Die Zukunftsvision im Blick

ADVENTSKALENDER 2016 – TÜRCHEN #4

Das Vorhaben „Campus Kastanienallee“, dessen Hauptanliegen es ist, ein neues Multifunktionsgebäude für die Grund- und Gemeinschaftsschule Kastanienallee sowie das Christian-Wolff-Gymnasium zu errichten, wurde bislang von EDUCATION Y begleitet. Im Rahmen eines Transfertages, der mit einem themenreichen Programm aufwartete, legte die Organisation die Arbeit nun komplett in die Hände der Schulen.

  • von Clemens T. Kral/10b
  • Fotos: Niklas Hackel/10b; Clemens T. Kral/10b

Es ist Dienstag, der 29.11.2016, kurz vor 9:00 Uhr: noch treffen Gäste ein, die letzten Vorbereitungen werden getroffen und viele SchülerInnen gedulden sich erwartungsvoll bis zum bevorstehenden Programm des sogenannten Transfertages. Veranstaltet wurde dieser im Saal des Landesinstituts für Schulqualität und Lehrerbildung (LISA) am Riebeckplatz in Halle (Saale) – unter anderem wegen fehlender Räumlichkeiten am Campus Kastanienallee, worauf wir später noch einmal zu sprechen kommen. Eine Vielzahl an Beteiligten nahm an der Veranstaltung teil, darunter Marion Perlich, die das Projekt „Campus Kastanienallee“ von Anfang an begleitet und unter anderem für die Moderation an diesem Tag zuständig war. Zudem kamen ElternvertreterInnen, SchülerInnen aller drei Schulen, einige Lehrkräfte, die Schulsozialarbeiterinnen Frau Stehr und Frau Janko, die SchulleiterInnen Frau Forstner (Grundschule), Herr Zörner (Gemeinschaftsschule) und Herr Slowig (Gymnasium) sowie einige mehr. Vom Christian-Wolff-Gymnasium waren insbesondere alle Mitglieder des Schülerrates, TeilnehmerInnen des Wahlpflichtkurses „Lebenswelt“, das Gitarrentrio und ein dreiköpfiges Schülermoderatorenteam eingeladen. Darüber hinaus wohnte Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand dem Transfertag etwa für die Hälfte der Zeit bei.

Der Begriff „Campus Kastanienallee“ ist uns in letzter Zeit sehr häufig begegnet. Seit mehreren Jahren befindet sich unsere Schule in einer Kooperation mit der Grund- und Gemeinschaftsschule Kastanienallee, bei der auf ganz verschiedenen Ebenen zusammengearbeitet wird. Das große Ziel ist allen klar: Gemeinsam möchten alle drei Schulen sich dafür einsetzen, ein Multifunktionsgebäude entstehen zu lassen. Ein Grund, ein solches Gebäude zu errichten, ist die mangelnde Raumkapazität. Vor allem das Christian-Wolff-Gymnasium, das in den vergangenen Jahren einen merklichen Anstieg der Anzahl an Klassen und somit auch der SchülerInnen zu verzeichnen hatte, platzt aus allen Nähten. Mindestens 11 Räume fehlen dort. Spätestens, wenn am Ende dieses Schuljahres kein Abitur stattfindet und im darauffolgenden Schuljahr wieder alle Klassenstufen am Gymnasium vertreten sind, müsste sich dies klar bemerkbar machen – schon jetzt herrscht eine zu große Enge im Schulhaus. Außerdem wünscht man sich, dass ein Speiseraum für alle Schüler, eine große Aula, eine Bibliothek sowie weitere gemeinsame Räume für Arbeitsgemeinschaften und Freizeitaktivitäten im geplanten Gebäude bereitgestellt würden. Laut Angaben sollen zwei Stockwerke in dem geplanten Multifunktionsgebäude errichtet werden.

Begegnungen zwischen den SchülerInnen aus den unterschiedlichen Schulformen sollen natürlich auch Vorurteile abbauen – was bei den bisherigen Aktivitäten ja auch schon gut funktioniert hat. Dennoch: Zwischen unserem Gymnasium und der GmS gibt es Vorurteile, das wissen wir alle, und das nicht nur zwischen SchülerInnen. Doch bevor Ihr Euch auf eine Meinung festlegt, solltet Ihr Euch erst einmal fragen, wie sie überhaupt entstanden sind. Wie viele Schüler der GmS kennt Ihr persönlich? Habt Ihr Euch schon ernsthaft mit ihnen unterhalten oder etwas mit ihnen unternommen? Versucht Euch in die Lage der anderen hineinzuversetzen! Denn die weiteren Schritte, damit das Vorhaben vollständig umgesetzt werden kann, beginnen im Kopf, auf beiden Seiten.

