Fehler, die es nicht gibt

Am Freitag, dem 5.5.2017, befasste sich unsere Redaktion, gemeinsam mit Gabriele Bräunig, vor allem praktisch mit dem Thema „Experimentelle Fotografie“. Hier ein paar Eindrücke in Bild und Schrift.

  • von Theodor Wolf/7c
  • Fotos: Philipp Kubenz/6d; Theodor Wolf/7c; Clemens T. Kral/10b; Gabriele Bräunig

Am Freitag, dem 5.5.2017, versammelte sich unsere Redaktion gegen 13:30 Uhr im Informatikraum 214. Es sollte keine normale B-Wochen-Sitzung werden, sondern ein Workshop zum Thema „Experimentelle Fotografie“ mit unserer Unterstützerin Gabriele Bräunig, freiberufliche Dipl.-Journalistin.

Zuerst erklärte sie uns einige Merkmale und Strömungen sowie praktische Umsetzungsmöglichkeiten der Experimentellen Fotografie. Zum Beispiel, dass die Experimentelle Fotografie ein Teil der Künstlerischen Fotografie ist, die ihre Anfänge im 19. Jahrhundert hat. Das Ziel bei dieser Art des Fotografierens ist es, nicht ein Abbild der Realität oder eine Dokumentation zu schaffen, sondern fotografischen Möglichkeiten zu erforschen. Bei der klassischen Experimentellen Fotografie mit Analog-Kamera spielen z.B. die Doppelbelichtung oder das Zusammenspiel von Blende und Verschlusszeit eine Rolle. Einige Richtungen der klassischen Experimentellen Fotografie sind die Subjektive Fotografie, der Dadaismus oder auch der Surrealismus, von denen es jeweils mehrere Vertreter gibt, wie z.B. Man Ray, William Henry Fox Talbot, Sophie Taeuber-Arp oder auch Kurt Schwitters. Frau Bräunig zeigte uns zu den einzelnen Strömungen und ihren Vertretern immer Beispielbilder in einer sehr schönen Präsentation oder auch Postkarten, die sie im Laufe der Zeit gesammelt hat.

Zur heutigen Zeit

Schülerzeitung AG - Workshop 'Experimentelle Fotografie' [5.5.2017] (2)Heutzutage wird natürlich immer noch Experimentelle Fotografie betrieben, die wir auch austesten wollten. Dabei gibt es beim Fotografieren mit digitalen Kameras ebenfalls viele Möglichkeiten, seiner Fantasie freien Lauf zu lassen. Man kann z.B. Spiegelungen oder Lichtreflexionen fotografieren sowie Objekte durch ein Tuch, Spitze oder Tüll. Außerdem eignen sich Raster oder Glasgegenstände, z.B. Lupe, Prisma oder Glaskugel, sehr gut zum Ausprobieren. Aber auch Schatten von Personen und Gegenständen können abgelichtet werden. Gabriele Bräunig gab uns zudem einige Tipps, wie man richtig fokussiert und wann das Foto vielleicht sogar verwackelt gut aussieht. Das mag komisch klingen, ist aber so: In der Experimentellen Fotografie ist alles erlaubt und es gibt keine Fehler, selbst Verwackeln ist möglich. Bei den Ergebnissen der Experimentellen Fotografie kann es natürlich zu Meinungsverschiedenheiten kommen. Dem einen gefällt etwas, dem anderen nicht.

Schülerzeitung AG - Workshop 'Experimentelle Fotografie' [5.5.2017] (1)

Schülerzeitung AG - Workshop 'Experimentelle Fotografie' [5.5.2017] (3)
► Unsere Fotografen fertigten mithilfe zahlreicher Gegenstände außergewöhnliche Motive an.

Praktische Versuche

Wir hatten uns im Vorfeld schon Gedanken gemacht, was man an Materialien für die Experimentelle Fotografie nutzen könnte. Deshalb hatten wir während des Workshops genügend Versuchsobjekte, aber die Zeit reichte mal wieder kaum aus.

Hier einige Beispiele, die bei unseren kleinen Spielereien entstanden sind:

Schülerzeitung AG - Workshop 'Experimentelle Fotografie' [5.5.2017] (4)

Schülerzeitung AG - Workshop 'Experimentelle Fotografie' [5.5.2017] (5)

Schülerzeitung AG - Workshop 'Experimentelle Fotografie' [5.5.2017] (10)

>> Unter anderem genutzte Textquelle:

Die Informationen zu diesem Artikel stammen alle aus dem Workshop bzw. aus dem dazugehörigen Handout von Gabriele Bräunig.

Schülerzeitung AG - Wolffs Ruf-Logo [T-Shirt] (2.3.2)>> Weitere Ergebnisse als Präsentation zusammengefasst:

Wir bedanken uns bei Gabriele Bräunig für diesen schönen Nachmittag und freuen uns auf weitere spannende Workshops!

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