Es gibt nicht nur in der Chemie Experimente…

An einem Freitag im letzten Schuljahr, befasste sich unsere Redaktion, gemeinsam mit Gabriele Bräunig, vor allem praktisch mit dem Thema „Experimentelle Fotografie. Hier ein paar Eindrücke in Bild und Schrift.

  • von der gesamten Redaktion von Wolffs Ruf
  • Fotos: Niklas Friedrich/6a; Aaron Mohr/6a; Yves Elmendorff/6c

(Dieser Artikel wurde bereits in der 11. Printausgabe veröffentlicht.)

Unsere Redaktion versammelte sich an einem Freitag zum Ende des letzten Schuljahres am Schülerbüro. Es sollte keine normale B-Wochen-Sitzung werden, sondern ein naturnaher Workshop zum Thema „Experimentelle Fotografie“ mit unserer Unterstützerin Gabriele Bräunig, freiberufliche Dipl.-Journalistin.

Zuerst erklärte sie uns einige Merkmale und Strömungen sowie praktische Umsetzungsmöglichkeiten der experimentellen Fotografie. Zum Beispiel, dass die experimentelle Fotografie ein Teil der künstlerischen Fotografie ist, die ihre Anfänge im 19. Jahrhundert hat. Das Ziel bei dieser Art des Fotografierens ist es, nicht ein Abbild der Realität oder eine Dokumentation zu schaffen, sondern fotografische Möglichkeiten zu erforschen. Bei der klassischen experimentellen Fotografie mit Analog-Kamera spielen z.B. die Doppelbelichtung oder das Zusammenspiel von Blende und Verschlusszeit eine Rolle. Einige Richtungen der klassischen experimentellen Fotografie sind die subjektive Fotografie, der Dadaismus oder auch der Surrealismus, von denen es jeweils mehrere Vertreter gibt, wie z.B. Man Ray, William Henry Fox Talbot, Sophie Taeuber-Arp oder auch Kurt Schwitters. Frau Bräunig zeigte uns zu den einzelnen Strömungen und ihren Vertretern immer Beispielbilder oder Postkarten, die sie im Laufe der Zeit gesammelt hat.

Zur heutigen Zeit

Heutzutage wird natürlich immer noch experimentelle Fotografie betrieben, die wir genauso austesten wollten. Dabei gibt es beim Fotografieren mit digitalen Kameras oder Handys ebenfalls viele Möglichkeiten, seiner Fantasie freien Lauf zu lassen. Man kann z.B. Spiegelungen oder Lichtreflexionen fotografieren sowie Objekte durch ein Tuch, Spitze oder Tüll. Außerdem eignen sich Raster oder Glasgegenstände, z.B. Lupe, Prisma oder Glaskugel, sehr gut zum Ausprobieren. Aber auch Schatten von Personen und Gegenständen können abgelichtet werden. Gabriele Bräunig gab uns zudem einige Tipps, wie man richtig fokussiert und wann das Foto vielleicht sogar verwackelt gut aussieht. Das mag komisch klingen, ist aber so: In der experimentellen Fotografie ist alles erlaubt und es gibt keine Fehler, selbst Verwackeln ist möglich. Bei den Ergebnissen der experimentellen Fotografie kann es natürlich zu Meinungsverschiedenheiten kommen. Dem einen gefällt etwas, dem anderen nicht.

Praktische Versuche

Hier einige Beispiele, die bei unseren kleinen Spielereien rund um das Schulgelände entstanden sind:

 

Unter anderem genutzte Textquelle

Die Informationen zu diesem Artikel stammen alle aus dem Workshop bzw. aus dem dazugehörigen Handout von Gabriele Bräunig.

Wir bedanken uns bei Gabriele Bräunig für diesen schönen Nachmittag und freuen uns auf weitere spannende Workshops!

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