Das Projekt wurde bis zu diesem Jahr von der Organisation EDUCATION Y (ehemals buddY E.V.), deren Initiator die Vodafone Stiftung Deutschland ist, begleitet und in den letzten Jahren immer mehr in die Hände der SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen gelegt, damit sie es von nun an selbstständig am Leben erhalten.

Schülerzeitung AG - Transfertag Projekt 'Campus Kastanienallee'_Programm [29.11.2016] (501)
► SchülerInnen aller Schulen sorgten für einen eindrucksvollen Einstieg mit einem Standbild, das die Notwendigkeit des Multifunktionsgebäudes verdeutlichen sollte.

Das Gebäude ist dringend notwendig

Um 9:00 Uhr begann schließlich die Eröffnung des Transfertages mit einem Standbild. Hierfür standen alle anwesenden SchülerInnen aller drei Schulen in einem durch ein Seil abgesteckten Areal, schweigend und leicht gedrängt, um Enge zum Ausdruck zu bringen. Einige von ihnen hielten daraufhin auf Kommando und in durchnummerierter Weise ein Schild hoch. Auf den Schildern standen diverse Aussagen, wie z.B. „Wäre es nicht schön, ein gemeinsames Weihnachtskonzert veranstalten zu können?“, „Ein Probenraum für den Campus-Chor oder die Campus-Band wären toll.“, „Wir wünschen uns eine Bibliothek, in der wir uns treffen und gemeinsam lernen können.“ oder „Wo können wir denn nur unser Schülercafé eröffnen?“. Dieses Einstiegsbild dauerte einen Moment und konnte durch seinen Anblick sowie die knappen Aussagen wirken. Es folgten einige Grußworte von Meike Komatowsky, Bildungsreferentin im buddY-Programm des EDUCATION Y, und eine Videobotschaft von Roman R. Rüdiger, dem Geschäftsführer von EDUCATION Y, der kurz auf das bereits Erreichte in den letzten Jahren einging und uns allen noch viel Erfolg in den nächsten wünscht. Einen etwa 150 Jahre alten Satz von Abraham Lincoln, den Frau Komatowsky kürzlich las und der sich vollkommen auf unser Vorhaben übertragen lässt, lautete:

»Die beste Möglichkeit, die Zukunft vorherzusagen, ist sie zu gestalten.«

Abraham Lincoln
16. Präsident der USA

Schülerzeitung AG - Transfertag Projekt 'Campus Kastanienallee'_Programm [29.11.2016] (502)
► Das Schülercampusteam trat mit einem Theaterstück auf und äußerte seine Vorstellungen an das Vorhaben.

Ein Begrüßungsständchen mit dem Namen „Die Katze und die Maus“, angelehnt an die Zeichentrickserie „Tom und Jerry“, wurde daraufhin von einem talentierten Musikschüler des Konservatoriums „Georg Friedrich Händel“ in Halle aus der 8. Klasse auf einem Klavier gegeben. Seine Schwester, die in die 4. Klasse geht und schon sehr gut Cello spielt, begleitete ihn danach in einem weiteren Stück, genauer gesagt einem rhythmischen Tanz.

Um 9:30 Uhr folgte ein etwa 10-minütiges Theaterstück des Schülercampusteams, bei dem noch einmal die aktuellen Probleme am Campus Kastanienallee und die oben genannten Vorstellungen bzw. Wünsche in Szene gesetzt wurden.

Drei vielfältige Schulen

Schülerzeitung AG - Transfertag Projekt 'Campus Kastanienallee'_Programm [29.11.2016] (503)
► Für musikalische Unterhaltung sorgte unter anderem das Konservatorium aus Halle (Saale).

Die Grundschule Kastanienallee, die derzeit 284 SchülerInnen in 14 Klassen zählt, ist durch 25 verschiedene Nationen gekennzeichnet. Einige SchülerInnen erstellten bunte Plakate für ihre Herkunftsländer und stellten diese teilweise dem Publikum vor. Auch wenn es nicht immer einfach scheint, mit vielen Kindern unterschiedlicher Abstammung zu arbeiten, ist die GS Kastanienallee auf diese Vielfalt stolz und nennt sich „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

Nachfolgend traten nochmals drei SchülerInnen des halleschen Konservatoriums mit dem 1. Satz des Stückes „Klaviertrio für Kinder“ auf, diesmal mit Klavier, Geige und Cello. Die Musikeinlagen gefielen den ZuschauerInnen sehr gut und das Trio erhielt großen Beifall.

