Uganda in Bildern – 13 Monate in Kampala

Die ehemalige Schülerin Jenny Emrich hielt am 11.6.2018 einen spannenden Diavortrag an unserer Schule mit zahlreichen Fotos, Geschichten und Denkanstößen aus 13 Monaten freiwilliger Arbeit bei der Organisation „Little Light“ in der ugandischen Hauptstadt.

  • von Clemens T. Kral/11b
  • Fotos: Clemens T. Kral/11b; [Quelle siehe unten]
Schülerzeitung AG - Diavortrag Jenny Emrich 'Uganda in Bildern' [11.6.2018] (2)
► Anhand etlicher Fotos erklärte uns Jenny ihre Arbeit und die Besonderheiten Ugandas.

Jenny Emrich, unsere ehemalige Chefredakteurin und heute Ehrenmitglied im Vorstand, absolvierte von August 2016 bis September 2017 einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst in Uganda. Deshalb lud sie alle interessierten SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern usw. am Montag, dem 11.6.2018, um 18:00 Uhr, in den Raum 108 des CWG zu einem ca. 60-minütigen Diavortrag namens „Uganda in Bildern“ ein. Nach einem kurzen Überblick mit allgemeinen Fakten über Uganda bekamen wir einen etwa 7-minütigen Kurzfilm zu sehen, der von Jennys Tagesablauf in Kampala handelte. Wie der Titel schon verrät, zeigte und erläuterte sie uns unzählige Fotos von der Hauptstadt Kampala und deren Infrastruktur, ihrer Unterkunft, Freizeitgestaltung, den Menschen, der Natur und traditionellen Festen sowie von Ugandas typischen kulinarischen Spezialitäten. Dabei erzählte sie den etwa 10 Gästen – darunter Herr Slowig, Frau Siebert, Frau Marggraf und begeisterte Uganda-Reisende – ebenfalls einige bemerkenswerte Anekdoten aus dem Alltagsleben in den städtischen und ländlichen Regionen. Hättet Ihr gewusst, dass das „Bodaboda“ (Fahrrad- bzw. Motorradtaxi) zu den dortigen Hauptverkehrsmitteln zählt? Damit war Jenny aus ihrer Sicht viel flexibler unterwegs als mit unseren öffentlichen Verkehrsmitteln, denn überall und jederzeit kann man mit ihnen fahren.

Schülerzeitung AG - Diavortrag Jenny Emrich 'Uganda in Bildern' [11.6.2018] (3)
► Weiterhin konnte man zugunsten des VUGA e.V. spenden und sich Zeitschriften mitnehmen.

Des Weiteren vermittelte sie ihre Erfahrungen auf der Arbeit und letztlich mit der Entwicklungshilfe in afrikanischen Ländern. Als Einleitung und Abschluss des Vortrags diente je ein Foto zu einer bedauernswerten Situation, wie sie uns täglich in Spendenaufrufen von Hilfsorganisationen dargestellt wird, z.B. mit einem bekümmerten Kind auf der Straße. Im Nachhinein stellte sich dies aber nur als ein Bildausschnitt dar. Damit wollte Jenny zeigen, dass uns oft eine falsche Wahrnehmung suggeriert wird und man das gesamte Umfeld betrachten sollte, in dem die gezeigten Menschen leben. Denn vielleicht geht es ihnen ja trotz allen widrigen Umständen verhältnismäßig gut. Mit diesem Gedankenansatz wurde zu einer Frage- und Diskussionsrunde übergeleitet, in der angesprochen wurde, wie sinnvoll ein solcher Freiwilligendienst im Allgemeinen ist und wodurch die Entwicklungshilfe nachhaltig für ein Land wie Uganda gestaltet werden kann. Abschließend steht für Jenny auf jeden Fall fest, dass sie viele neue Einsichten in die ugandische Lebensweise sammeln konnte und spannende Begegnungen mit verschiedensten Menschen hatte, die sie nicht missen möchte.

Nach Beendigung des Vortrags hatte man die Gelegenheit, noch einen Obolus entrichten und Feedback zum Vortrag zu geben. Außerdem lagen von Jenny erstellte Zeitschriften namens „Sikulimba“ („Ich lüge dich nicht an“) zum Mitnehmen aus, in denen Interviews mit ihren Kollegen, Freunden und Bekannten aus Uganda enthalten sind.

Wie kam Jenny zum Freiwilligendienst?

Schülerzeitung AG - Diavortrag Jenny Emrich 'Uganda in Bildern' [11.6.2018] (4)
► Jenny Emrich mit ihren Gasteltern vor einer Hochzeit.

Nach ihrem erfolgreichen Abitur im Jahr 2016 entschied sie sich, eine Herausforderung ganz anderer Art anzugehen. Jenny überlegte bereits in der 9. Klasse, ein freiwilliges Jahr in Uganda zu verbringen – einerseits um ihre langjährige, gleichaltrige ugandische Brieffreundin Daphine endlich persönlich kennenzulernen, andererseits um herauszufinden, wie es ist, für einen längeren Zeitraum in einem anderen Teil der Welt zu leben. Mit diesem Ziel recherchierte sie im Internet nach Möglichkeiten, diesen Traum zu realisieren. Auf der Seite „weltwaerts.de“ wurde sie dann fündig. In Begleitung der Organisation VUGA e.V. (Verein für ugandischen Austausch) wohnte sie bei einer Gastfamilie in der Hauptstadt Kampala und arbeitete dort im LITTLE LIGHT CHILDREN CENTER der im Jahr 2008 gegründeten Organisation LITTLE LIGHT. Es beherbergt eine Klinik und eine Schule, ein Sponsorschaftsprogramm für SchülerInnen der 3. bis 13. Klasse sowie eine Frauen- und Jugendgruppe.

>> Bildquelle:

Das untere Foto wurde, mit Einverständnis für die Veröffentlichung auf dieser Website, von Jenny Emrich dem Autor zugeschickt.

Wir empfanden den Diavortrag als sehr eindrucksvoll und wünschen Jenny alles Gute für Ihre Zukunft sowie noch viele interessante Erlebnisse!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s