zettel. Als nächstes müsst ihr nach Wien in Österreich; dort solltet ihr den nächsten Zettel finden. Hier noch ein Tipp: Der Zettel ist dort, wo es gut riecht und wo es gut schmeckt.“ Also buchten sie sich einen Flug nach Wien. In Wien angekommen, hatten sie zuerst keine Ahnung, wo sie überhaupt hin sollten. Da hat Max plötzlich einen Geistesblitz: „Es muss ein Restaurant sein!“, schrie er. „Stimmt!“, meinte sein Vater, „aber es gibt unzählige Restaurants in der Stadt.“ Ein etwas älterer Mann, der ganz zufällig mitgehört hatte, sagte: „Ihr müsst zum `Skelet´- Restaurant. Das ist das beste in der Gegend.“

So taten sie es und bald waren sie auch da. Dort hing wirklich ein Zettel, wo drauf stand: „Der 2. ist gefunden, der dritte ist verschwunden. Ihr seid am richtigen Ort; nun geht fort!“ „Komisch, immer diese Zettel“, äußerte sich Max. Als nächstes musste er erst einmal ganz dringend auf die Toilette. Doch was war das? Ein weiterer Zettel! Wieder bei seinem Vater angekommen, zeigte er diesen und beide lasen ihn. Auf dem Zettel stand: „Der dritte ist gefunden. Naja, ich kann nicht mehr reimen. Ein Tipp: Ich bin noch in Europa, doch irgendwie auch nicht.“ Sie vermuteten, dass es sich nur um Großbritannien handeln konnte – wegen des Brexits und so. Also flogen sie nach England. Um genau zu sein, nach London. Dort, wie immer, zunächst keine Anhaltspunkte. Aber diesmal war es noch schlimmer, denn Max´ Vater bemerkte, dass er hat sein Portmonee verloren hatte. Was sollten sie nur machen? Das war das erste Mal, dass sein Vater einen Fall nicht lösen konnte. Und sie waren in England gefangen. Wie sollte es denn jetzt nur weiter gehen? Sie hatten Glück im Unglück, denn auf dem Boden lagen zwei Euro. Das reichte in England zumindest für eine Erwachsenen-Fahrkarte.

Seit ihrem Reisebeginn vergingen bis zu diesem Zeitpunkt 12 Tage. Doch Max sein Vater hatte nach einem kleinen Bewerbungsgespräch auch schon Arbeit in London gefunden. Das Gehalt reichte für eine kleine Wohnung und Essen für beide. Am Morgen des 13. Tages erhielt Max´ Vater wieder einen Anruf. Und wieder hörte er diese alte kratzige Stimme: „Wie ich sehe bzw. höre, kommt ihr nicht weiter. Gebt doch einfach auf und ich gebe euch ein Ticket zurück nach Deutschland. Falls ihr jedoch weiter machen wollt, hier den letzten Tipp: Ihr müsst an den Ort, wofür die Stadt New York bekannt ist.“ Der Vater von Max hatte überhaupt keine Idee und sagte dann einfach: “Wir nehmen das Ticket nach Hause.“ Max konnte kaum glauben, was er da hörte. „Papa, wir dürfen die nicht gewinnen lassen“, gab er dem Vater zu bedenken. Und nach einem sehr langen Gespräch sagte der Vater: “Du hast Recht. Lass und uns loslegen!“

Glücklich gingen Max und sein Vater zur U-Bahn. Dort hing ein Zettel. „Endlich habt ihr den Zettel gefunden!“, hörten sie eine Stimme aus einer dunklen Ecke. Doch es kam nur ein kleiner Junge aus der dunklen Ecke. Er sagte zu den beiden: „Ich heiße Steven, und ich bin von meinem Vater hierhergeschickt worden. Leider habe ich nicht 003_yamaha_schneemobile_2016so ein gutes Verhältnis zu ihm. Und er hat einfach ein Artefakt gestohlen – das geht gar nicht!“, gab er zu. Er ergänzte: „Ich soll euch übrigens begleiten, denn dorthin, wo ihr sollt, ist es ziemlich gefährlich.“ „Wohin sollen wir denn?“, fragte Max. „Ihr sollt zur Antarktis“, überraschte Steven die beiden. „Aber da ist es doch auch für dich zu gefährlich“, antwortete Max´ Vater. Steven schmunzelte: „Keine Sorge, lustiger Weise haben meine Eltern die Antarktis geliebt; also waren wir oft dort.“ Sie flogen tausende Kilometer.

Als sie in der Antarktis ankamen, war es sehr kalt, aber auch wunderschön. Doch was stand da? Ein Schneemobil. Max hoffte, sie könnten damit fahren und so geschah es auch. Sie rasten über den Schnee. Wunderschöne Landschaften waren zu sehen, und alles war so schön weiß. Plötzlich stand vor ihnen eine alte Hütte, an der ein Zettel klebte. Darauf stand: „Fahrt noch ungefähr zwei Kilometer weiter, dann seid ihr da!“ Das taten sie dann auch. Sie düsten weiter über den Schnee hinweg. Steven und Max freuten sich so sehr, dass sie trotz der widrigen Umstände noch eine Schneeballschlacht machten. Dann ging es weiter, und diesmal erstreckte sich ein Palast vor ihnen. Na gut, ein richtiger Palast war es nicht, es war eher eine Villa.  Sie gingen hinein, und da saß der Übeltäter. Max´ Vater schimpfte: „Da hätten Sie uns ja fast drangekriegt.“ Der Mann sagte zu Steven: „Komm herüber Steven!“ Doch der antwortete: „Nein, ich gehe nicht rüber zu den Bösen!“ Und, noch wütender, meinte er: „Du kommst jetzt zu uns rüber!“ Der Papa von Max beruhigte ihn und sagte zu dem Mann: „Sie gehen jetzt ins Gefängnis.“ Er schnappte sich die Handschellen, und sie fuhren zurück zum Flughafen. Am Flughafen angekommen, wurde der Dieb festgenommen. Viele Journalisten standen da und wollten wissen: „Wo ist das Artefakt?“ „Ups!“, dachte Max sein Vater, doch zum Glück hatten Steven und Max das Artefakt gerade noch so einpacken können. Alle freuten sich darüber. Nur nicht Steven. Er war traurig. Max fragte ihn, warum er so traurig sei. Steven antwortete: „Jetzt habe ich keinen mehr, bei dem ich wohnen kann.“ Max verstand sofort und fragte seinen Vater: „Darf Steven bei uns wohnen?“ Der Vater entgegnete: „Das ist leider nicht so einfach, aber wenn er will, kann er uns jeden Tag besuchen.“ „Oh ja, klasse!“, sagten die beiden gleichzeitig. Und freuten sich, dass sie nun Freunde waren.

 

 Wir hoffen, euch hat die Geschichte ein wenig Freude bereitet und vielleicht gibt schon es schon in einiger Zeit eine Fortsetzung.

 

>> Bildquellen:

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