Von 10:00 bis ca. 10:30 Uhr hatten alle Gäste die Möglichkeit, an einem Galerie-Rundgang im Saal des LISA teilzunehmen. Dafür wurden Arbeiten der Grund- und GemeinschaftsschülerInnen ausgehängt und zahlreiche Stellwände aufgestellt, die unter anderem das Projekt „Campus Kastanienallee“ im Allgemeinen inkl. dem Schülercampusteam, die bisherige Entwicklung sowie das 25-jährige Schuljubiläum und den Markt der Möglichkeiten im Jahr 2016 des CWG aufzeigten. An jedem Infopunkt standen Ansprechpartner zur Verfügung und es entstanden schnell lockere Gespräche. Infolgedessen überreichte das Schülermoderatorenteam um etwa 10:30 Uhr jedem anwesenden Grundschüler ein kleines Dankeschön-Präsent.

Schülerzeitung AG - Transfertag Projekt 'Campus Kastanienallee'_Programm [29.11.2016] (504)

Schülerzeitung AG - Transfertag Projekt 'Campus Kastanienallee'_Programm [29.11.2016] (505)
► Den Galerie-Rundgang nutzten die meisten Gäste, um sich mehr über die drei Schulen und bisherigen Ergebnisse im Projekt „Campus Kastanienallee zu informieren. Im rechten Foto unterhält sich Halles OB Dr. Bernd Wiegand mit zwei Wolffs-Ruf-Redakteuren.

Nach diesem ersten Abschnitt folgte eine halbstündige Pause mit einem leckeren Essens- und Getränkeangebot im Vorraum des Saals. Hierbei bestand außerdem die Möglichkeit, untereinander ins Gespräch zu kommen.

Für die zweite Hälfte des Transfertages standen noch einige wichtige Programmpunkte auf dem Plan. Zum Einstieg spielte das Gitarrentrio des CWG einige Lieder, anschließend wurden der „Weg zum Campus“ und die zukünftigen Schritte als Zeitreise von der Gemeinschaftsschule Kastanienallee in Form eines Theaterstücks vorgeführt.

Schülerzeitung AG - Transfertag Projekt 'Campus Kastanienallee'_Programm [29.11.2016] (507)

Schülerzeitung AG - Transfertag Projekt 'Campus Kastanienallee'_Programm [29.11.2016] (508)
► Das Gitarrentrio des CWG (l.). Die GmS Kastanienallee unternahm mit uns eine Zeitreise zu bisherigen Geschehnissen am Campus Kastanienallee (r.)
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Rückblick: Was bisher am Campus Kastanienallee umgesetzt wurde
  • Gespräch im Café Skyline [2011]

Der ehemalige Landtagsabgeordnete Thomas Felke lud am 1.3.2011 zur Gesprächsrunde ins Café Skyline in Halle-Neustadt ein. LehrerInnen aller drei Schulen sowie auch Stephan Dorgerloh, ehemaliger Kultusminister Sachsen-Anhalts, nahmen daran teil und waren sich einig: Eine neue Schulform würde der damaligen Sekundarschule Kastanienallee neue Möglichkeiten geben. So entstand die Campus-Idee und ebenso der Plan von der Umbenennung der Sekundar- in Gemeinschaftsschule Kastanienallee.

  • Bildungsreise [2013]

Kurz nachdem der buddY E.V. ins Boot geholt wurde, fand eine Bildungsreise vom 26. bis 27.9.2013 statt, bei der einige LehrerInnen des Campus Kastanienallee (ca. 5-6 Lehrer vom CWG: Frau Dietz, Frau Kohlrusch, Frau Borkowski und Herr Berger, ca. 5-6 von der Grundschule und ein paar mehr von der GmS) gemeinsam 4 Schulen in und um Berlin besuchten. Diese hatten schon an einem solchen Projekt teilgenommen, wie z.B. die Berliner Rütli-Schule, und stellten somit ein gutes Anschauungsobjekt dar. Dadurch konnten die neu vorgestellten Konzepte nicht nur theoretisch, sondern auch in der Praxis mitverfolgt werden.

  • Zukunftskonferenz [2013]

Während der Zukunftskonferenz (4.10.-5.10.2013) im LISA am Riebeckplatz in Halle (Saale) trafen sich zum ersten Mal Vertreter der drei wichtigsten Personengruppen: LehrerInnen, SchülerInnen und Eltern.

Das komplette Lehrerkollegium der Grund- und der Gemeinschaftsschule sowie einige Eltern und Schüler waren vertreten. Von uns nahmen ca. 20 LehrerInnen, 2 Elternvertreterinnen und 7 SchülerInnen teil. Sogar Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand war zu Beginn des 1. Tages anwesend. Nachdem das Projekt vorgestellt wurde, sollten wir zunächst in Gruppenarbeit überlegen, was genau uns an der eigenen Schule schon gut gefällt. Ergebnis: Jede Schule bringt bereits gute Voraussetzungen mit. Des Weiteren ging es in diesen zwei Tagen um unsere Wünsche und Vorstellungen. Was uns besonders auffiel: Wir SchülerInnen sind in der Gruppenarbeit besser vorangekommen als die Erwachsengruppe des CWGs, die sich oftmals sehr uneinig war. Zwischen den einzelnen Arbeitsphasen stellten sich die Gruppen gegenseitig ihre Ergebnisse vor.

  • Auftaktveranstaltung [2013]

Die letzte große Aktion war die Auftaktveranstaltung im CWG am 19.11.2013 von 7:30 bis 15:00 Uhr. Da ging es etwas mehr ins Detail. Die Teilnehmer teilten sich nun in neue Gruppen auf: Steuergruppe (Finanzen, Organisation), Praxisteam (Umsetzung), Schulleitung und wir, das Schülercampusteam.

Die Schülergruppe, die von Jörn Lorenzen, einem der buddY-Mitarbeiter, unterstützt wird, beschäftigte sich an diesem Tag mit Verantwortung. Wer von uns übernimmt wie bereits Verantwortung? Gibt es unterschiedliche Stufen der Verantwortung? Außerdem bereiteten wir Fragen vor, die wir in einer späteren Sitzung der Campusschülergruppe besprechen wollten. Diese Sitzung fand am 16.1.2014 bei uns in der Aula statt. Auch ein paar Mitglieder der verschiedenen Schülerräte nahmen teil.

  • Zwischenbilanztag [2015]

Am Mittwoch, dem 9. September, an dem der Zwischenbilanztag mit dem buddY E.V. und Gästen des Ministeriums und Landesschulamts auf dem Campusgelände stattfand, nahmen SchülerInnen, darunter auch viele GrundschülerInnen, einige Lehrkräfte und die Schulleiter Frau Forstner (Grundschule), Herr Zörner (Sekundarschule) und Herr Slowig (Gymnasium) teil. Sie bildeten gegen 11:45 Uhr eine große Menschenkette auf dem Schulhof der Grund- und Sekundarschule, die den Grundriss des geplanten Multifunktionsgebäudes auf diesem Areal darstellen sollte. Alle Personen waren im Anschluss zu einem Galerie-Rundgang durch die drei Schulgebäude eingeladen. Es wurden dabei das Schülercampusteam, die Arbeit der drei Praxisteams sowie die Steuergruppe Campus präsentiert. Kurz nach 13:00 Uhr erfolgte zunächst eine öffentliche Sitzung des Schülercampusteams in der Aula des CWG, in der insbesondere auf das alte Schuljahr zurückgeblickt wurde und Vorschläge für das laufende Schuljahr zusammengetragen wurden. Später wurden die Schulleiter interviewt. Ihnen war es sehr wichtig, dass sich der Campus Kastanienallee weiterentwickelt und die Schulen näher zusammenwachsen. Sie sprachen sich dafür aus, dass die SchülerInnen später noch zwischen den Schulformen am Campus Kastanienallee wechseln können, d.h. von der Sekundarschule zum Gymnasium oder umgekehrt.  Ein zukunftsweisender Schritt sei zudem das Multifunktionsgebäude, in dem dann beispielsweise Aktivitäten und Arbeitsgemeinschaften mit Schülern aller drei Schulen gemeinsam durchgeführt werden könnten.

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Ein wichtiges Beispiel für soziales Engagement am Campus Kastanienallee ist der Wahlpflichtkurs „Lernen durch Engagement“ (LDE) oder „Lebenswelt“ am CWG, das um etwa 11:30 Uhr von vier Vertretern vorgestellt wurde. In dem Projekt übernehmen 14 unserer SchülerInnen Patenschaften für Grundschulkinder mit Migrationshintergrund und gehen einmal pro Woche zur GS Kastanienallee, um ihnen beim Deutschsprechen und -schreiben zu helfen. Die Begegnung dieser unterschiedlichen Welten sei laut Schulleiter Herrn Slowig sehr wichtig in unserer Gesellschaft und stelle einen großen Mehrwert für unsere Schule dar.

Weitere Programminhalte

Gegen 11:40 Uhr hielt Dr. Steffen Fliegner vom Fachbereich Planen der Stadt Halle (Saale) einen Fachvortrag zum Bundeswettbewerb Zukunftsstadt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Verbindung mit dem Projekt „halle.neu.stadt 2050“, bei dem die Mitgestaltung des Campus Kastanienallee zu einem integrativen Lernort eine wichtige Rolle spielt. Es geht darum, Ideen für ein besseres Leben in der Stadt zu entwickeln, diese mit den BürgerInnen zu diskutieren, gemeinsame Visionen für die Zukunft zu entwickeln und in ersten Städten zu erproben. Der Wettbewerb umfasst drei Phasen, die die Entwicklung einer Vision, die Planung der Umsetzung und schließlich die Umsetzung selbst beinhalten. Auch die Stadt Halle schaffte es in diesem Jahr bereits in die 2. Phase und hat unter 19 anderen Städten, Gemeinden und Landkreisen im Jahr 2018 die Möglichkeit, ihre Idee mit einem finanziellen Zuschuss von schätzungsweise 15 Millionen Euro bis 2030 umzusetzen. Geplant ist, Halle-Neustadt, also nur einen Teil des Stadtgebiets, gemeinsam mit ForscherInnen und WissenschaftlerInnen aus dem angrenzenden Wissenschafts- und Technologiepark weinberg campus und dem Gründerzentrum (TGZ) bis 2050 zur klimaneutralen und sozial funktionsfähigen Stadt der Zukunft zu verwandeln.

Daraufhin begann um 12:00 Uhr eine Talkrunde mit Schüler- und ElternvertreterInnen sowie Mitgliedern aus der Steuergruppe und dem Praxisteam, die von den Schülermoderatoren geleitet wurde. Dabei betonte man, dass für die Zukunft eine möglichst rege Beteiligung in der breiten Schulmasse für den Campus Kastanienallee wünschenswert wäre. Ebenso kamen Stimmen aus dem Publikum zu Wort und es wurden einige Fragen beantwortet.

Schülerzeitung AG - Transfertag Projekt 'Campus Kastanienallee'_Programm [29.11.2016] (509)
► Personen, die maßgeblich an der Aufrechterhaltung des Campus Kastanienallee beteiligt sind, wurde am Ende der Veranstaltung besonders gedankt.

Die Veranstaltung neigte sich allmählich dem Ende zu, doch etwas Wichtiges musste noch getan werden: die Auszeichnungen und Danksagungen besonders aktiver SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern für ihre engagierte Arbeit im Projekt „Campus Kastanienallee“. Beschenkt und beglückwünscht wurden das Schülermoderatorenteam und das Gitarrentrio des CWG mit Gutscheinen sowie die schulübergreifende Fußball-AG mit einem Gutschein für neue Sportgeräte, Vertreter des Wahlpflichtkurses „Lebenswelt“ mit einem Gutschein für Materialien, die im Kurs langfristig gebraucht werden, das Praxisteam, die Steuergruppe, natürlich Marion Perlich und die Schulleitung. Letztere Gruppe, bestehend aus Frau Forstner, Herrn Zörner und Herrn Slowig, gab uns noch einen Ausblick auf den Weg, was demnächst am Campus Kastanienallee geschehen wird. Eines ist sicher: geplant ist noch einiges. Um 12:45 Uhr endete die Veranstaltung mit den Schlussworten von Marion Perlich: »Ich bedanke mich bei allen, die fleißig mitgemacht und uns unterstützt haben. Ich wünsche Ihnen einen wunderschönen Nachhauseweg und einen weiteren guten Weg am Campus Kastanienallee.«

Schülerzeitung AG - Wolffs Ruf-Logo [T-Shirt] (2.3.2)>> Weitere Impressionen vom Transfertag gibt es hier:

Schülerzeitung AG - Wolffs Ruf-Logo [T-Shirt] (2.3.2)>> Einen Fernsehbericht von TV Halle findet Ihr hier:

In den letzten Jahren sind drei Schultypen näher zusammengewachsen und haben gegenseitige Vorurteile abgebaut. Das Vorhaben trägt schon viele Früchte, jedoch liegen noch viele Schritte vor uns, die selbstverständlich nicht von heute auf morgen bewältigt werden können. Von nun an liegt es an uns allen, den Campus Kastanienallee ohne weitere Unterstützung von EDUCATION Y so zu gestalten, wie wir ihn uns einmal vorstellen.

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